Der Direktanspruch im deutschen und englischen Haftpflichtversicherungsrecht

 
 
JCB Mohr (Paul Siebeck) (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 20. August 2018
  • |
  • 510 Seiten
 
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978-3-16-156354-6 (ISBN)
 
Die konkrete rechtliche Ausgestaltung des Direktanspruchs des Geschadigten gegen den Haftpflichtversicherer hat massgeblichen Einfluss auf den Grad des durch die Haftpflichtversicherung vermittelten Sozialschutzes. Auf der Grundlage einer funktional rechtsvergleichenden Untersuchung des deutschen und englischen Rechts entwickelt Simon Herbert Bangert Kriterien fur die optimale Ausgestaltung eines gesetzlichen Direktanspruchs und unterbreitet darauf aufbauend Reformvorschlage de lege ferenda fur den deutschen Gesetzgeber. Ein besonderes Augenmerk legt er dabei auf die bezuglich des Geschadigtenschutzes neuralgischen Punkte des Direktanspruchs - wie beispielsweise die Frage, inwieweit der Haftpflichtversicherer dem Geschadigten Einwendungen aus dem Versicherungsvertragsverhaltnis entgegensetzen kann.
  • Deutsch
  • Tübingen
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  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • 4,48 MB
978-3-16-156354-6 (9783161563546)

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Geboren 1988; Studium der Rechtswissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg; Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universitat Basel; 2012 Erste Juristische Staatspufung; 2014 Zweite Juristische Staatsprufung; 2018 Promotion (Freiburg); seit 2014 Rechtsanwalt in Frankfurt am Main.
  • Cover
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • 1. Teil: Einleitung
  • A. Gegenstand und Anlass der Arbeit
  • B. Ziele des Rechtsvergleichs
  • C. Gang der Untersuchung
  • 2. Teil: Allgemeine Grundlagen des Direktanspruchs in der Haftpflichtversicherung
  • A. Haftpflichtversicherung und zugrundeliegende Rechtsbeziehungen
  • I. Haftpflichtversicherung
  • 1. Rechtliche Grundlagen
  • a) Gesetzliche Rahmenbedingungen
  • b) Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB)
  • 2. Versicherungssystematische Einordnung der Haftpflichtversicherung
  • 3. Arten der Haftpflichtversicherung
  • a) Produktvielfalt aufgrund des Grundsatzes der Spezialität der versicherten Gefahr
  • b) Fakultative und obligatorische Haftpflichtversicherungen
  • 4. Wesentlicher Inhalt des Haftpflichtversicherungsvertrags
  • a) Leistungspflichten des Haftpflichtversicherers
  • b) Leistungspflichten und Obliegenheiten des Versicherungsnehmers
  • aa) Pflicht zur Leistung der Versicherungsprämie
  • bb) Obliegenheiten des Versicherungsnehmers
  • 5. Zwischenergebnis
  • II. Rechtsbeziehungen
  • 1. Haftpflichtverhältnis
  • a) Haftungsrecht
  • b) Auswirkungen der Haftpflichtversicherung auf die Haftung
  • 2. Deckungsverhältnis
  • 3. Rechtsstellung des Geschädigten in der Haftpflichtversicherung
  • a) Grundsatz
  • b) Berücksichtigung der Interessen des Geschädigten
  • aa) Einräumung gesetzlicher Direktansprüche
  • bb) Anderweitiger Schutz der Interessen des Geschädigten
  • 4. Zwischenergebnis
  • B. Grundlagen des Direktanspruchs
  • I. Begriffsklärung und Darlegung der verschiedenen Arten eines Direktanspruchs
