MARCO POLO Reiseführer Provence

Reisen mit Insider-Tipps. Inkl. kostenloser Touren-App
 
 
MAIRDUMONT (Verlag)
  • 15. Auflage
  • |
  • erschienen am 28. August 2020
  • |
  • 148 Seiten
 
E-Book | ePUB ohne DRM | Systemvoraussetzungen
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-575-41652-0 (ISBN)
 

MARCO POLO E-Books sind besonders praktisch für unterwegs und sparen Gewicht im Reisegepäck!

- Einfaches Navigieren im E-Book mit praktischen Links
- Offline-Karten und Google Maps-Links zur schnellen Routenplanung
- Alle Karten mit einem Klick downloaden, ausdrucken und mitnehmen
- Tipp: Erstelle deinen persönlichen Reiseplan durch Lesezeichen und Notizen. und durchsuche das E-Book mit der praktischen Volltextsuche!

E-Book basiert auf: 15. Auflage 2020

Frankreichs Vielfalt erleben mit dem MARCO POLO Reiseführer Provence Einmal leben wie Gott in Frankreich - nach einem Urlaub in der Provence kannst du diesen Punkt auf deiner Bucketlist abhaken. Trubelige Städte und stilles Hinterland, Skireviere mit Murmeltierkolonien und weiße Felsen über türkisblauem Meer, dazu ein gutes Glas Wein und ein traditioneller Ziegenkäse - was kann es Schöneres geben?
Kein Must-see verpassen mit den MARCO POLO Erlebnistouren und der kostenlosen MARCO POLO Touren-App mit Online- und Offlinekarten Alle Highlights im Überblick: Sehenswürdigkeiten, die du nicht verpassen solltest, und Insider-Tipps, die nicht jeder kennt Die besten Shopping-Spots, die schönsten Ausgeh- Locations und kulinarische Genüsse für jeden Geschmack Reisen mit Kindern, kleinem Budget oder bei schlechtem Wetter? Mit den MARCO POLO Best of Tipps kein Problem! Alle Highlight-Karten und Stadtpläne wurden komplett überarbeitet
Mit MARCO POLO zu unvergesslichen Momenten abseits der touristischen Hotspots

In deinem MARCO POLO Reiseführer Provence findest du alles für eine maximal einfache Reiseplanung: Wissenswertes zum Reiseziel, Tipps für Übernachtungen und Restaurants, Infos zur Anreise und zum ÖPNV. So bist du ohne lange Vorbereitung bestens gerüstet für alles, was du erleben willst. Radle durch die Camargue, wandere an der Côte Bleue auf den Spuren der Schmuggler oder picknicke in den Lavendelfeldern auf dem Plateau d'Albion. Mit MARCO POLO entdeckst du die Provence so, wie es dir gefällt!
  • Deutsch
  • Ostfildern
  • |
  • Deutschland
  • 100,00 MB
978-3-575-41652-0 (9783575416520)
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Liebe auf den ersten Blick zwischen einer Hamburger Deern Dorothea Schmidt und einer temperamentvollen mediterranen Schönheit: Die Beziehung zwischen unserer Autorin und der Stadt Marseille hält schon seit über zehn Jahren und hat auch den fortlaufenden Relaunch der Stadt überlebt. Und obwohl die Reiseleiterin auch viele andere Regionen Frankreichs kennengelernt hat, ist sie der Provence immer treu geblieben.
Die wichtigsten MARCO POLO HighlightsDie besten MARCO POLO Insider-TippsBest of ...AuftaktIm TrendFakten, Menschen & NewsEssen & TrinkenEinkaufenDer NordenDie MitteDer SüdenMarseille & UmgebungErlebnistourenSport & WellnessMit Kindern unterwegsEvents, Feste & mehrLinks, Blogs, Apps & Co.Praktische HinweiseSprachführerReiseatlasRegister & ImpressumBloß nicht!.

So tickt die Provence


© huber-images: S. Kremer

Bilderbuch-Provence (leider ohne Duftfeld zum Aufrubbeln): Lavendelblüte

Entdecke die Provence


© mauritius images/ hemis.fr: J. Gardel

Die meisten der Calanques bei Marseille erreichst du nur zu Fuß oder per Boot

Bei einem Vielseitigkeitswettbewerb würde sie wohl gewinnen: Trubel in den Städten und Stille im Hinterland, Tradition mit Zeugnissen der Römerzeit und moderne Architektur. Vom Skirevier mit Murmeltierkolonie zu weißen Felsen über türkisfarbenem Meer, vom Sumpfgebiet mit Flamingos zu Europas tiefstem Canyon hat die Provence für jeden Geschmack etwas zu bieten.

