Die geheime Operation

Auf einmal war alles anders
 
 
neobooks Self-Publishing
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 25. April 2020
  • |
  • 144 Seiten
 
E-Book | ePUB ohne DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7502-3490-1 (ISBN)
 
Die Geiselnahme und das Attentat durch PLO-Terroristen bei den Olympischen Sommerspielen 1972 von München. Die Gründung einer deutschen Anti-Terror Einheit durch den Innenminister Genscher, nach dem katastrophalen Befreiungsversuch der bayerischen Landespolizei auf den Flughafen Fürstenfeldbruck. Mit Hilfe des jungen Ausbilders der GSG9 und der kooperativen Zusammenarbeit einer israelischen geheimen Anti-Terror Einheit, konnte die deutsche Elite-Einheit schneller ihren Dienst aufnehmen. Er wurde später an die geheime Anti-Terror Einheit "Sayeret Matkal" ausgeliehen. Mit der bildschönen Mossad Agentin Sarah, reiste er in den Libanon, um den Elitesoldat Levi aus seiner Gefangenschaft zu befreien.
  • Deutsch
978-3-7502-3490-1 (9783750234901)
Aus der Bundeswehrsportschule wurde ich 1972 in die neu Gegründete GSG9 rekrutiert. Als Austausch Ausbilder von der GSG9 hatte ich die israelische Anti-Terror Einheit Sayeret Matkal in speziellen Nahkampf mit und ohne Waffe ausgebildet. Über meine gefährlichen Einsätze habe ich mein erstes eBook niedergeschrieben.

Meine Antwort war: "Das sind meine lautlosen Waffen, die ich für meinen Einsatz hier brauche.

Sehr laut will und darf ich nicht werden, wer weiß, wen ich da sonst aufschrecke.

Ich bin alleine auf mich gestellt und werde versuchen, die Terroristen geräuschlos auszuschalten."

 

Sie verstand die Welt nicht mehr und schaute auf die Messerklinge.

"Von wem hast du denn dieses Messer?

Es steht darauf "ich werde dich beschützen" in hebräischer Schrift."

 

"Das ist ein Geschenk von Levi und die Inschrift wird Wort halten", sagte ich ihr.

 

"Paul, du bist ein verrückter Kerl."

 

Der Agent schüttelt auch nur seinen Kopf und sagte: "verrückter Deutscher."

 

Wir gingen wieder zum Hotel und er wünschte uns noch viel Glück und verschwand.

 

Tagsüber verbrachten wir die Zeit in unserem Zimmer, um möglichst nicht aufzufallen. Langeweile hatten wir nicht. Wenn man verliebt ist, vergeht die Zeit wie im Flug.

Wir sprachen viel über unsere Zukunft und hatten uns schon Pläne gemacht.

 

Als es langsam Abend wurde, zogen wir uns dunkle Kleidung an, damit man uns nicht so leicht in der Dunkelheit erkennen konnte.

Meine Sterne verstaute ich in der Tasche und das Messer in das Futteral.

Sarah war auch fertig und so fuhren wir nach Mansouri.

Abgesprochen war mit ihr, dass ich alleine in das Camp gehen werde und sie sollte im Auto auf mich warten.

Wenn es mir gelingt, mit Levi zurückzukommen,

davon war ich überzeugt, werden wir sofort zum Naqoura Strand fahren.
Ein Fischerboot erwartet uns dort, es wird uns nach Israel bringen.

 

"Sollte ich aber nicht bis 9 Uhr bei dir sein, musst du alleine mit dem Boot nach Israel zurück.

Du kannst mir dann nicht mehr helfen, es ist dann irgendetwas schief gelaufen."

 

"Ich werde nicht alleine fahren und die Ungewissheit haben, ob du noch lebst."

 

Wir diskutierten noch darüber, aber ob sie wirklich gefahren wäre, das wusste nur sie.

 

 

Alles hatte geklappt, als wenn ich nie etwas anderes gemacht hätte.

Die Befreiung von Levi aus den Fängen der Terroristen.

