Cloe und die Suche nach den Diamanten

Roman
 
 
Books on Demand (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 15. Februar 2021
  • |
  • 125 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7534-2476-7 (ISBN)
 
Cloe genießt ihr Leben als Sugarbabe und die Partys am Meer. Das Leben erscheint wie ein endloser Sommer mit bunten Cocktails in der Strandvilla ihres Sugardaddys Ben. Wenn sie sich nur nicht verliebt hätte in Oli, der im kalten New York sitzt und arbeiten geht. Schließlich flieht Cloe aus der Strandvilla zurück in die Großstadt. So ganz ohne Glimmer und Geld beginnt sie Pläne zu schmieden, um an Sugardaddys Diamanten zu kommen. Ob das gut geht?

Ein Roman über Liebe, Sonne und Strand, und mit einem zwinkernden Auge auf die Leichtigkeit des Seins als Sugarbabe gerichtet. Letztlich auch die Geschichte einer jungen Frau nach ihrem Platz im Leben. Diese Geschichte nimmt die Leser mit in einen unterhaltsamen Sommer. Viel Spaß!
1. Auflage
  • Deutsch
  • 0,75 MB
978-3-7534-2476-7 (9783753424767)
Eigentlich schreibe ich Science Fiction und Fanatasy. Dieser liebevoll geschriebene Roman entstand aus der Freude alle Sugardaddys dieser Welt humorvoll auf die Schippe zu nehmen.

Sugardaddy


 

Verträumt blinzelte Cloe gegen die Sonne. Etwas hatte sie eben geweckt. Gähnend setzte sie sich in der roten Sonnenliege auf und sah hoch zur Sonne. Sie stand wie gestern und vorgestern und auch die Tage davor hoch an einem wolkenlosen Himmel und brannte herunter.

Kurz hob Cloe ihren Kopf und blickte über den Pool, dann legte sie sich wieder zurück. Dabei schob Cloe ihre Bikinihose noch etwas nach unten. Überall wollte sie braun werden und nur, weil ihr Sugardaddy Ben gerade irgendwelchen Verwandtenbesuch hatte, sollte sie nicht nackt sonnen. Auch sollte sie jetzt nicht stören und nicht unbekleidet durch die Villa spazieren!

 

Cloe hatte den Kopf geschüttelt und sich durch ihre langen blonden Extensions gestrichen. "Das würde ich nie tun, Benni! So rücksichtslos würde ich nie zu meinem Sugar sein!" Benjamin hatte daraufhin sanft gelächelt. Er mochte es, wenn sie ihn Sugar nannte. Bevor er etwas sagen konnte, kam sie zu ihm zum Sofa und beugte sich über ihn und küsste ihn auf den Mund.

Benjamin erwiderte den Kuss und streichelte ihr kurz über den Po.

Mit einem Zeichen schickte er sie hinaus auf die große Veranda zum Schwimmingpool.

Das war vor etwa zwei Stunden. Seitdem lag Cloe auf der breiten Sonnenliege, die eine samtrote Unterlage besaß. Kurz war sie eingeschlafen, aber dann hörte sie, wie jemand die Terrassentüre schloss, ein Zeichen, dass der Besuch eingetroffen war. Sie wusste, wie unangenehm Ben diese Familienbesuche waren. Er beschwerte sich jedes Mal anschließend, dass diese faule Truppe nur wieder Geld von ihm wollte! Ben und seine Familie hatten sich schon seit vielen Jahren auseinandergelebt und von seiner Seite aus hatte er kein weiteres Interesse an weiteren Treffen.

Jetzt, so hatte er immer wieder erklärt, nachdem er sich aus seinen Geschäften zurückgezogen hatte, wollte er sein eigenes Leben führen, und doch kamen diese Erbschleicher, wie er sie nannte, immer wieder an und bedrängten ihn mit Vorwürfen, falschen Schuldzuweisungen und anderem Mist, mit dem er schon seit langem abgeschlossen hatte. Wie Ben lauthals erklärte, war seine Frau damals gegangen und alles war ihre Schuld gewesen: Die Scheidung, der anschließende Ärger mit Rechtsanwälten und Gerichten über den Firmenverkauf und die Aufteilung der Aktien und Immobilien und anderen Geldwerten. Dazu hatte die Schlampe ihn auch noch mit seinem besten Freund betrogen!

