Die Freiwilligkeit der datenschutzrechtlichen Einwilligung bei unentgeltlichen Dienstleistungen im Internet

 
 
Nomos (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 19. August 2021
  • |
  • 207 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7489-2797-6 (ISBN)
 
Anbieter unentgeltlicher Dienstleistungen im Internet knüpfen die Bereitstellung ihres Angebots regelmäßig an die Einwilligung zur kommerziellen Verarbeitung von Nutzerdaten. Nutzer reagieren auf derartige Einwilligungsabfragen häufig, indem sie rasch ihre Zustimmung erklären. Viele Nutzer verwenden dabei kaum Zeit darauf, sich mit den Modalitäten der Datenverarbeitung und potenziellen Folgen der Datennutzung auseinanderzusetzen.
Die Einwilligung legitimiert eine Verarbeitung jedoch nur, wenn sie freiwillig erteilt wurde. Die vorliegende Arbeit zielt daher darauf ab, die Herausforderungen für eine freiwillige Einwilligung im Internet zu analysieren und sodann einen Vorschlag zur Lösung der dargestellten Herausforderungen zu erarbeiten.
  • Deutsch
  • Baden-Baden
  • |
  • Deutschland
  • 1,99 MB
978-3-7489-2797-6 (9783748927976)
weitere Ausgaben werden ermittelt
  • Cover
  • Einleitung
  • A. Motivation und Zielsetzung
  • B. Gang der Untersuchung
  • Erstes Kapitel: Rechtliche Rahmenbedingungen
  • A. Entwicklung des Rechtsrahmens
  • I. Europäische Grundlagen
  • II. Ursprünge deutschen Datenschutzrechts
  • IV. Datenschutzrichtlinie 95/46/EG
  • V. Bundesdatenschutzgesetz von 2001
  • VI. Datenschutz-Grundverordnung
  • VII. Zwischenergebnis
  • B. Datenschutz im technologischen Wandel
  • I. Europäische Rechtsgrundlagen
  • 1. ePrivacy-Richtlinie
  • 2. ePrivacy-Verordnung
  • III. Deutsche Rechtsgrundlagen
  • III. Zwischenergebnis
  • C. Freiwilligkeit der Einwilligung
  • I. Koppelung
  • 1. Regelungsgehalt
  • 2. Maßstab für die Erforderlichkeit
  • 3. Unentgeltliche Dienstleistungen im Internet
  • a) Monetäre vs. datenfinanzierte Geschäftsmodelle
  • b) Synallagmatische Verknüpfung
  • c) Erforderlichkeit bei datenfinanzierten Geschäftsmodellen
  • d) Unanwendbarkeit der Koppelungsbeschränkung?
  • 4. Zwischenergebnis
  • II. Machtungleichgewicht
  • III. Nachteil
  • IV. Bündelung
  • IV. Zwischenergebnis
  • Zweites Kapitel: Datenschutzrechtliche Realität
  • A. Vorgehensweise
  • I. Experteninterviews
  • 1. Auswahl der Interviewpartner
  • 2. Interviewfragen
  • 3. Darstellung der Ergebnisse
  • II. Einwilligungserklärungen im Vergleich
  • 1. Auswahl untersuchter Websites
  • 2. Darstellung der Ergebnisse
  • III. Themenverwandte Umfragen und Studien
  • 1. Kurzvorstellung
  • 2. Darstellung der Ergebnisse
  • B. Technischer Hintergrund
  • I. Webtracking
  • 1. Identifikatoren
  • a) Cookies
  • b) Fingerprinting
  • c) Browser-Sniffing
  • d) Sound-Beacons
  • 2. Cross-Domain-Tracking
  • 3. Cross-Device-Tracking
  • 4. Social Media Plugins
  • II. Profilbildung
  • III. Onlinewerbung
  • 1. Personalisierte Werbung
  • 2. Programmatische Werbung
  • 3. Erfolgsmessung