Ihn auch zum Fischerboot gebracht und dort übergeben, damit er sofort in Israel eine ärztliche Behandlung bekommt.

 

Nun war ich auf dem schnellsten Weg zu Levis Gefangenenlager. zurück.

Kurz vor meinem Ziel schaltete ich das Licht aus.

Es war stockdunkel und wollte zu dem Weg,

der zum Camp führte.

Plötzlich kam ein VW-Transporter den Weg hoch gefahren, der dann auf die Hauptstraße abbog.

Liegend auf dem Beifahrersitz war meine Deckung, damit mich niemand erblicken konnte.

Mir schoss der Gedanke durch den Kopf, dass es nur die Terroristen sein konnten.

Mir war ja bewusst, wo sie hin wollten.

Die Möglichkeit war mir gegeben, einen großen Abstand zu halten, während ich ihr Auto verfolgte.

 

"Die arme Sarah", sagte ich mir immer wieder, hoffentlich ist ihr nichts geschehen."

Es tat mir alles so leid.

Mir wurde so nach und nach erst bewusst, was in dieser kurzen Zeit alles geschehen war.

Jetzt hat sich ein Krieg zwischen mir und den Terroristen entwickelt.

Es war alles so real und ich musste mich auf das Schlimmste gefasst machen.

Die Landkarte vom Libanon lag ausgebreitet auf meinem Beifahrersitz.

Das Ziel war bald erreicht, war auf der Karte erkennbar.

Da etwas mehr im Straßenverkehr los war, war es für mich sehr einfach, sie unauffällig zu verfolgen.

Kurz vor dem Ziel fuhr ich langsamer und schaltete das Licht aus, um zu sehen, was sie vorhatten.

Ein altes Gebäude fuhren sie an und parkten seitlich vor diesem.

Erkennbar war, wie sie Sarah aus dem Auto holten und sie tragend in das Gebäude brachten.

 

Mein Freund hatte also richtig zugehört.

Das gleiche erzählte er mir ja, auch von diesem Haus.

Als erstes wollte ich herausfinden, wie viele Terroristen sich hier aufhalten.

Fünf stiegen aus dem Wagen aus.

Wie viele aber noch im Haus waren, darüber hatte ich keine Erkenntnis gehabt.

Für mich war es nun wichtig, schnell eine gute Strategie zu entwickeln, um Sarah rasch befreien zu können.

Bevor mein Gang zu der Rückseite des Hauses war, mussten meine Sterne, Messer und ein volles Magazin dabei sein.

Meine Walther steckte ich hinter meinem Rücken in die Hose, damit ich bei Bedarf schnellstens den nötigen Zugriff hatte.

Vorsichtig und langsam schlich ich mich hinterrücks dem Gebäude zu.

Es war bereits sehr spät und Schlafenszeit.

Deshalb dachte ich mir, dass die Chancen wohl besser für mich stehen würden.

Auch Terroristen werden ja mal müde werden.

 

Um sicher zu stellen, dass ich nicht überrascht werden konnte, hatte ich noch einen Rundgang um das Gebäude unternommen.

Es war kein Außenposten sichtbar, was mich ein bisschen beruhigte.

Die Terroristen fühlten sich wohl sicher und hätten nie daran gedacht, dass jemand sie verfolgt hätte.

 

Bei einem der Fenster war der Vorhang nicht ganz zurückgezogen.

 

Welch ein Glück!

Erkennbar war, dass zwei Leute Sarah in einen Nebenraum gebracht hatten.

Einer kam wieder zurück und sie unterhielten sich lautstark auf Arabisch.

Kein Wort von dem, was sie sagten verstand ich.

Eines war mir klar, bei ihrer verwendeten Gestik

waren sie sich nicht einig, wie sie weiter vorgehen wollten.

 

Die Zeit war auf meiner Seite und ich wartete ab,

wann für mich der beste Zeitpunkt gekommen war,

um einzuschreiten.

 

In welchem Raum Sarah sich befand und dass ein Mann sie bewachte, das war mir ja bekannt.