Für Ben stand damals sofort fest, dass er sich nie mehr wieder mit einer gleichaltrigen Frau, und schon gar nicht mit einer Geschäftsfrau, einlassen würde! Die anschließende Scheidung war langwierig und teuer! Zur letzten Verhandlung hatte er seine neue Begleitung mitgenommen, Sugar Nummer eins! Sie war gerade achtzehn und Benjamin hatte sie über eine Agentur  kennengelernt.

Kurzerhand hatte er sie in seine Strandvilla eingeladen, ihr Kleidung und Luxus geschenkt, sie auf Reisen mitgenommen und hatte für sich festgestellt, dass ihm dies gefiel. Sugarbabe Nummer eins hatte sich sehr über seine Geschenke gefreut und hatte ohne Widersprüche die Kleidung angezogen, die ihm an ihr gefiel!

Es hielt aber dann doch nicht so lange, da sie die meiste Zeit betrunken war und das war der Grund, warum er sich dann doch von ihr nach einem Jahr trennte. Ein anderer Grund war wohl auch, dass sie es mit einem Hausangestellten in der Garage getrieben hatte. Da überall Überwachungskameras hingen, hatte ihm dies irgendwann jemand zugetragen. Sugardaddy warf sie hinaus!

Es kam zu weiteren Episoden mit jungen Frauen. Die lernte er alle über eine spezielle Agentur für Sugardaddys kennen. Vor mehr als einem Jahr traf er dann Cloe. Eigentlich war Cloe die Begleitung eines ehemaligen Geschäftspartners von Ben, einem weitentfernten Onkel von ihr, den sie zufällig in Manhattan getroffen hatte und der sie kurzerhand eingeladen hatte, ihn zu begleiten. Es war das erste Mal, dass sie in einem richtig schicken Restaurant essen war und in einem fröhlichen exklusiven Kreis von Sugardaddys und ihren jungen und hübschen Sugarbabs. Es war eines dieser feinen Lokale, wo die Mitarbeiter jedem Gast aus dem Mantel halfen und ihn persönlich an den Tisch begleiteten und den Stuhl zurechtrückten.

Sie saßen dort an einem großen Tisch mit acht Personen. Zufälligerweise saß Cloe direkt neben Benjamin und kam so mit ihm ins Gespräch. Was ihre Hobbys so wären, fragte er sie. Dabei sah er ihr auf die Brüste, die sie in ein enges blaues Top gequetscht hatte. Hobbys hatte sie damals nicht. Also sagte sie einfach zu ihm, dass sie gerne ins Kino ginge und am Strand liege. Es war wohl auch gar nicht so wichtig, was sie sagte, denn er lächelte einfach nur und sabberte sie  mit seinen Blicken an.

Nach einem kurzweiligen Abend tauschten sie Telefonnummern.

 

Gerade hörte Cloe laute Stimmen und Streiten durch die geschlossene Terrassentüre.

Sie beugte sich nach vorne und sah nach hinten über den Schwimmingpool zu der langen Glasfront. Sie konnte einige Leute auf den weißen Ledersofas sitzen sehen, aber nur sehr undeutlich, da das Wasser sich in der Glasfront spiegelte. Cloe sah eine Gestalt durch den Raum hin- und hergehen, dann stoppte diese und sah hinaus zu ihr. Sie zwinkerte. Das war Sugardaddy! Er hatte einen roten Kopf und brüllte. Er kam an die Terrassentüre, warf einen Blick hinaus und drehte sich wieder um. Dabei sah Cloe, wie sich sein Mund bewegte und sein Gesicht zornig verzerrt war. Sie hatten wieder Familienstreit.

Cloe wandte sich ab und legte sich wieder auf ihre Liege. Es war doch immer dasselbe. Sobald sie hier in Genf in seiner Villa waren, dauerte es nicht lange und irgendwelche Leute der nervigen Verwandtschaft von Ben tauchten auf und sie musste sich in der Villa verstecken, und dann ging die Schreierei wieder los. Sugardaddy war zügellos cholerisch. Er konnte brüllen, bis ihm die Spucke schaumig vor dem Mund stand.

Seine dusselige Verwandtschaft war wohl so ähnlich. Es dauerte jedes Mal nicht lange bei ihren uneingeladenen Besuchen und sie schrien sich an, machten sich Vorwürfe, drohten einander. Cloe drehte dann ihre Musik im oberen Salon lauter oder setzte sich Kopfhörer auf.

