Soziale Arbeit als angewandte Ethik

Positionen und Perspektiven für die Praxis
 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 20. Juli 2016
  • |
  • 198 Seiten
 
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978-3-17-030764-3 (ISBN)
 
Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sind in vielen verschiedenen Arbeitsfeldern tätig und üben dabei eine Vielzahl berufsspezifischer Funktionen aus: Beratung, Schutz und Kontrolle, Betreuung, gutachterliche Stellungnahme. Gerade bei der Bewältigung komplexer, oft widersprüchlicher Problemlagen ist ethische Kompetenz, neben der fachlich-methodischen Qualifikation, grundlegend für professionelles Handeln.
Das Buch leitet dazu an, soziale Probleme als ethische Fragen wahrzunehmen und zu analysieren sowie Ansätze zur ethischen Entscheidungsfindung zu entwickeln. Dabei zielt es auf die Ausbildung eines sozialarbeiterischen Ethos als professionellem Habitus. In allen Beiträgen des Bandes werden konkrete Haltungen (z.B. Achtsamkeit, Verantwortung, Gerechtigkeit) sowie aktuelle ethische Perspektiven (z.B. Nachhaltigkeit, Resilienz, Solidarität) herausgestellt, die für die Soziale Arbeit relevant sind.
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
  • 3,36 MB
978-3-17-030764-3 (9783170307643)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Professor Dr. Verena Begemann, Professor Dr. Friedrich Heckmann und Professor Dr. Dieter Weber lehren an der Hochschule Hannover, Fakultät für Diakonie, Gesundheit und Soziales.
1 - Deckblatt [Seite 1]
2 - Titelseite [Seite 4]
3 - Impressum [Seite 5]
4 - Inhalt [Seite 6]
5 - Einleitung [Seite 10]
6 - 1 Ethik, was ist das eigentlich? [Seite 16]
6.1 - 1.1 Orientierungsnotwendigkeit Sozialer Arbeit [Seite 17]
6.2 - 1.2 Was ist Ethik eigentlich? Oder: Wissen Sie, was Ethik ist? [Seite 18]
6.3 - 1.3 Ethik ist Theorie vom menschlichen Handeln [Seite 19]
6.4 - 1.4 Keine eindeutige Bestimmung des Begriffs »gut« [Seite 20]
6.5 - 1.5 Eine weitere Antwort auf die Frage nach dem, was Ethik ist - oder: kleiner Ausblick auf die Ethik als philosophische Disziplin [Seite 22]
6.6 - 1.6 Exkurs - zu den wichtigsten Begriffen der Ethik [Seite 24]
6.7 - 1.7 Ethik ist vernünftig: Ethische Urteilsbildung realisiert sich durch vernünftige Überlegungen [Seite 25]
6.8 - 1.8 Ist unser Intellekt, unsere Vernunft allein wichtig, um uns ethisch zu orientieren und zu entscheiden? [Seite 28]
6.9 - 1.9 Aus Moral wird Ethos! Und Ethos bildet ein Mensch vernünftigerweise ein Leben lang aus [Seite 29]
6.10 - 1.10 Soziale Arbeit braucht Ethik! [Seite 32]
6.11 - Literatur [Seite 33]
7 - 2 Verstehen der Lebensweise - zur Ethik als Haltung in sozialen Professionen [Seite 34]
7.1 - 2.1 Haltung [Seite 35]
7.2 - 2.2 Verstehen der Lebensweise [Seite 35]
7.3 - 2.3 Achtung des Anderen [Seite 43]
7.4 - 2.4 Fazit [Seite 45]
7.5 - Literatur [Seite 45]
8 - 3 Ethische Prinzipien in der Sozialen Arbeit - die Berliner Erklärung des DBSH e. V [Seite 47]
8.1 - 3.1 Ausgangslage [Seite 47]
8.2 - 3.2 Warum es eine Berufsethik braucht [Seite 48]
8.3 - 3.3 Die Menschenrechte als ethischer Orientierungsrahmen [Seite 50]
8.4 - 3.4 Berufsethisches Handeln - Rahmenbedingungen und konkrete Schritte [Seite 53]
8.5 - 3.5 Zusammenfassung [Seite 55]
8.6 - Literatur [Seite 56]
9 - 4 Gelingendes Leben unter Berücksichtigung sozialräumlichen Handelns [Seite 57]
9.1 - 4.1 Einleitung [Seite 57]
9.2 - 4.2 Gelingendes Leben - eine ethische Grundlage in der Sozialen Arbeit [Seite 58]
9.3 - 4.3 Wohlbefinden - ein grundlegender Teilaspekt eines gelingenden Lebens sowie dessen Bedeutung für sozialprofessionelles Handeln [Seite 60]
9.4 - 4.4 Sozialräumliches Handeln in der Klinischen Sozialarbeit im Sinne einer Befähigung zur Verbesserung von Wohlbefinden 68 [Seite 69]
9.5 - 4.5 Resümee [Seite 71]
9.6 - Literatur [Seite 72]
10 - 5 Ein Sinn für Ungerechtigkeit hält die soziale Gerechtigkeit lebendig [Seite 74]
