Wie lassen sich Standorte durch Clusterpolitik gestalten?

Vom Agenda-Setting bis zur Policy-Neujustierung
 
 
Nomos (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 10. August 2021
  • |
  • 321 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7489-2520-0 (ISBN)
 
Der Verbreitungsgrad von Clusterpolitik ist in Deutschland immer noch sehr hoch. Gerade heute, wo die Corona-Pandemie Städte und Regionen unter wirtschaftlichen Druck setzt, müssen Standorte sich mehr denn je im Wettbewerb positionieren, um neues Wachstum zu erreichen. Der Autor stellt anhand einer ex-post-Perspektive der Fälle Dortmund, Dresden und Region Hannover systematisch die Funktionsweisen, Entwicklungskorridore und Potenziale von Clusterpolitik über rund zwei Dekaden heraus. Vom Agenda-Setting bis zur Neujustierung werden divergente Muster und einheitliche Verlaufsmuster im Politik-Zyklus ersichtlich. Das Buch stellt neben theoretischen Einordnungen auch praktische Erkenntnisse für dieses junge, fluide Politikfeld bereit.
  • Deutsch
  • Baden-Baden
  • |
  • Deutschland
  • 10,44 MB
978-3-7489-2520-0 (9783748925200)
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  • Cover
  • 1. Einleitung: Clusterpolitik - ein rückwärtsgewandtes Konzept?
  • 2. Fragestellung und Forschungsziel
  • 2.1. Hinführung: Hohe Verbreitung trotz weniger best-practice-Fälle
  • Grundzüge des Cluster-Konzeptes finden sich bereits Ende des 19. Jahrhunderts
  • Fallbeispiele wie das Silicon Valley begründeten die Popularität der Cluster-Forschung und -praxis
  • 2.2. Clusterpolitik: Unscharfe Forschungsstände und Umsetzungskorridore
  • 2.3. Fragestellung: Gestaltungsspieleräume von Clusterpolitik im Vergleich?
  • 2.4. Fallauswahl: Fallbeispiele langjähriger Praxis der Clusterpolitik
  • 2.5. Forschungsziel: Rückkoppelung mit der Theoriebildung
  • 2.6. Methodische Überlegungen: Datenerhebung und -auswertung
  • 3. Theoretische Lokalisierungen: Zugänge zur Cluster-Forschung und zur Rolle von politischen Maßnahmen
  • 3.1. Einleitung
  • 3.2. Pfadabhängigkeiten in der Cluster-Forschung
  • 3.2.1. Neoklassik und Polarisationstheorie
  • 3.2.2. Konzepte innovativer Milieus und Netzwerke
  • 3.2.3. Zusammenfassung
  • 3.3. Politische Maßnahmen und Steuerungsinstrumente
  • 3.3.1 Theoretische Zugänge zur politischen Steuerungsdebatte
  • Regional Governance
  • Netzwerk-Ansätze
  • Akteurszentrierter Institutionalismus
  • 3.3.2. Clusterpolitik im Mehrebenensystem und Politik-Zyklus
  • 3.3.3. Zusammenfassung
  • 3.4. Schlussfolgerungen für die Analyse der Fallbeispiele
  • 4. Die Fallbeispiele im Vergleich: Unterschiedliche Entwicklungspfade regionaler Clusterpolitik
  • 4.1. Das Fallbeispiel Dortmund
  • 4.1.1. Wirtschaftshistorische Entwicklung
  • 4.1.1.1 Industrialisierung im 19. Jahrhundert
  • 4.1.1.2 Wirtschaftswunder und Strukturkrise
  • 4.1.1.3. Dortmund heute: Neue Branchenstruktur und Strukturwandel
  • 4.1.2. Entwicklung der Clusterpolitik
  • 4.1.2.1. Anfänge branchenorientierter Wirtschaftsförderung
  • 4.1.2.2. dortmund-project
  • Konzeptioneller Ansatz
  • Schwerpunkte und Projekte
  • Evaluation und Korrektur der Ziele
  • 4.1.2.3. Wirtschaftsförderung Dortmund
