Stinker!

 
 
Bastei Lübbe (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 19. August 2011
  • |
  • 158 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8387-0768-6 (ISBN)
 
Der Viertklässler Keith muss sich zu seinem Leidwesen mehr mit Pupsen auseinandersetzen als er eigentlich will. Er hat das Gefühl, nur noch in Gestank herumzulaufen. Und dann wird er auch noch von Anthony beschuldigt, im Unterricht einen fahren gelassen zu haben, der den ganzen Raum einstinkt - dabei war er das gar nicht. Doch Keith hat seinen Spitznamen nun weg: S.B.D = Silent but Deadly. Schließlich hat Keith eine geniale Idee - glaubt er. Er will versuchen, die menschlichen Gase angenehm duften zu lassen. schließlich hat auch Benjamin Franklin schon nach einer Lösung für dieses Problem gesucht!

Und so beginnt eine akribisch-wissenschaftliche Suche nach dem Heilmittel gegen stinkende Winde. Denn Keith will damit unbedingt den Wissenschaftswettbewerb an seiner Schule gewinnen!
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"25 Danke euch allen (S. 141-142)

Es war die letzte Woche der fünften Klasse in meiner Schule. Nach einem Jahr Arbeit mit Mr Gonzales und seinen Wissenschaftlern hatten wir es TATSÄCHLICH geschafft. Wir stellten kleine Tabletten her, die auf die Gase im Darm einwirkten und den Gestank in einen angenehmen Geruch umwandelten. Wir nannten die Tabletten ›Süße Fürze‹. Kurz nachdem wir sie entwickelt hatten, fuhren wir zu einer Konferenz in New York. Ich traf mich mit Mr Gonzales und einem seiner Mitarbeiter in einem richtig teuren und schicken Restaurant. Meine Eltern hatten sich total aufgebrezelt, und meine Großmutter grinste bis über beide Ohren.

Sie alle schienen schrecklich stolz auf mich zu sein. Wir saßen zusammen am Tisch und redeten über all die verrückten Dinge, die im vergangenen Jahr passiert waren, nachdem mir zum ersten Mal die Idee für die Versuche gekommen war. Nach dem Essen stellten ein paar Leute ihre Forschungsergebnisse zu verschiedenen Themen vor. Es gab Versuche zur Umweltverschmutzung, ein Übungsprogramm für das Sprechen lernen von Delfinen, und eine Medizin für Männer, damit die Haare wieder wachsen. Dann wurden wir angekündigt. Mr Gonzales betrat die Bühne und begann zu sprechen.

»Heute stehe ich vor Ihnen, um über etwas zu sprechen, was wir in einem ganzen Jahr Arbeit herausgefunden haben. Ich freue mich besonders darüber, dass die Idee für diesen Versuch von einem neun Jahre alten Jungen stammt und seinem Verlangen danach, um es mit seinen Worten zu sagen, ›etwas in der Welt zu verändern, das ihm nicht gefiel‹. Ich bin mir sicher, dass Sie, nachdem wir unsere Untersuchungsergebnisse vorgestellt haben, sich meiner Meinung anschließen werden, dass er mehr als das getan hat. Interessanterweise ist die Idee dieses Jungen zufällig dieselbe Idee, mit der im Jahre 1781 kein Geringerer als Benjamin Franklin an die Forscher seiner Zeit herantrat. Auch wenn Franklin sie als einen Scherz eingebracht hat, bin ich mir sicher, dass er, könnte er heute unter uns sein, unsere Begeisterung teilen würde.

Um Franklins Gedanken zusammenzufassen: ›Der Mann, der den Geruch menschlicher Gase verbessern kann, ist bedeutender als alle Denker und alle großen Entdecker der Vergangenheit.‹ Also, verehrte Kollegen und Freunde, ich stelle Ihnen heute vielleicht … zumindest gemäß Benjamin Franklin … den größten wissenschaftlichen Denker aller Zeiten vor: Keith Emerson.« Ich war mir nicht so ganz sicher, was ich tun sollte. Ich stand da und merkte plötzlich, dass ein Scheinwerfer auf mich gerichtet war. Alle im Saal klatschten und sahen mich an. Mr Gonzales winkte mir, ich sollte zu ihm auf die Bühne kommen.

Langsam stieg ich zu ihm hinauf. Dann stand ich neben Mr Gonzales. Er trat vom Mikrofon zurück und bedeutete mir, mich davor zu stellen. Langsam ging ich hin, und da hörte ich meine kleine Schwester schreien: »He, Keith! Er is mein großer Bruda!« »Hallo Emma«, sagte ich. Dann rief ein Mann in der ersten Reihe: »Erzähl uns von deinen Versuchen.« Erst blickte ich zu Mr Gonzalez, dann schaute ich zu meiner Mutter, meinem Vater und Großmutter, und dann legte ich los. Ich erzählte dem Publikum von meinem Vater, meiner Schwester und Anthony. Die Leute hörten sich alles an. Dann erzählte ich ihnen, wie ich zum Rektor musste und von dem Brief, den Benjamin Franklin geschrieben hatte und wie ich gehänselt worden war. Ich erzählte von meiner Großmutter und wie sie"

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