Sonne im Überfluss


Nicht zu vergessen die tatsächlichen Gaumenfreuden! Frisches Obst und Gemüse, Meeresfrüchte, Kräuter ... und natürlich: die Vielseitigkeit der Weine! Das mediterrane Klima ist der große Trumpf der Region. Der Sommer hält, was sein Name verspricht. Und wird es einmal brütend heiß, sorgt der Wind für Erfrischung. Aber selbst im Winter sind in den Städten die Straßencafés für die kleine Tasse Kaffee oder den Aperitif gefragt, denn auch in der kalten Jahreszeit scheint oft die Sonne. Schnupper im Tal der Rhône die klare Luft, der der alles beherrschende Mistralwind jede Trübung nimmt: Sie lässt das Licht auf weißem Kalkstein tanzen, gelbe Sonnenblumen oder blauvioletter Lavendel leuchten auf den Feldern.

Lange (Kultur-)Geschichte


203 38 140 Die Provence zählt zu den ältesten zivilisierten Regionen Europas. Zu verdanken hat sie das den alten Griechen, die von Marseille aus ab 600 v. Chr. ein Handelsnetz quer über die Provence ausbreiteten. Zwar sind es heute vor allem römische Überreste, die man aus der Antike findet, doch von diesen umso mehr. Aber auch mittelalterliche Trutzburgen, anmutige Renaissanceschlösser und hochmoderne Architektur des 21. Jhs. fehlen nicht auf dem kulturhistorischen Programm.

Kein Wunder, dass die Provenzalen stolz darauf sind, eine eigene Sprache, Kultur und Geschichte zu haben, die sich vom Rest Frankreichs unterscheidet. Hier macht man eben gern sein eigenes Ding - Paris mit seinen politischen Ansagen und Regeln ist weit. Die Zeit tickt hier mediterran, nicht französisch. Und Zeit braucht, wer die Provence wirklich entdecken will. Zeit, wenn es in der Schlange mal etwas länger dauert, weil an der Kasse Neuigkeiten ausgetauscht werden, wenn der Busfahrer noch eben seinen Kaffee holt, wenn unter dem Dach von Platanen das Klacken der Boulekugeln den gemächlichen Rhythmus vorgibt.

So unterschiedlich die Einstellung der Menschen zu Politik, Umwelt, Arbeit usw. sein mag, eines eint sie alle: das Verlangen, nicht mit der Côte d'Azur in einen Topf geworfen zu werden! Zwar ist heute administrativ gesehen alles in der Region Sud-PACA (Provence-Alpes-Côte d'Azur) zusammengefasst und es gibt auch keine klare geografische Grenze zwischen den beiden Gebieten; in den Köpfen der Provenzalen gibt es jedoch große Unterschiede zwischen der traditionsreichen Provence und dem bling-bling der Côte d'Azur.

Keine klaren Grenzen


Überhaupt ist es schwer, heute eindeutige Grenzen der Provence zu definieren. Dieser Reiseführer legt seinen Schwerpunkt auf die Departements Bouches-du-Rhône mit Marseille als Hauptstadt, Vaucluse rund um Avignon, einen großen Teil der Alpes-de-Haute-Provence und schließt auch einen Teil des Departements Var ein. Außerdem greift er über die Provence im engeren Sinn hinaus, indem er die Drôme Provençale im Norden ebenso einbezieht, wie er für die Ardèche, den Pont du Gard und Nîmes einen Abstecher nach Westen über die Rhône macht, die häufig als westliche Grenze der Provence betrachtet wird.

Kunst überall


Die Provence birgt so viele Schätze, dass sie einen Künstler wie Paul Cézanne ein Leben lang fesselte. Dabei hat sich der Vater der modernen Malerei in seiner Kunst lediglich auf einen kleinen Ausschnitt dieser Landschaft beschränkt und sich bei der Suche nach Motiven auf seine Heimatstadt Aix, das Sainte-Victoire-Gebirge und den Fischerhafen L'Estaque bei Marseille konzentriert. Auch Vincent van Gogh ist bei Arles einfach aus dem Zug gestiegen, so fasziniert war er von der Gegend. Nicht umsonst wird das besondere Licht der Provence auch von (Hobby-)Fotografen so geschätzt. Und wenn heutzutage reihenweise Stararchitekten in der Region spektakuläre Bauten realisieren, so ist das vielleicht die logische Folge der künstlerischen Anziehung. Dazu kommen noch etliche weitere Kunstformen, etwa die Musik. Fast jeder Ort hat sein eigenes (Musik-)Festival, ob modern, klassisch oder traditionell - von der semaine musicale im kleinen Gebirgsdorf bis zum hochkarätigen internationalen Opernfestival ist alles dabei.