  • Neuausrichtung der Wirtschaftsförderung Dortmund
  • 4.1.3. Selektive Instrumente der Clusterpolitik
  • 4.1.3.1. Forschungs- und Hochschuleinrichtungen
  • 4.1.3.2. Technologie- und Gründungszentren
  • 4.1.3.3. Netzwerkaktivitäten
  • 4.1.3.4. Infrastrukturmaßnahmen
  • Phoenix-Ost und West
  • 4.1.4. Bilanz und Einbettung der Clusterpolitik
  • 4.2. Das Fallbeispiel Dresden
  • 4.2.1. Wirtschaftshistorische Entwicklung
  • 4.2.1.1. Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert
  • 4.2.1.2. Wiederaufbau ab 1945 und DDR-Zeit
  • 4.2.1.3. Strukturkrise und Transformation der Mikroelektronik
  • 4.2.1.4. Dresden heute: Zentrum der Mikroelektronik
  • 4.2.2. Entwicklung der Clusterpolitik
  • 4.2.2.1. Anfänge branchenorientierter Wirtschaftsförderung
  • 4.2.2.2. Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Dresden
  • 4.2.2.3. Entwicklung der Kompetenzfeldstrategie
  • 4.2.2.4. Handlungsschwerpunkte der Kompetenzfeldstrategie
  • Mikroelektronik
  • Life Sciences/Biotechnologie und Nanotechnologie/Neue Werkstoffe
  • 4.2.3. Selektive Instrumente der Clusterpolitik
  • 4.2.3.1. Forschungs- und Hochschuleinrichtungen
  • 4.2.3.2. Technologie- und Gründungszentren
  • 4.2.3.3. Netzwerkaktivitäten
  • 4.2.3.4. Infrastrukturmaßnahmen
  • 4.2.4. Bilanz und Einbettung der Clusterpolitik
  • 4.3. Das Fallbeispiel Region Hannover
  • 4.3.1. Wirtschaftshistorische Entwicklung
  • 4.3.1.1. Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert
  • 4.3.1.2. Wiederaufbau zum Industriestandort
  • 4.3.1.3. Strukturwandel und Tertiärisierung
  • 4.3.1.4. Hannover heute: Diversifizierter Dienstleistungsstandort
  • 4.3.2. Entwicklung der Clusterpolitik
  • 4.3.2.1. Anfänge branchenorientierter Wirtschaftsförderung
  • 4.3.2.2. Das Hannover-Projekt
  • 4.3.2.3. hannoverimpuls GmbH
  • Zwischenevaluierungen und Entfristung der Aktivitäten
  • Entwicklung bis heute
  • 4.3.3. Selektive Instrumente der Clusterpolitik
  • 4.3.3.1. Forschungs- und Hochschuleinrichtungen
  • 4.3.3.2. Technologie- und Gründungszentren
  • 4.3.3.3. Netzwerkaktivitäten
  • 4.3.3.4. Infrastrukturmaßnahmen
  • 4.3.4. Bilanz und Einbettung der Clusterpolitik
  • 5. Mehrebenanalyse der Clusterpolitiken
  • 5.1. Analyse der Clusterpolitik auf Makro- und Metaebene
  • Dortmund
  • Dresden
  • Region Hannover
  • 5.2. Analyse der Clusterpolitik auf Mesoebene
  • Dortmund
  • Dresden
  • Region Hannover
  • 5.3. Analyse der Clusterpolitik auf Mikroebene
  • Dortmund
  • Dresden
  • Region Hannover
  • 5.4. Ergebnisse: Konvergenzen und Divergenzen
  • 6. Lessons learned: Ergebnisse der ex-post-Analyse
  • 6.1. Systematisierung im Politik-Zyklus-Modell
  • 6.1.1. Thematisierung, Problemdefinition und Agenda-Setting
  • 6.1.2. Politikformulierung und Politikimplementierung
  • 6.1.3. Evaluation, Terminierung oder Neujustierung
  • 6.2. Ganzheitliche Betrachtung von Steuerung in der Clusterpolitik
  • 6.3. Systemische Interdependenzen in Mehrebenensystemen
  • 6.4. Feedback an die theoretische Forschung
  • 6.5. Ausblick auf die Praxis der Cluster- und Wirtschaftsförderung
  • Literaturverzeichnis

Dateiformat: PDF
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