  • 1. Begriff des "Direktanspruchs"
  • 2. Arten eines Direktanspruchs
  • a) Rechtsgeschäftlich begründete Direktansprüche
  • aa) Vertrag zugunsten Dritter
  • bb) Abtretung des Versicherungsanspruchs
  • cc) Vereinbarung zwischen Geschädigtem und Haftpflichtversicherer
  • b) Gesetzlich begründete Direktansprüche
  • 3. Beschränkung des Untersuchungsgegenstandes
  • II. Gesetzlicher Direktanspruch und "Direktklage"
  • 1. Ablehnung des Begriffs "action directe"
  • 2. Differenzierung zwischen gesetzlichem Direktanspruch und Direktklage
  • 3. Einstufiges oder zweistufiges Vorgehen gegen den Haftpflichtversicherer
  • III. Zielrichtung und Rechtfertigung des gesetzlichen Direktanspruchs
  • 1. Allgemeine Zielrichtung und divergierendes Schutzniveau
  • 2. Kritik und Rechtfertigung
  • a) Bedenken gegen einen gesetzlichen Direktanspruch
  • aa) Verfassungsrechtliche Bedenken
  • bb) Verstoß gegen das Trennungsprinzip
  • cc) Fehlende Notwendigkeit für gesetzliche Direktansprüche
  • dd) Beeinträchtigung der präventiven Funktion des Haftungsrechts
  • ee) Negative Auswirkungen auf die Reputation der Versicherungswirtschaft
  • ff) Erhöhung der Haftpflichtversicherungsprämien
  • gg) Gefährdung der Interessen des Versicherungsnehmers
  • hh) Informationsdefizit beim Haftpflichtversicherer
  • ii) Prozessuale Bedenken
  • b) Rechtfertigende Argumente für einen gesetzlichen Direktanspruch
  • aa) Stärkung der wirtschaftlichen und rechtlichen Stellung des Geschädigten
  • bb) Beschleunigung der Schadensabwicklung und Steigerung der Prozessökonomie
  • cc) Kodifizierung der Lebenswirklichkeit
  • dd) Vorteile für den schädigenden Versicherungsnehmer
  • ee) Vorteile für den Haftpflichtversicherer
  • ff) Weitere Vorteile
  • c) Fazit
  • IV. Rechtskonstruktive Gestaltungsmöglichkeiten des gesetzlichen Direktanspruchs
  • 1. Anknüpfung an Haftpflichtversicherungsvertrag
  • 2. Konzeption als Versicherungsanspruch
  • 3. Anknüpfung an Haftpflichtverhältnis
  • V. Typische Erscheinungsformen des gesetzlichen Direktanspruchs und Auswirkungen auf die Werthaltigkeit für den Geschädigtenschutz
  • 1. Kriterium: Anwendungsbereich
  • 2. Kriterium: Entstehungsvoraussetzungen
  • 3. Kriterium: Zulässigkeit versicherungsrechtlicher Einwendungen
  • C. Historische Entwicklung des gesetzlichen Direktanspruchs
  • I. Deutschland
  • 1. Ausgangssituation: Kein Direktanspruch
  • 2. Direktanspruch in der Kfz-Pflichthaftpflichtversicherung
  • 3. VVG-Reform 2008
  • II. England
  • 1. Ausgangssituation: Kein Direktanspruch
  • 2. Die Anfänge des gesetzlichen Direktanspruchs
  • a) Workmen's Compensation Act 1906
  • b) Third Parties (Rights against Insurers Act) 1930
  • aa) Hintergrund
  • bb) Ausgestaltung des Direktanspruchs
  • (1) Gesetzlicher Übergang der Versicherungsforderung
  • (2) Schutzvorschriften zugunsten des Geschädigten
  • (3) Einwendungsdurchgriff und geschädigtenunfreundliche Rechtsprechung
  • (4) Auskunftsrechte des Geschädigten
  • cc) Bedeutungswandel
  • dd) Kritik
  • (1) Erfordernis der vorherigen Feststellung der Schadensersatzpflicht
  • (2) Ausgestaltung und gerichtliche Handhabung des Auskunftsrechts
  • (3) Durchgriff bestimmter versicherungsrechtlicher Einwendungen