 

Der Befreiungsversuch kann nur durch das Fenster geschehen. Er muss dann schnellstens von mir ausgeschaltet werden, bevor die anderen den Raum betreten würden.

In das Zimmer hinein sehen konnte ich nicht.

Trotz zugezogenem Vorhang war aber ein Lichtschein gut zu erkennen.

Somit wartete ich erst einmal ab, was in dem anderen Zimmer vor sich ging.

Ich konnte nach kurzer Zeit feststellen, dass sie zu viert waren.

Sie hatten sich inzwischen auch wieder beruhigt.

 

Nach einer Weile gingen zwei aus dem Raum.

Dabei beobachtete ich die Männer weiter.

Da sie nicht mehr zurückkamen, war für mich klar, sofort und schnell zu handeln.

 

Meine Befreiungsaktion konnte gestartet werden.

Leise ging ich zum anderen Fenster und horchte, ob irgendwelche Geräusche zu hören waren.

Es war gespenstisch still dort.

Dabei machte ich mir wieder große Sorgen um Sarah.

Ich kletterte leise auf den Fenstersims, ohne Geräusche zu hinterlassen.

Breitbeinig war meine Position auf dem Sims und dabei sagte ich mir: "Jetzt oder nie!"

Mit meinem angewinkelten Arm wurde die Fenster-scheibe eingeschlagen.

Den Vorhang blitzschnell zur Seite gezogen.

Dann war für mich der Raum übersehbar.

 

Der Terrorist, der über Sarah lag, war im Begriff sie zu vergewaltigen.

Keine Minute später durfte ich kommen.

Gefesselt und geknebelt war sie, deshalb hatte ich nichts von ihr hören können.

Meine Wut und mein Hass waren riesengroß und das bekam er auch sofort zu spüren.

Er schaute noch in meine Richtung hoch.

Schnell musste gehandelt werden, denn die beiden im Nebenraum konnten jeden Augenblick hereingestürmt kommen.

Das Splittern der Glasscheibe hatten sie bestimmt vernommen.

Meinen gezielten Wurf mit dem Stern traf ihn sofort zwischen seinen Augen und beendete abrupt sein Leben.

Kurz danach ging die Türe auf und die anderen beiden standen bewaffnet mit ihren Schusswaffen im Türrahmen.

Meine Walther war schon die ganze Zeit in meiner

linken Hand.

Ich fackelte nicht lange und hatte diese beiden sofort mit zwei gezielten Schüssen ausgeschaltet.

Es war wohl nicht mehr allzu viel Zeit, bis die anderen kommen werden.

Sarah sah mich erleichtert an, dabei befreite ich sie von ihren Fesseln.

 

"Spring aus dem Fenster, ich komme gleich nach!",

rief ich ihr noch zu.

Ihren Knebel entfernte sie und zog noch notdürftig ihre heruntergerissene Kleidung wieder an.

 

Das große Nebenzimmer war nun mein Ziel.

An der Türe, die zum Korridor führte, stellte ich mich an die Wand und wartete ab, ob jemand kommen würde.

Sogleich kam einer, mit der Pistole in der Hand angestürmt und fuchtelte wild damit herum.

Er sprang wütend in den Raum, im gleichen Augenblick

entnahm ich ihm blitzschnell seine Handfeuerwaffe. Verdutzt schaute er mich noch an.

Sofort bekam auch er diesen bösen Schlag von mir auf seinen Herzmuskel.

Nur der Aufschlag auf den Boden war noch zu hören und somit war Ruhe.

 

Ich wunderte mich wieder über meine Kaltblütigkeit,

die in mir steckte.

Als hätte ich in meinem Leben nie etwas anderes

gemacht.

Diese Schläge hatte ich tausendmal auf einer menschlichen Attrappe ausgeführt, ich wusste aber nach jedem Schlag nie, ob auch eine ausreichende Wirkung dahinter steckte.

Es war heute nun der zweite. Jetzt wusste ich es.

Er war aber auch so präzise von mir geschlagen worden, dass...

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