Es wird aufgetischt


Regionale Kunst gibt es auch auf dem Teller. In ihrem mediterranen Klima gedeiht fast alles, weil ein ausgeklügeltes Kanal- und Stauseensystem für Wasser im Überfluss sorgt. Die Landwirte, Obst- und Weinbauern haben die Zeichen der Zeit erkannt: Die Provence zählt zu den französischen Regionen, in denen Bioprodukte die höchsten Zuwachsraten haben. Das Ergebnis auf den Tausenden kleinen oder großen Märkten ist so gesund wie farbenprächtig und landet, kunstvoll weiterverarbeitet, auch auf deinem Teller. Die Provence wartet darauf, dass ihre Reichtümer entdeckt werden, in aller Ruhe und zu jeder Jahreszeit. Nimm dir die Zeit - Paul Cézanne hat schließlich sein ganzes Leben damit verbracht, dem Zauber seiner Heimat auf die Spur zu kommen.

um 600 v. Chr.

Griechen aus Kleinasien gründen Massalia ( Marseille)

um 122 v. Chr.

Rom unterstützt Massalia im Kampf gegen die Kelten, zerstört deren Hauptstadt Entremont und gründet Aquae Sextiae (Aix)

1032Die

Provence wird Teil des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation

14. Jh.

Klemens V. residiert als erster Papst in der Provence, seine Nachfolger lassen den Palast in Avignon bauen

1545

Ermordung 3000 protestantischer Waldenser im Luberon nach der Verwüstung des Klosters von Sénanque

1943

Nach der Besetzung von Marseille durch die Wehrmacht wird das Altstadtviertel Saint-Jean von deutschen Truppen gesprengt

1947

Gründung des Theaterfestivals von Avignon und des Opernfestivals von Aix

2013

Marseille ist Europäische Kulturhauptstadt

2016

Bei der Neuordnung der französischen Regionen bleibt die Region Provence-Alpes-Côte d'Azur als eine der wenigen unverändert

Auf einen Blick


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Die Provence verstehen


Künstler? Farbenkleckser!


Solche und noch krassere Spottnamen haben sich Paul Cézanne, Vincent van Gogh und Co. zu ihren Lebzeiten anhören müssen. Das klingt deutlich anders als die heutigen Hommagen, die sie als Vorreiter der Moderne oder Genie feiern . Die Liste der - heute - berühmten Maler, die in der Provence gewirkt haben, ist lang, aber die beiden oben genannten sind die Stars der Szene. Pech nur, dass sich während ihrer Lebzeiten kaum jemand in der Provence für sie interessiert hat. Niemand in Arles, so erzählt man sich, wollte sich von van Gogh porträtieren lassen, irgendwann hat dann immerhin der Briefträger eingewilligt; und Cézanne ist als grummeliger Alter bekannt, der sowieso nur die Natur malen wollte und kaum Kontakte in der Stadt Aix hatte. Pech deshalb, weil heute die provenzalischen Museen so gut wie keine Gemälde der beiden vorzeigen können. Was es immerhin noch gibt, sind die Originalschauplätze ihrer Malerei: Cézannes Atelier, der Bibémus-Steinbruch oder sein Elternhaus in Aix, van Goghs Krankenhaus, Café oder Brücke in Arles - wenn auch alles erst im Nachhinein wieder vangoghisiert wurde, d. h. nach seinen Bildern restauriert. Fakt ist, die Provence ist seit jeher ein prädestiniertes Fleckchen für Maler (und Fotografen), da das Licht, vor allem bei Mistral, einfach außergewöhnlich ist. So passiert es auch heute noch, dass Künstler hier länger als geplant hängen bleiben, so wie van Gogh, der eigentlich nach Japan wollte und in Arles aus dem Zug gestiegen ist ...

© huber-images: J. Banks

Fondation Vincent van Gogh in Arles: Besuch beim Meister der Farben

Pétanque oder: Wer küsst Fanny?


Ein nackter Frauenhintern, ob in Keramik, auf einem Pokal oder als Bild an der Wand, gehört in jeden Pétanqueclub. Die Provenzalen sind bekannt für ihren manchmal derben Humor, aber hierbei geht es um eine Dame, die Anfang des 20. Jhs. zur Urheberin einer provenzalischen Tradition geworden ist. Eine Variante der Geschichte geht so: Fanny war Bardame in einer Dorfkneipe, natürlich mit Pétanqueplatz nebenan. Jedem Teilnehmer derjenigen Mannschaften, die 0:13 verloren, küsste sie auf Art der Franzosen die Wange (sicherlich wollte sie nicht nur trösten, sondern auch zum Trunk eines weiteren Pastis animieren). Als eines Tages der wohl ziemlich unsympathische Bürgermeister auf sein Recht pochte, reagierte Fanny mit dem Lüpfen ihres Rocks und dem Ausruf: "Du? Du kannst mich hierhin küssen!" Seitdem müssen die Verlierer einer Partie, wenn sie keinen einzigen Punkt gewinnen, Fannys Hintern küssen. Man kann sich gut denken, dass die Behelfsfiguren aus Mangel an küssbereiten Damen...

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