Schatten

Die Schwarzen Juwelen 3 - Roman
 
Anne Bishop (Autor)
 
Random House ebook (Verlag)
1. Auflage | erschienen am 23. März 2011 | 576 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-06201-9 (ISBN)
 
Mit ihrer Serie 'Die schwarzen Juwelen' ist der amerikanischen Autorin Anne Bishop ein einzigartiger Erfolg gelungen: Lange Jahre als Geheimtipp und Kultbücher gehandelt, zählt sie inzwischen zu den bestverkauften Fantasy-Trilogien der letzten Jahre. Lassen auch Sie sich von den Abenteuern der jungen Zauberin Jaenelle in den Bann schlagen, der es bestimmt ist, die Menschheit in den Kampf gegen die Dunkelheit zu führen!


Die New Yorkerin Anne Bishop, seit ihrer Kindheit von Fantasy-Geschichten begeistert, veröffentlichte zahlreiche Kurzgeschichten und Romane, bevor ihr mit dem preisgekrönten Bestseller 'Dunkelheit' der internationale Durchbruch gelang. Ihre ebenso ungewöhnliche wie faszinierende Saga 'Die schwarzen Juwelen' zählt zu den erfolgreichsten Werken moderner Fantasy.
Natalja Schmidt
Ute Brammertz
Deutsch
0,65 MB
978-3-641-06201-9 (9783641062019)
3641062012 (3641062012)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Kapitel 11 (S. 266-265)

1 Kaeleer


Nachdem Morton die Nachricht in die mittlere Schublade gesteckt hatte, sperrte er seinen Schreibtisch mit einem Stirnrunzeln zu. Es beunruhigte ihn, dass die Priesterin der heiligen Stätte große Sorgen erwähnte, ohne genauer darauf einzugehen – insbesondere, da es an der heiligen Stätte einen Dunklen Altar gab; eines der dreizehn Tore, welche die Reiche Terreille, Kaeleer und die Hölle miteinander verbanden.

Im Laufe der Wintermonate waren etliche sorgenvolle – und Besorgnis erregende – Nachrichten der Priesterin bei ihm eingetroffen. Verschwundene Vorräte. Stimmen spät in der Nacht. Anzeichen, dass das Tor ohne Wissen oder Zustimmung der Priesterin geöffnet worden war. Natürlich hatte die Frau ein Alter erreicht, in dem Unwichtiges unbemerkt in Vergessenheit geraten konnte. Es gab vernünftige Erklärungen für all die beunruhigenden Geschehnisse.

Die Vorräte konnten einfach aufgebraucht worden sein, ohne dass man sie ersetzt hatte. Vielleicht hatte sich die junge Priesterin, die in der heiligen Stätte ausgebildet wurde, einen Liebhaber genommen, und die nächtlichen Stimmen rührten von ihren heimlichen Treffen. Das Tor … Das war allerdings ein Punkt, der ihm Sorgen bereitete – und Karla ebenfalls. Benutzten ein paar Terreilleaner das Tor in Glacia, um heimlich nach Kaeleer zu schlüpfen, anstatt die Dienstbasare über sich ergehen zu lassen?

Es hatte immer ein paar wenige gegeben, die mit etwas Glück oder instinktiv in der Lage gewesen waren, die schwarzen Kerzen in der richtigen Reihenfolge anzuzünden und den betreffenden Zauberspruch aufzusagen, um das Tor zwischen den Reichen zu öffnen. In Geschichten hieß es sogar, dass die Macht an jenen uralten Orten manchmal das Bedürfnis eines Geistes, nach Hause zu gehen, erkannte und das Tor zu dem jeweils richtigen Reich öffnete, ob der Betreffende nun den Zauber kannte oder auch nicht.

Es war wahrscheinlicher, dass der jeweilige Mensch den Schlüssel in einem alten Text über die Kunst gefunden hatte, doch die andere Version gab in langen Winternächten eine spannendere Geschichte ab. Er würde also zu dem kleinen Dorf in der Nähe der arcerianischen Grenze reisen, um mit der Priesterin zu sprechen.

Morton überprüfte, ob er ein sauberes Taschentuch bei sich hatte sowie ein paar Silbermünzen, damit er sich in der Schenke etwas zum Abendessen und eine Runde Getränke kaufen konnte. Anschließend benutzte er einen Hauch von Kunst, um sicherzugehen, dass sein Juwel mit dem Ring der Ehre verbunden war, den er um seinen Penis trug. Er lächelte. Seit Jaenelle dem Hexensabbat ähnliche Ringe gegeben hatte, waren die Männer des Ersten Kreises stillschweigend übereingekommen, ihre Ringe immer zu tragen. Diese zusätzliche Möglichkeit, die Stimmung der Frauen zu entschlüsseln, hatte den Hexen schon viel Ärger bereitet, wohingegen die Männer sich in höchstem Maße darüber freuten.

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