  • 3. Besondere Direktansprüche, insbesondere in der Kfz-Haftpflichtversicherung
  • 4. Third Parties (Rights against Insurers) Act 2010
  • a) Erste Reformüberlegungen und Vorarbeiten durch die Law Commission
  • b) Defizite in der ursprünglichen Gesetzesfassung
  • c) Korrektur durch den Gesetzgeber und (verspätetes) Inkrafttreten
  • III. Vergleichende Betrachtung
  • 3. Teil: Rechtliche Ausgestaltung des gesetzlichen Direktanspruchs im deutschen und englischen Haftpflichtversicherungsrecht
  • A. Überblick über die gesetzlichen Direktansprüche und rechtskonstruktive Ausgestaltung
  • I. Deutschland
  • 1. Rechtsgrundlagen
  • 2. Rechtskonstruktive Ausgestaltung
  • II. England
  • 1. Rechtsgrundlagen
  • a) Third Parties (Rights against Insurers) Act 2010
  • b) Direktansprüche in der Kfz-Haftpflichtversicherung
  • c) Sonstige gesetzliche Direktansprüche
  • 2. Rechtskonstruktive Ausgestaltung
  • a) Third Parties (Rights against Insurers) Act 2010
  • b) Direktansprüche in der Kfz-Haftpflichtversicherung
  • aa) S. 151 Road Traffic Act 1988
  • bb) Reg. 3 (2) European Communities (Rights against Insurers) Regulations 2002
  • c) Sonstige gesetzliche Direktansprüche
  • III. Vergleichende Betrachtung
  • 1. Rechtsgrundlagen
  • 2. Rechtskonstruktive Ausgestaltung
  • 3. Würdigung
  • B. Anwendungsbereich und Entstehungsvoraussetzungen
  • I. Deutschland
  • 1. Anwendungsbereich des Direktanspruchs aus § 115 VVG
  • a) Sachlicher Anwendungsbereich und analoge Anwendung
  • b) Zeitlicher und persönlicher Anwendungsbereich
  • 2. Voraussetzungen für einen Direktanspruch aus § 115 VVG
  • a) Allgemeiner Direktanspruch in der Kfz-Pflichthaftpflichtversicherung (§ 115 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 VVG)
  • b) Begrenzter Direktanspruch bei sonstigen Pflichthaftpflichtversicherungen
  • aa) Direktanspruch in der Insolvenz des Versicherungsnehmers (§ 115 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 VVG)
  • bb) Direktanspruch bei unbekanntem Aufenthalt des Versicherungsnehmers (§ 115 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 VVG)
  • cc) Maßgeblicher Zeitpunkt für das Vorliegen der Anspruchsvoraussetzungen
  • c) Analogieerwägungen
  • aa) Analoge Anwendung des § 115 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 VVG
  • bb) Analoge Anwendung des § 115 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 VVG
  • 3. Auswirkungen eines bestehenden Direktanspruchs auf Schadensersatz- und Haftpflichtversicherungsforderung
  • II. England
  • 1. Direktanspruch aus dem Third Parties (Rights against Insurers) Act 2010
  • a) Anwendungsbereich
  • aa) Sachlicher Anwendungsbereich
  • bb) Anwendung auf andere Versicherungssparten
  • cc) Zeitlicher und territorialer Anwendungsbereich
  • b) Voraussetzungen
  • aa) Überblick
  • bb) Natürliche Personen als Versicherungsnehmer
  • (1) Erlass einer administration order nach dem County Courts Act 1984
  • (2) Erlass einer enforcement restriction order nach dem County Courts Act 1984
  • (3) Anordnung eines Schuldbefreiungsverfahrens nach s. 251A ff. Insolvency Act 1986
  • (4) Außergerichtlicher Vergleich nach s. 252 ff. Insolvency Act 1986 (Individual Voluntary Arrangement)
  • (5) Eröffnung eines Insolvenzverfahrens (bankruptcy)
  • (6) Auswirkungen des Todes des Versicherungsnehmers