 

Sie verdrehte die Augen und schmiegte sich in das weiche Polster der Sonnenliege. Es war immer das Gleiche. In spätestens einer halben Stunde würde Sugardaddy die Nervensägen hinauswerfen. Wenn sie das nächste Mal wieder in Genf waren, ging wieder alles von vorne los und sie alleine hatte das dann alles auszubaden und auszuhalten!

Missmutig verzog sie das Gesicht. Sie musste sich danach jedes Mal über Stunden die gleichen dämlichen Geschichten anhören über seine undankbaren wie nichtsnutzigen Söhne, die statt selbst Geld zu verdienen nur seines ausgeben würden, anschließend die Hassreden auf seine Exfrau, die wie eine Schlange versuchte, ihm immer noch Ärger zu machen. Dabei betonte er immer wieder, wie hässlich sie nach der verpfuschten Beauty Op war! Hässlich war sie schon immer gewesen, meinte er gehässig, aber die falsch aufgeblasenen Titten und Lippen, die entstellten sie ungemein. Er musste sich das auch noch ansehen, da trotz der langwierigen und teuren Scheidung sie ihn nicht in Ruhe ließ und mit immer dümmeren und fadenscheinigeren Forderungen daherkam!

Cloe saß dann auf dem Sofa, auf der Sonnenliege, im Schwimmingpool auf der großen Plastikliege, im Whirlpool, am Esstisch, oder lag im Bett, und musste sich das alles über sich ergehen lassen! Nachdem er dann immer und immer wieder alles erklärt und nochmals eine Schimpftirade abgelassen hatte, war irgendwann Ruhe. Cloe ignorierte das alles! Es war keine gute Idee, da zu widersprechen, sonst ging er auch auf sie los, was für ein verwöhntes Flittchen sie wäre und wenn es ihm gefiele, dann könnte er sie morgen auf die Straße rauswerfen! Also hielt sie besser den Mund und ließ ihn reden, blätterte dabei in einer Zeitschrift oder lutschte an einem Cocktailspieß. Sie verstand nicht, warum so reiche Leute sich so stritten! Es war nicht nur eine Fehde zwischen ihnen, es herrschte eine Form von Krieg über Geld und Macht.

Cloe kapierte das nicht! Anstatt das Geld zu genießen, verbrachten sie anscheinend viel Zeit damit, bei Anwälten zu sitzen und auf Sugardaddy loszugehen!

Genf war ein gefährliches Pflaster. Sie wusste überhaupt nicht, warum Ben mit ihr überhaupt noch hierher flog. Es war in seiner New Yorker Penthouse Suite und in seiner Villa in Malibu Beach viel ruhiger und angenehmer.

Dort fuhren sie oft zu Partys, wo die Leute entspannt und nett waren. Sugardaddy trank Cocktails, lachte und vergnügte sich. Erst spät nachts fuhren sie zurück in Bens Strandvilla.

Während Sugardaddy angetrunken sofort einschlief, sah sie sich noch oft auf dem Shopping Kanal die neueste Mode an. Wenn Sugardaddy mit ihr zufrieden war, konnte sie sich wünschen, was sie wollte und sie bekam es. Er war einfach ein Schatz!

 

Cloe hörte, wie die Terrassentüre geöffnet wurde und laute Stimmen aus dem Salon herausdrangen, dann wurde sie wieder geschlossen. Sie kümmerte sich nicht darum, erst als jemand vor ihr stand und die Sonne verdunkelte. Stirnrunzelnd zwinkerte sie.

Ein unbekannter junger Mann in einem grauen Anzug stand vor ihr. Verblüfft sah sie, wie er einen Hocker heranzog und sich neben sie setzte!

Cloe zog ihre blaue Bikinihose nach oben und griff sich mit jeder Hand über eine nackte Brust. Wo war nur ihr Bikinioberteil? Als sie sich umsah, entdeckte sie es auf der anderen Poolseite.

Irritiert sah sie zu dem Fremden. Cloe hatte Bilder von Bens grässlicher Familie gesehen. Sie konnte sich nicht an den Blondhaarigen erinnern, der sich inzwischen neben sie gesetzt hatte und sie genauso erstaunt...

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