Übertragung und Gegenübertragung im therapeutischen Prozess

 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 5. Auflage
  • |
  • erschienen am 8. Juni 2016
  • |
  • 187 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-17-030524-3 (ISBN)
 
In diesem praxisorientierten Buch entwickelt der Autor einen intersubjektiven und relationalen Ansatz, in dem ein modernes Konzept von Übertragung und Gegenübertragung dargestellt wird. So entsteht eine umfassende Sichtweise der bewussten und unbewussten Beziehung zwischen Therapeut und Patient. Zahlreiche Beispiele aus der Praxis verdeutlichen, wie Therapeut und Patient in gemeinsamer Interaktion zur Entstehung der jeweiligen Übertragungsbeziehung und zu Enactments beitragen. Das Buch zeigt bewährte Wege auf, Konflikte im Rahmen einer Beziehungskonflikttherapie wirkungsvoll zu bearbeiten. Es eröffnet Analytikern neue Perspektiven, die therapeutische Beziehung zu ihren Klienten mit Lebendigkeit, Natürlichkeit und Authentizität zu gestalten.
überarbeitete und erweiterte Auflage
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
  • 2,45 MB
978-3-17-030524-3 (9783170305243)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Dipl.-Psych. Siegfried Bettighofer ist Psychoanalytiker (DPG), Lehranalytiker und Supervisor (DGPT) und arbeitet in eigener Praxis.
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhalt
  • Vorwort
  • 1 Die hilfreiche Beziehung in der Psychoanalyse
  • 2 Das ursprüngliche Übertragungskonzept
  • 2.1 Übertragung als Störung der Realitätswahrnehmung
  • 2.2 Übertragung als Regression
  • 2.3 Übertragung als Verschiebung
  • 2.4 Übertragung als Projektion
  • 2.5 Übertragung als einseitiger Vorgang - der Analytiker als passive Projektionsfläche
  • 3 Ansätze zu einem erweiterten Konzept von Übertragung und Gegenübertragung
  • 3.1 Die Subjektivität des Analytikers
  • 3.1.1 Beobachten ist das Herstellen von Bedeutungen
  • 3.1.2 Die Person des Analytikers
  • 3.1.3 Der Therapeut und seine Werthaltungen und Konzepte
  • 3.2 Übertragung - die Aktivierung innerer Schemata des Patienten
  • 3.2.1 Die Beschaffenheit der inneren Schemata
  • 3.2.2 Entstehung der inneren Schemata - der Einfluss der Säuglings- und Kleinkindforschung
  • 3.2.3 Strukturelle Regression
  • 3.2.4 Transgenerationale Weitervermittlung innerer Schemata
  • 3.2.5 Die Aktualisierung der generalisierten Interaktionsschemata in der therapeutischen Beziehung
  • 3.3 Die Interaktion zwischen Therapeut und Patient
  • 3.3.1 Der Einfluss des Analytikers auf die Übertragung
  • 3.3.1.1 Die Einladung des Patienten zum Dialog und die Antwortbereitschaft des Therapeuten
  • 3.3.1.2 Vom spiegelnden zum aktiven Analytiker
  • 3.3.1.3 Der aktive Anteil des Analytikers an der Entwicklung der therapeutischen Beziehung
  • 3.3.1.4 Die therapeutische Beziehung als zirkulärer Prozess
  • 3.3.1.5 Die Eigenübertragung des Analytikers
  • 3.3.1.6 Agieren und Mitagieren der Übertragung
  • 3.3.1.7 Übertragungswiderstand und Gegenübertragungswiderstand - Von der Psychodynamik zur Interaktion des Widerstandes
  • 3.3.2 Die latente szenische Übertragungs-Gegenübertragungs-Beziehung - die reale Inszenierung des Traumas in der therapeutischen Beziehung
  • 3.3.2.1 Die direkte Antwort in der Gegenübertragung
  • 3.3.2.2 Die latente Übertragung als Inszenierung
  • 3.3.2.3 Exkurs: Zur Theorie des therapeutischen Veränderungsprozesses
  • 3.3.2.4 Die Wahrnehmung des Analytikers durch den Patienten und das Bedürfnis nach Beziehungsdefinition
  • 3.4 Die therapeutische Situation als Kommunikationssystem
  • 3.4.1 Der Kontext bestimmt die Interaktion erheblich mit
  • 3.4.2 Exkurs: Einige Ergebnisse aus der Psychotherapieforschung - die nonverbale Angleichung zwischen Therapeut und Patient
  • 3.4.3 Unbewusste Interaktionsregeln zwischen Therapeut und Patient
  • 3.5 Übertragung und genuine Objektbeziehung
  • 4 Psychoanalyse als Beziehungskonflikttherapie
  • 4.1 Der Analytiker als neues Objekt
  • 4.2 Zwei Grunddimensionen der therapeutischen Beziehung - der Analytiker als Umwelt und als Objekt
  • 4.2.1 Der Analytiker als Umwelt
  • 4.2.1.1 Empathie als entwicklungsfördernde Hintergrundbedingung
  • 4.2.1.2 Brüche in der therapeutischen Beziehung
  • 4.2.2 Der Analytiker als Objekt
  • 4.2.3 Das Verhältnis von Hintergrundbeziehung und objektaler Übertragung
  • 4.3 Widerstand
  • 4.3.1 Angst vor Retraumatisierung - Ist jeder Widerstand auch ein Übertragungswiderstand?
  • 4.3.2 Der Beitrag des Analytikers zur Überwindung von Widerständen - Widerstandsanalyse als interpersonelles Geschehen
  • 4.3.3 Die Bedeutung von Deutungen
  • 4.3.4 Die Deutung der Aktualgenese eines Übertragungswiderstands
  • 4.4 Die Aktualgenese im Hier und Jetzt der Übertragung
  • 4.4.1 Die frühe und direkte Übertragungsanalyse
  • 4.4.1.1 Aktives Aufgreifen von Übertragungsanspielungen und -auslösern
  • 4.4.1.2 Die Verarbeitung von Übertragungsauslösern durch den Patienten
  • 4.4.2 In der Übertragung bleiben - in der Übertragung halten
  • 4.4.2.1 Probeweise Übernahme der Projektionen des Patienten
  • 4.4.2.2 Mitagieren der zugewiesenen Rolle - Arbeit in der Übertragung
  • 4.4.2.3 Klärung von Enactments in der Übertragung
  • 4.4.3 Lassen sich Inszenierungen durch die direkte Übertragungsanalyse verhindern?
  • 4.5 Abstinenz oder gibt es nützliche Aspekte des Agierens?
  • 4.5.1 Der Mut zur Authentizität: Die natürliche Affektivität und die spontane Geste des Therapeuten
  • 4.5.2 Ein intersubjektiver Neutralitätsbegriff - Neutralität durch reflektiertes Mitagieren
  • 4.5.3 Inszenierung und Mitteilung der Gegenübertragung
  • Literatur
  • Stichwortverzeichnis
  • Personenverzeichnis

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