  • cc) Gesellschaften als Versicherungsnehmer
  • (1) Außergerichtliche Vergleichsverfahren
  • (a) Vergleich nach dem Companies Act 2006 (scheme of arrangement)
  • (b) Vergleich nach s. 1 ff. Insolvency Act 1986 (Company Voluntary Arrangement)
  • (2) Durchführung eines administration-Verfahrens
  • (3) Durchführung eines administrative-receivership-Verfahrens
  • (4) Abwicklung der Gesellschaft (winding-up)
  • (a) Voluntary winding-up
  • (b) Compulsory winding-up
  • (5) Sektorspezifische Insolvenzverfahren
  • (6) Auflösung der Gesellschaft (dissolution)
  • dd) Maßgeblicher Zeitpunkt für das Vorliegen der Anspruchsvoraussetzungen
  • c) Auswirkungen eines bestehenden Direktanspruchs auf Schadensersatz- und Haftpflichtversicherungsforderung
  • 2. Direktanspruch aus s. 151 Road Traffic Act 1988
  • a) Anwendungsbereich
  • b) Voraussetzungen
  • aa) Existenz eines Schadensersatzurteils
  • bb) Aushändigung eines certificate of insurance an den Versicherungsnehmer
  • cc) Abstrakte Haftpflichtversicherungspflicht für konkrete Schadensersatzschuld
  • dd) Vorliegen von Deckungsschutz für konkrete Schadensersatzschuld
  • c) Auswirkungen eines bestehenden Direktanspruchs auf Schadensersatz- und Haftpflichtversicherungsforderung
  • 3. Direktanspruch aus reg. 3 (2) European Communities (Rights against Insurers) Regulations 2002
  • a) Anwendungsbereich
  • b) Voraussetzungen
  • c) Auswirkungen eines bestehenden Direktanspruchs auf Schadensersatz- und Haftpflichtversicherungsforderung
  • III. Vergleichende Betrachtung
  • 1. Anwendungsbereich
  • 2. Entstehungsvoraussetzungen
  • 3. Würdigung und Stellungnahme
  • C. Einwendungen gegen die gesetzlichen Direktansprüche
  • I. Leitlinien aus völkerrechtlichen Vereinbarungen und aus dem Unionsrecht
  • 1. Völkerrechtliche Vorgaben
  • 2. Unionsrechtliche Vorgaben
  • a) Kraftfahrzeughaftpflicht-Richtlinien
  • b) Rechtsprechung des EuGH
  • II. Deutschland
  • 1. Schadensrechtliche Einwendungen
  • a) Allgemeiner Grundsatz
  • b) Rechtliche Veränderungen des Schadensersatzanspruchs im Haftpflichtverhältnis
  • aa) Grundsatz der Einzelwirkung
  • bb) Gesamtwirkende Umstände
  • c) Maßgeblichkeit gerichtlicher Entscheidungen aus einem Haftpflichtprozess
  • aa) Gesetzliche Grundkonzeption
  • bb) Maßgeblichkeit eines klageabweisenden Urteils
  • cc) Maßgeblichkeit eines klagestattgebenden Urteils
  • (1) Grundsatz der Bindungswirkung
  • (2) Anwendbarkeit des Grundsatzes der Bindungswirkung im Direktanspruchsverhältnis
  • (a) Ablehnung durch die herrschende Meinung
  • (b) Plädoyer für eine Erstreckung der Bindungswirkung
  • 2. Versicherungsrechtliche Einwendungen
  • a) Grundlagen
  • aa) Ursprung der "versicherungsrechtlichen Einwendungen"
  • bb) Versicherungsrechtliche Einwendungen gegen den gesetzlichen Direktanspruch - Grundkonzeption des deutschen Rechts
  • b) Einwendungsdurchgriff
  • aa) Primäre Risikobeschreibungen und Risikoausschlüsse
  • bb) Insbesondere: Vorsätzliche Herbeiführung des Versicherungsfalls (§ 103 VVG)
  • c) Einwendungsausschluss
  • aa) Selbstbehalt (§ 114 Abs. 2 S. 2 VVG)
  • bb) Sonstige versicherungsrechtliche Einwendungen (§ 117 VVG)
  • (1) "Krankes Versicherungsverhältnis" (§ 117 Abs. 1 VVG)
