Krieg der Seelen

Roman
 
 
Heyne (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 12. Dezember 2011
  • |
  • 800 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-07284-1 (ISBN)
 
Seit Jahrzehnten tobt ein Krieg, der über das Leben nach dem Tod entscheidet

Wenn der Tod nicht mehr das Ende ist, weil jedes Bewusstsein digital gespeichert wird, wenn die Massenspeicher von Himmel und Hölle zum Angriff rüsten, wenn eine junge Frau für ihre Rache die Grenzen zwischen Raum und Zeit überwindet und nur ein Mann die größte aller Schlachten verhindern kann - dann entbrennt ein Krieg, der die Grenzen zwischen Realität und den digitalen Welten verschwimmen lässt, bis Leben und Tod an Bedeutung verlieren.

  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
Heyne
  • 0,93 MB
978-3-641-07284-1 (9783641072841)
3641072840 (3641072840)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Iain Banks wurde 1954 in Schottland geboren. Nach einem Englischstudium schlug er sich mit etlichen Gelegenheitsjobs durch, bis ihn sein 1984 veröffentlichter Roman Die Wespenfabrik als neue aufregende literarische Stimme bekannt machte. In den folgenden Jahren schrieb er zahllose weitere erfolgreiche Romane, darunter Bedenke Phlebas, Exzession und Der Algebraist. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der britischen Gegenwartsliteratur. Am 9. Juni 2013 starb Iain Banks im Alter von 59 Jahren.
22 (S. 382-383)

Jedenfalls, mehr Hilfe ist unterwegs.« »Tatsächlich? Na, super für uns. Woraus besteht sie? Wer kommt?« »Eine alte Folterer-Klasse.« »Was, ein richtiges Schiff?« »Ein richtiges Kriegsschiff. Aber alt, wie ich schon sagte. Dürfte in zwei Stunden hier sein.« »So bald. Und nicht angekündigt.« »So ist das eben mit alten Kriegsschiffen. Fliegen durch die Gegend und verraten jahre- oder jahrzehntelang oder noch länger niemandem, wo sie sind und was sie machen. Und dann tauchen sie plötzlich auf, genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort, und machen sich nützlich. Es durchbricht die Eintönigkeit, nehme ich an.«

»Wenn jenes Schiff ein bisschen Aufregung will, hat es verdammt noch mal genau den richtigen Ort gewählt.« »He, wirst langsam ein bisschen müde, wie?« »Nicht müder als du, Koll.« »Es heißt GeKoll.« »Wenn du es schaffst, ein paar Kilo mehr von den kleinen Biestern zu blitzen, kannst du vielleicht Anspruch auf das Niveau des geschätzten Kollegen erheben. Bis dahin bist du nur ein Kollege, und selbst das provisorisch, Koll.« »Meine Güte. Toll, wie wir flirten, nicht wahr?«

»O ja«, sagte Auppi Unstril und lächelte, obwohl es eine Nur-Audio-Komm-Verbindung war. »Bringt mich richtig in Fahrt. Irgendwelche anderen Neuigkeiten?« »Unsere immer hilfreichen GeKolls von der GFKF berichten, dass sie die Ausbrüche, auf die sie gestoßen sind, eingedämmt haben«, sagte Lanyares Tersetier, Auppis Kollege und Lover. »Sie glauben wie wir, die Sache damit unter Kontrolle zu haben, bis es zu einem neuen Ausbruch kommt. Doch den größten Teil ihrer Zeit scheinen sie so zu verbringen, wie sie gesagt haben, indem sie all die anderen Fabrikaria überprüfen.« »Ich schätze, wir sollten dankbar dafür sein, dass sie so gut zurechtkommen.« »Und dass sie so viele Schiffe in der Nähe haben.«

»Ja. Man fragt sich, warum sie sich überhaupt alle in der Nähe befanden.« »Du hast die kleinen Burschen wirklich auf dem Kieker, was?« »Klingt es so?« »Ja.« »Gut. Ich traue den kleinen Mistkerlen nicht.« »Sie sprechen sehr gut von dir.« »Sie sprechen gut von allen.« »Ist das so schlimm?« »Ja. Es bedeutet, dass man ihnen nicht trauen kann.« »Wie zynisch du bist.« »Und paranoid. Vergiss nicht, dass ich auch paranoid bin.« »Bist du sicher, dass du bei den BU nicht besser aufgehoben wärst?«

»Nein, bin ich nicht. Was ist mit der Hylo?« Der Schnelle Vorposten Hylozoist befand sich von ihnen aus gesehen auf der anderen Seite der Tsungarialischen Scheibe. Erstaunlicherweise war es in beunruhigender Nähe der Erstkontakt-Einrichtung der Scheibe zu einem fast simultanen Ausbruch gekommen, der – nach den Vertragsbedingungen sogar obligatorischen – Hauptbasis für alle Spezies, die derzeit aktives Interesse an der Tsungarialischen Scheibe zeigten. Jene Infektion war noch schlimmer als diese: Dort kamen weniger, aber komplexere Maschinen wie Larven aus einigen Fabrikaria und stellten die schon vor langer Zeit abgerüstete Hylozoist auf eine harte Probe. Sie kam zurecht, hatte aber keine Ressourcen mehr für die Ausbrüche frei, mit denen Auppi und ihre Freunde fertigzuwerden versuchten. »Keine Veränderungen. Bemüht sich noch immer, mit ihrem Teil des Spaßes klarzukommen.«

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