Rheinwissen

Die Zentralkommission für die Rheinschifffahrt als Wissensregime, 1817-1880
 
 
Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 15. Februar 2021
  • |
  • 314 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-647-33605-3 (ISBN)
 

»Wissen« ist die zentrale Ressource internationaler Organisationen zur Machtausübung. Das Buch untersucht erstmalig aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive wie diese Organisationen ihre Machtressource erlangten. Als Fallbeispiel dient hierbei die Zentralkommission für die Rheinschifffahrt, die als erste internationale Organisation der Welt Verfahrensweisen für die transnationale Mobilisierung und Genese von Wissen entwickelte, die bis heute prägend sind. Diese Wissensgeschichte des Rheins leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Verständnis des 19. Jahrhunderts als Zeitalter des Internationalismus.

1. Auflage 2021
  • Deutsch
  • Gottingen
  • |
  • Deutschland
Vandenhoeck & Ruprecht
mit 26 teilw. farbige Karten
  • 32,96 MB
978-3-647-33605-3 (9783647336053)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Dr. Nils Bennemann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Duisburg-Essen.
  • Cover
  • Title page
  • Copyright
  • Table of contents
  • Body
  • I. Einleitung
  • 1. Fragestellung, Gegenstand und Methoden
  • 2. Forschungsstand und Quellen
  • 3. Aufbau
  • II. Die »Freiheit der Flussschifffahrt« als Leitprinzip des Wissens-regimes: Entwicklung und Institutionalisierung am Rhein
  • 1. Etablierung der freien Rheinschifffahrt im 19. Jahrhundert
  • 2. Organisationsstruktur der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt, 1831-1868
  • III. Aperspektivierung: Rheinwissen, Längenfestlegung und Wissensregime, 1817-1846
  • 1. Rheinwissen an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert
  • 2. Längenfestlegung als Aperspektivierung, 1831-1844
  • Umfassender Zweck oder Assemblage Général, 1829-1832
  • Methoden und Karten, 1832-1844
  • 3. Das Wissensregime um Rheinwissen, 1831-1846
  • IV. Objektivierung und kollektive Beobachtung, 1846-1861
  • 1. Entstehungskontext: Strombefahrungen am Rhein bis 1849
  • 2. Multiple Praxis
  • Epistemische Konfiguration
  • Epistemische Gemeinschaft
  • Epistemische Praxis der Befahrung 1849
  • Strombefahrung und Objektivierung als neue Umgangsform des Wissensregimes mit Rheinwissen
  • 3. Objektivierung und epistemische Gemeinschaft als etablierte Verfahrensweisen
  • Verstetigung I: Die Befahrung von Mainz bis Bingen 1854
  • Verstetigung II: Rheinbefahrung 1861
  • 4. Objektivierung und Rheinbefahrungen als Umgangsformen des Wissensregimes
  • V. Standardisierung von Karten, 1846-1880
  • 1. Gescheiterter Standard: Die preußische Initiative in den 1840ern
  • 2. Kartenstandards, 1861-1880
  • Kartennutzung: Wissensspeicher und Planungsinstrument
  • Vorschläge und Entscheidungen: Internationale Bürokratie und diplomatische Konferenz
  • Der adaptierte Standard: Die badisch-französischen Rheinkarten, 1828-1872
  • Die badisch-französischen Rheinkarten als Standard in der Zentralkommission
  • Standardisierung und Wissensregimein der Zentralkommission, 1846-1880
  • VI. Schnittstellen: Die Zentralkommission als Wissensregime
  • VII. Anhang
  • 1. Tabellen
  • 2. Abbildungen
  • VIII. Quellenverzeichnis
  • 1. Ungedruckte und unveröffentlichte Quellen
  • 2. Gedruckte Quellen
  • IX. Literaturverzeichnis
  • X. Abkürzungsverzeichnis
  • XI. Danksagung
  • Register
  • 1. Ortsregister
  • 2. Personenregister

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