  • (2) Nachhaftung (§ 117 Abs. 2 VVG)
  • (3) Begrenzung der Einstandspflicht
  • cc) Ergänzung durch Aufrechnungsverbot (§ 121 VVG)
  • 3. Einwendungen aus dem Direktanspruchsverhältnis
  • a) Obliegenheitsverletzungen (§§ 119, 120 VVG)
  • aa) Gesetzliche Obliegenheiten des Geschädigten
  • bb) Rechtsfolgen von Obliegenheitsverletzungen
  • b) Verjährung des Direktanspruchs
  • 4. Die Rolle des Entschädigungsfonds in der Kfz-Haftpflichtversicherung (§§ 12 ff. PflVG)
  • a) Hintergrund und Grundlagen
  • b) Allgemeine Voraussetzungen der Leistungspflicht des Entschädigungsfonds
  • c) Begrenzung der Leistungspflicht
  • aa) Subsidiarität
  • bb) Weitergehende Leistungseinschränkungen
  • d) Schadensregulierung
  • III. England
  • 1. Direktanspruch aus dem Third Parties (Rights against Insurers) Act 2010
  • a) Schadensrechtliche Einwendungen
  • aa) Feststellung des Schadensersatzanspruchs im Verhältnis zum Schädiger
  • (1) Maßgeblichkeit eines Anerkenntnisses sowie vergleichsweiser Regelungen
  • (2) Maßgeblichkeit einer gerichtlichen Entscheidung aus einem Haftpflichtprozess
  • bb) Feststellung des Schadensersatzanspruchs im Verhältnis zum Versicherer
  • (1) Grundsatz
  • (2) Ausnahme
  • b) Versicherungsrechtliche Einwendungen
  • aa) Ursprung der "versicherungsrechtlichen Einwendungen"
  • bb) Grundsatz des Einwendungsdurchgriffes
  • (1) Vorgängergesetz und Reformüberlegungen
  • (2) Geltende Rechtslage: Umfassender Einwendungsdurchgriff
  • (3) Ergänzung durch Aufrechnungsmöglichkeit (s 10 Third Parties (Rights against Insurers) Act 2010)
  • cc) Ausnahmen
  • (1) Arbeitgeberhaftpflichtversicherung (employers' liability insurance)
  • (2) Ausnahmen nach s. 9 Third Parties (Rights against Insurers) Act 2010
  • (a) Vornahme von Obliegenheiten durch den Geschädigten
  • (b) Anzeige- und Mitwirkungsobliegenheiten verstorbener oder aufgelöster Versicherungsnehmer
  • (c) Pay-to-be-paid-Klauseln
  • (3) Ausnahme nach s. 17 Third Parties (Rights against Insurers) Act 2010
  • (4) Vorsätzliche Herbeiführung des Versicherungsfalls
  • c) Verjährung des Direktanspruchs
  • 2. Direktanspruch aus s. 151 Road Traffic Act 1988
  • a) Schadensrechtliche Einwendungen
  • b) Versicherungsrechtliche Einwendungen
  • aa) Gesetzliche Grundkonzeption
  • bb) Einwendungsausschlüsse
  • (1) Einwendungen aufgrund originärer Begrenzung des Versicherungsschutzes
  • (a) Inhaltliche Beschränkung des Versicherungsschutzes
  • (b) Persönliche Beschränkung des Versicherungsschutzes
  • (c) Quantitative Beschränkung des Versicherungsschutzes
  • (2) Einwendungen resultierend aus dem Verhalten des Versicherungsnehmers
  • (a) Verletzung vorvertraglicher Anzeigepflichten
  • (b) Verletzung von Obliegenheiten nach Eintritt des Versicherungsfalls
  • (c) Vorsätzliche Herbeiführung des Versicherungsfalls
  • (3) Nachhaftung
  • (a) Bisherige Rechtslage
  • (b) Änderung durch den Deregulation Act 2015
  • c) Einwendungen aus dem Direktanspruchsverhältnis
  • aa) Anzeigeobliegenheit
  • bb) Verjährung des Direktanspruchs
  • 3. Direktanspruch aus reg. 3 (2) European Communities (Rights against Insurers) Regulations 2002
  • a) Schadensrechtliche Einwendungen
  • b) Versicherungsrechtliche Einwendungen
  • c) Verjährung des Direktanspruchs
