Der Islam, der uns Angst macht

 
 
eBook Berlin Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 13. April 2015
  • |
  • 112 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8270-7828-5 (ISBN)
 
Nach den Anschlägen von Paris: Tahar Ben Jelloun, der bedeutende Fürsprecher eines europäischen Islam, meldet sich kritisch zu Wort.
»Seit der Tragödie vom 7. Januar 2015, der die weitere vom 9. Januar folgte, kann man nicht länger schweigen oder sich weiter damit begnügen, zu sagen: >Das ist nicht der Islam.< Natürlich kann jeder diesem Satz zustimmen. Aber woher kommt dieser Islam, der Angst macht, der bedroht, tötet, köpft und Terror sät? Diese Barbarei beschmutzt den Islam, das ist wahr. Aber die Frage, die mich quält, lautet: Wie konnten Hass und Grausamkeit kübelweise in die Köpfe jener drei Individuen gegossen werden, während man sie dabei glauben machte, das sei der Islam?«
Tahar Ben Jelloun
  • Deutsch
  • Munich
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  • Deutschland
Berlin Verlag
  • 0,15 MB
978-3-8270-7828-5 (9783827078285)
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Tahar Ben Jelloun, geboren 1944 in Fès (Marokko), lebt in Paris. Er gilt als bedeutendster Vertreter der französischsprachigen Literatur des Maghreb. 1987 wurde er mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet, 2004 mit dem renommierten International IMPAC Dublin Literary Award. Im Jahr 2011 wurde ihm der Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis verliehen. Seine Sachbücher »Papa, was ist ein Fremder?« (2000), »Papa, was ist der Islam?« (2001, Neuauflage 2013) und »Arabischer Frühling« (2011) waren Bestseller. Mit Cabu und Wolinski, die bei dem Attentat auf Charlie Hebdo ermordet wurden, verlor Ben Jelloun zwei Freunde.

Christiane Kayser, geboren 1954 in Esch/Alzette, Luxemburg, übersetzt aus dem Französischen, u.a. Fouad Laroui, Boualem Sansal, Jean Vautrin
und Tonio Benacquista. Seit 1984 verbringt sie regelmäßig Arbeitsaufenthalte in Zentral- und Westafrika.
»Tahar Ben Jelloun macht es sich nicht leicht, seinen Weg zwischen den Extremen zu finden. Das macht die Essays lesens- und nachdenkenswert.«, Der Tagesspiegel, Rolf Brockschmidt, 18.11.2015
 
»Wenn man in dieser Zeit aus einem arabischen Land stammt, dann sei es schwer einfach zu schweigen, sagt Tahar Ben Jelloun. Er versuche eben sich nützlich zu machen, fügt er hinzu. Bescheiden ist er geblieben, der zwischen Frankreich und Marokko pendelnde Schriftsteller, der, nachdem er mit seinen Romanen und Erzählungen weltweit erfolgreich war, nun mit seinem letzten Werk 'Der Islam, der uns Angst macht' überzeugt.«, ORF 1 "Kulturjournal", Eva Twaroch, 14.04.2015
 
»Jellouns kleiner, kluger Essayband kommt zur rechten Zeit. [.]. Das Fazit aus diesem ungewöhnlichen Mix aus Literatur und Analyse weist jedoch in eine andere Richtung. Jelloun beschreibt die Identitätssuche jener jungen Männer, die zu Attentätern werden, präzise; er leuchtet in die Abgründe, die sich in den französischen Vororten auftun - und er leitet daraus konkrete Forderungen ab. [.]. Der Appell Jellouns richtet sich gegen niemanden, aber an alle. Jeder, so die Botschaft, kann und muss handeln.«, Katholische Nachrichten Agentur, Paula Konersmann, 12.04.2015
 
»Der marokkanische Schriftsteller Tahar Ben Jelloun gilt als bedeutendster Vertreter der französischsprachigen Literatur aus dem Maghreb.«, ORF Fernsehen "ZIB", Harald Bohrer, 11.04.2015
 
»Was hat der Islam mit der Gewalt zu tun, die in seinem Namen verübt wird? Und warum fürchten ihn so viele Menschen? Tahar Ben Jelloun antwortet darauf in seinem Buch.«, Cicero - Magazin für politische Kultur, Tahar Ben Jelloun, 10.04.2015

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