10.1 - 5.1 Einleitung [Seite 74]
10.2 - 5.2 Ungerechtigkeit zeigt sich in Selbstausbeutung und Ausbeutung von anderen [Seite 75]
10.3 - 5.3 Einen Habitus der Gerechtigkeit entwickeln [Seite 76]
10.4 - 5.4 Soziale Gerechtigkeit zeigt sich in Wahrnehmung von Bedürfnissen und Teilhabe an gesellschaftlichen Grundgütern [Seite 79]
10.5 - 5.5 Zum glücklichen Leben gehört der Zugang zu Fähigkeiten [Seite 82]
10.6 - 5.6 Die Bedeutung des professionellen Blicks in der Ausbildung eines Habitus [Seite 84]
10.7 - 5.7 Fazit [Seite 89]
10.8 - Literatur [Seite 89]
11 - 6 Quality of Life - reloaded [Seite 91]
11.1 - 6.1 Das Konzept Lebensqualität [Seite 91]
11.2 - 6.2 Lebensqualität aus sozialwissenschaftlicher Sicht [Seite 93]
11.3 - 6.3 Lebensqualität aus psychologischer Sicht [Seite 97]
11.4 - 6.4 Lebensqualität aus philosophischer Sicht [Seite 99]
11.5 - Literatur [Seite 103]
12 - 7 Zur Freiheit bestimmt: Selbst- oder Fremdbestimmung? Eine Gratwanderung [Seite 105]
12.1 - 7.1 Zum Begriff der Willensfreiheit [Seite 108]
12.2 - 7.2 Anerkennung als Grund der Selbstbestimmung [Seite 114]
12.3 - 7.3 Die prekäre Freiheit oder der Zwang, sich selbst zu bestimmen in der Spätmoderne [Seite 120]
12.4 - 7.4 Die Suche nach Orten der Anerkennung: Social Network Sites (SNS) und Smartphone [Seite 123]
12.5 - 7.5 Der verborgene Zwang, man selbst sein zu müssen [Seite 125]
12.6 - 7.6 Fazit: Freiheit des Willens - ein Dialog [Seite 128]
12.7 - Literatur [Seite 129]
13 - 8 Allen bin ich alles geworden - Selbstoptimierung, Selbstsorge und Selbstverständnis des Apostels Paulus [Seite 133]
13.1 - 8.1 Nacherzählung [Seite 133]
13.2 - 8.2 Gelingendes Leben und die Frage nach dem Selbst [Seite 133]
13.3 - 8.3 Paulus - Fragen von heute, Texte von gestern [Seite 134]
13.4 - 8.4 »Allen bin ich alles geworden« - der Text im literarischen Kontext [Seite 135]
13.5 - 8.5 Selbstsorge und Selbstbehauptung - der geistesgeschichtliche Horizont [Seite 139]
13.6 - 8.6 Conclusio - gelingendes Leben in Ambivalenzen [Seite 144]
13.7 - 8.7 Glaube und gelingender Beruf [Seite 147]
13.8 - 8.8 Epilog [Seite 147]
13.9 - Literatur [Seite 147]
14 - 9 Achtung als Grundhaltung im pädagogischen Alltag verankern [Seite 149]
14.1 - 9.1 Diskriminierung und Missachtung [Seite 149]
14.2 - 9.2 Achtung in der Theorie [Seite 153]
14.3 - 9.3 Achtung in der Praxis [Seite 155]
14.4 - 9.4 Fazit [Seite 159]
14.5 - Literatur [Seite 161]
15 - 10 Die Menschen, für die wir sorgen [Seite 163]
15.1 - 10.1 Einführung [Seite 163]
15.2 - 10.2 Fürsorge und Gleichwertigkeit [Seite 163]
15.3 - 10.3 Handlungs- und verstehensorientierte Fürsorge [Seite 165]
15.4 - 10.4 Die Grundlage ist das Menschenbild [Seite 167]
15.5 - 10.5 Sieben anthropologische Fundstücke [Seite 168]
15.6 - 10.6 Üben [Seite 175]
15.7 - 10.7 Schlusswort [Seite 176]
15.8 - Literatur [Seite 178]
16 - 11 Utopien als Leitbilder Sozialen Handelns [Seite 179]
16.1 - 11.1 Utopien sind nicht Teil der erfahrbaren Wirklichkeit. Sie haben keinen realen Ort [Seite 181]
16.2 - 11.2 Utopien haben durchaus die erfahrbare Wirklichkeit zum Hintergrund. Ihre jeweilige Eigenart erklärt sich aus diesem Hintergrund [Seite 183]
16.3 - 11.3 Die gedankliche Wahrnehmung von Utopien durch die hier lebenden Menschen ist - entsprechend ihrem jenseitigen Charakter - ein vermittelter, oft auch gebrochener Vorgang 184 [Seite 185]
16.4 - 11.4 Utopien als soziale Navigationsmittel sind wie der gestirnte Himmel: Sie dienen der Orientierung, sind aber unerreichbar [Seite 187]
16.5 - 11.5 Utopien sind notwendig. Ihre Bedeutung wächst in dem Maße, in dem die realen gesellschaftlichen Verhältnisse sich zuspitzen und die Möglichkeit einer politischen Veränderung an den bestehenden Machtverhältnissen scheitert [Seite 190]
16.6 - Literatur [Seite 195]
17 - Die Autoren [Seite 197]

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