  • 4. Die Rolle des Entschädigungsfonds in der Kfz-Haftpflichtversicherung
  • a) Grundlagen
  • b) Uninsured Drivers Agreement
  • aa) Anwendungsbereich und Voraussetzungen der Leistungspflicht
  • bb) Begrenzung der Leistungspflicht
  • (1) Subsidiarität
  • (2) Weitergehende Leistungseinschränkungen
  • cc) Schadensregulierung
  • c) Untraced Drivers Agreement
  • aa) Anwendungsbereich und Voraussetzungen der Leistungspflicht
  • bb) Begrenzung der Leistungspflicht
  • (1) Subsidiarität
  • (2) Weitergehende Leistungseinschränkungen
  • cc) Schadensregulierung
  • 5. Unvereinbarkeit mit unionsrechtlichen Vorgaben im Bereich der Kfz-Haftpflichtversicherung
  • a) Befund der Unionsrechtswidrigkeit
  • aa) Unzulässige Einwendungsdurchgriffe
  • bb) Stellung des Geschädigten-Entschädigungsfonds
  • b) Bedenkliche Entscheidungen des Court of Appeal
  • aa) Silverton v. Goodall
  • bb) Delaney v. Pickett
  • cc) EUI Ltd v. Bristol Alliance Limited Partnership
  • dd) Fazit
  • c) Wandel in der Rechtsprechung und erste Reformen
  • aa) Delaney v. Secretary of State for Transport
  • bb) Auswirkungen der Entscheidung
  • IV. Vergleichende Betrachtung
  • 1. Schadensrechtliche Einwendungen
  • 2. Versicherungsrechtliche Einwendungen
  • a) Ursprung "versicherungsrechtlicher Einwendungen"
  • b) Völker- und unionsrechtliche Vorgaben
  • c) Grundkonzeption: Vollumfängliche Drittwirkung versicherungsrechtlicher Einwendungen
  • d) Einwendungsausschlüsse
  • e) Würdigung
  • 3. Einwendungen aus dem Direktanspruchsverhältnis
  • a) Obliegenheiten des Geschädigten gegenüber dem Haftpflichtversicherer
  • b) Verjährung des Direktanspruchs
  • 4. Die Rolle des Entschädigungsfonds in der Kfz-Haftpflichtversicherung
  • a) Zweck, Organisation und Bedeutung des Entschädigungsfonds
  • b) Leistungspflicht des Entschädigungsfonds
  • c) Vervollkommnung des Geschädigtenschutzes durch Fondslösung bei sämtlichen Pflichthaftpflichtversicherungen?
  • 5. Gesamtwürdigung
  • D. Regressrechte des Haftpflichtversicherers
  • I. Deutschland
  • 1. Grundlegende Differenzierung
  • 2. Regressrechte im Anwendungsbereich des gesetzlichen Direktanspruchs
  • a) Dogmatische Grundlagen und Überblick
  • b) Regressansprüche
  • aa) Anspruchsgrundlagen
  • bb) Umfang der Regressansprüche
  • cc) Verjährung
  • c) Aufwendungsersatzanspruch (§ 116 Abs. 1 S. 3 VVG)
  • 3. Regressrechte außerhalb des Anwendungsbereichs des gesetzlichen Direktanspruchs
  • a) Legalzession nach § 117 Abs. 5 VVG
  • b) Situation beim Selbstbehalt
  • II. England
  • 1. Direktanspruch aus dem Third Parties (Rights against Insurers) Act 2010
  • a) Ablehnung eines gesetzlichen Regressrechts im Gesetzgebungsverfahren
  • b) Ausdrückliche gesetzliche Billigung vertraglicher Regressrechte in der Arbeitgeberhaftpflichtversicherung
  • c) Regressrecht aus allgemeinen Rechtsgrundsätzen
  • 2. Direktanspruch aus s. 151 Road Traffic Act 1988
  • a) Gesetzliche Regressansprüche
  • aa) S. 148 (4) Road Traffic Act 1988
  • bb) S. 151 (7) Road Traffic Act 1988
  • cc) S. 151 (8) Road Traffic Act 1988
  • b) Ausdrückliche gesetzliche Billigung vertraglicher Regressrechte
  • c) Regressanspruch aus dem Bereicherungsrecht (law of restitution)
  • 3. Direktanspruch aus reg. 3 (2) European Communities (Rights against Insurers) Regulations 2002