  • C. Perspektiven der Praxis
  • I. Vielzahl der Entscheidungen
  • II. Vielfalt der Erklärungen
  • 1. Inhaltliche Vielfalt
  • a) Passive Cookie-Banner
  • b) Aktive Cookie-Banner
  • 2. Grafische Gestaltung
  • III. Reichweite der Einwilligung
  • 1. Komplexität
  • 2. Datenschutzkompetenz
  • IV. Mangelnde Alternative
  • 1. Wahlmöglichkeit zwischen unterschiedlichen Diensten
  • 2. Wahlmöglichkeit innerhalb eines Dienstes
  • D. Fazit
  • Drittes Kapitel: Vereinbarkeit der Praxis mit den rechtlichen Rahmenbedingungen
  • A. Vorgehensweise
  • B. Vielzahl der Entscheidungen
  • I. Verhältnis zwischen den Rechtsgrundlagen
  • 1. Vorrang der Einwilligung
  • 2. Gleichrangigkeit der Rechtsgrundlagen
  • 3. Bewertung
  • II. Rückgriffsmöglichkeiten auf andere Rechtsgrundlagen
  • 1. Keine kumulative Anwendung
  • 2. Rückgriff unter Einschränkungen
  • 3. Sperrwirkung der Einwilligung
  • 4. Bewertung
  • III. Zwischenergebnis
  • C. Vielfalt der Erklärungen
  • I. Grundsatz der Datenminimierung
  • II. Datenschutzfreundliche Voreinstellungen
  • 1. Vorausgefüllte Ankreuzkästchen
  • 2. Sonstige Gestaltungsformen
  • III. Zwischenergebnis
  • D. Reichweite der Einwilligung
  • I. Gebot der Transparenz
  • II. Informierte Entscheidung
  • 1. Mehrebenenansatz
  • 2. Bildsymbole
  • 3. Bewertung
  • III. Zwischenergebnis
  • E. Fehlende Alternativen
  • I. Wahlmöglichkeit zwischen Diensten
  • 1. Berücksichtigung alternativer Angebote
  • 2. Einbeziehung kartellrechtlicher Wertungen
  • 3. Unerheblichkeit alternativer Angebote
  • 4. Bewertung
  • II. Wahlmöglichkeit innerhalb eines Dienstes
  • 1. Entgeltlicher Alternativzugang
  • a) Zulässigkeit einer entgeltpflichtigen Alternative
  • b) Angemessenheit des Entgelts
  • 2. Inhaltliche Differenzierung
  • 3. Bewertung
  • III. Zwischenergebnis
  • F. Ausblick auf die ePrivacy-VO
  • G. Fazit
  • Viertes Kapitel: Lösungsvorschlag
  • A. Diskutierte Lösungsvorschläge
  • I. AGB-Kontrolle
  • 1. Anwendbarkeit des AGB-Rechts
  • a) Einordnung als AGB
  • b) Einwilligung als Hauptleistungspflicht
  • c) Datenschutz als Prüfungsmaßstab
  • d) Zwischenergebnis
  • 2. Stärkung der Freiwilligkeit
  • a) Datenschutzrechtliche Angemessenheitsprüfung
  • b) Eigenständige AGB-Kontrolle
  • c) Zwischenergebnis
  • 3. Bewertung
  • II. Zeitliche Beschränkung der Wirksamkeit
  • 1. Gesetzliche Anknüpfungspunkte
  • 2. Kritik an der geltenden Rechtslage
  • 3. Gestaltungsvorschläge
  • 4. Bewertung
  • III. Zeitliche Entkoppelung
  • 1. Plädoyer der Befürworter
  • 2. Bewertung
  • B. Eigener Lösungsvorschlag
  • I. Subsidiarität
  • 1. Begründung
  • 2. Vorschlag für die Umsetzung
  • II. Standardformulierung und Gestaltungsvorgaben
  • 1. Begründung
  • 2. Vorschlag für die Umsetzung
  • III. Bildsymbole
  • 1. Begründung
  • 2. Vorschlag für die Umsetzung
  • IV. Bezahlalternative
  • 1. Begründung
  • 2. Vorschlag für die Umsetzung
  • C. Fazit
  • Literaturverzeichnis
  • Sonstige Materialien

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