  • III. Vergleichende Betrachtung
  • E. Auskunfts- und Informationsrechte des Geschädigten
  • I. Deutschland
  • 1. Spezialgesetzliche Auskunftsansprüche
  • a) Kfz-Haftpflichtversicherung
  • aa) Registerauskunft beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA)und bei den örtlichen Zulassungsbehörden
  • bb) Zentralruf der Autoversicherer
  • cc) Fazit: Duales Auskunftssystem
  • b) Sonstige (Pflicht-) Haftpflichtversicherungen
  • aa) Bereichsspezifische Auskunftsansprüche
  • bb) Informationsfreiheitsgesetze des Bundes und der Länder
  • cc) Zwischenergebnis
  • 2. Allgemeiner Auskunftsanspruch aus Treu und Glauben (§ 242 BGB)
  • a) Grundlagen
  • b) Auskunftsanspruch gegen Schädiger
  • c) Auskunftsanspruch gegen Haftpflichtversicherer
  • d) Auskunftsanspruch gegen sonstige Personen
  • II. England
  • 1. Kfz-Haftpflichtversicherung
  • a) Abfrage aus der Motor Insurance Database (MID)
  • b) Auskunftsanspruch gegen Schädiger (s. 154 Road Traffic Act 1988)
  • 2. Arbeitgeberhaftpflichtversicherung
  • a) Hintergrund und Code of Practice for Tracing Employers' Liability Insurance Policies (ELCOP)
  • b) Employers' Liability Tracing Office (ELTO)
  • 3. Auskunftsanspruch aus s. 11 iVm Schedule 1 Third Parties (Rights against Insurers) Act 2010
  • a) Hintergrund
  • b) Auskunftsverpflichtete Personen und Anspruchsvoraussetzungen
  • aa) Auskunftsanspruch gegen Schädiger
  • bb) Auskunftsanspruch gegen sonstige Personen
  • c) Inhalt und Umfang der Auskunftspflicht
  • d) Auskunftsverfahren
  • 4. Sonstige Auskunftsmöglichkeiten
  • a) Informationsgewinnung auf Grundlage des Prozessrechts
  • aa) Der "cards on the table approach" des englischen Zivilprozesses
  • bb) Vorprozessuale Informationsgewinnung
  • (1) Pre-Action Protocols
  • (2) Pre-Action Disclosure (r. 31.16 CPR)
  • cc) Informationsgewinnung nach Einleitung eines Verfahrens
  • (1) Documentary disclosure (r. 31 CPR)
  • (2) Request for information (r. 18 CPR)
  • b) Einsichtnahme in Geschäftsunterlagen
  • III. Vergleichende Betrachtung
  • 1. Haftpflichtversicherungsregister
  • 2. Individuelle Auskunftsansprüche
  • 3. Sonstige Auskunftsmöglichkeiten
  • 4. Würdigung und Schlussfolgerungen für das deutsche Recht
  • 4. Teil: Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse und Reformvorschläge
  • A. Allgemeine Grundlagen des Direktanspruchs in der Haftpflichtversicherung
  • I. Haftpflichtversicherung und zugrundeliegende Rechtsbeziehungen
  • II. Grundlagen des Direktanspruchs
  • III. Historische Entwicklung des gesetzlichen Direktanspruchs
  • B. Rechtliche Ausgestaltung des gesetzlichen Direktanspruchs im deutschen und englischen Haftpflichtversicherungsrecht
  • I. Überblick über die gesetzlichen Direktansprüche und rechtskonstruktive Ausgestaltung
  • II. Anwendungsbereich und Entstehungsvoraussetzungen
  • III. Einwendungen gegen die gesetzlichen Direktansprüche
  • IV. Regressrechte des Haftpflichtversicherers
  • V. Auskunfts- und Informationsrechte des Geschädigten
  • C. Konkrete Reformvorschläge für das deutsche Recht im Überblick
  • Literaturverzeichnis
  • Sachregister
DNB DDC Sachgruppen
Dewey Decimal Classfication (DDC)

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