Soziales Management in der stationären Altenhilfe

Kontexte und Gestaltungsspielräume
 
 
Hogrefe (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 8. Juli 2014
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  • 310 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-456-95452-3 (ISBN)
 
arum ist ein soziales Management in der stationären Altenhilfe notwendig, wodurch ist es gekennzeichnet, was setzt es voraus? Die praxiserfahrenen Hochschullehrer liefern Grundlagen, Begründungen und zeigen Konzepte guter Praxis, die auf einer differenzierten Darstellung der Bedingungen organisierter Altenhilfe fußen. Sie entwickeln Ideen und Konzepte für eine gute, ethisch und ökonomisch vertretbar gestaltete Pflege alter und pflegebedürftiger Menschen. Die Autoren des Lehrbuchs für leitende, lernende und praktizierende Pflegende · beschreiben die Geschichte des Heims mit den gesellschaftliche Rahmenbedingungen im 20. Jahrhundert · skizzieren aus multidisziplinärem Blickwinkel, wie die Lebenswelt im Heim organisiert ist einschließlich der Lebenslage der Bewohner, den Arbeitsbedingungen des Personals und der Integration von Angehörigen und Ehrenamtlichen · erläutern, was ein gutes Heim sowie eine gute Pflege- und Managementpraxis kennzeichnet und wie eine gute Versorgung mittels Qualitätsentwicklung, sensibler Organisation und sozialem Management nachhaltig organisiert, gestaltet und gesteuert werden können · plädieren für eine primär sozial statt kommerziell orientierte Versorgung alter pflegebedürftiger Menschen · erörtern, wie das Altenhilfesystem reformiert und verbessert werden könnte · zeigen mögliche Szenarien und Entwicklungsbedingungen für die organisierte Altenhilfe auf · erleichtern den Wissenserwerb durch Zusammenfassungen, Übungen, Lösungen und Literatur zu den Inhalten
1., Auflage 2014
  • Deutsch
  • Bern
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  • Deutschland
  • Pflegestudierende, PDL, Altenpflegende
  • Neue Ausgabe
  • 2,36 MB
978-3-456-95452-3 (9783456954523)
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - Soziales Management in der stationären Altenpflege [Seite 1]
1.1 - Inhaltsverzeichnis [Seite 6]
1.2 - Vorwort [Seite 10]
2 - Einleitung - Warum soziales Management? [Seite 12]
3 - 1 Der lange Weg zu altersspezifischen Institutionen [Seite 22]
3.1 - 1.1 Hochmittelalter, Neuzeit und Industrialisierung [Seite 23]
3.1.1 - 1.1.1 Arbeits-, Zucht- und Armenhaus von der Neuzeit bis ins 19. Jahrhundert [Seite 24]
3.1.2 - 1.1.2 Entwicklung der zentralistischen Heil- und Pflegeanstalt [Seite 27]
3.1.3 - 1.1.3 Altersstift als Leitinstitution [Seite 27]
3.1.4 - 1.1.4 Altersspezifische Einrichtungen [Seite 28]
3.2 - 1.2 Alten- und Siechenheim in der Weimarer Republik [Seite 29]
3.3 - 1.3 Nationalsozialistische Epoche [Seite 31]
4 - 2 Das Altenheim in Deutschlandvon 1949 bis 1990 [Seite 34]
4.1 - 2.1 Endgu?ltige Etablierung des Altenheims [Seite 34]
4.2 - 2.2 Konzeptionelle, bauliche und trägerbezogene Differenzierungen [Seite 36]
4.2.1 - 2.2.1 Wandel der Bewohnerschaft [Seite 37]
4.2.2 - 2.2.2 Verberuflichung und teilweise Professionalisierung in der Altenhilfe [Seite 39]
4.2.3 - 2.2.3 Robuste Trägerschaft mit einer starken Freien Wohlfahrtspflege [Seite 39]
4.3 - 2.3 Konsolidierung, Modernisierung und Kritik [Seite 41]
4.4 - 2.4 Exkurs: Ein einflussreicher Vorschlag - der Ansatz von Klaus Dörner [Seite 45]
4.4.1 - 2.4.1 Der Beginn der Moderne und die Auflösung des vormodernen Haushalts [Seite 45]
4.4.2 - 2.4.2 Pädagogisierung, Medizinisierung und danach die Konstruktion der «Minderwertigen» [Seite 47]
4.4.3 - 2.4.3 Die «Endlösung» der Sozialen Frage [Seite 48]
4.4.4 - 2.4.4 Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg [Seite 49]
5 - 3 Die aktuelle Situationin der stationären Altenhilfe [Seite 52]
5.1 - 3.1 Expansion und Pflegeversicherung [Seite 52]
5.2 - 3.2 Flexibilisierung des Ordnungsrahmens [Seite 56]
5.3 - 3.3 Diversifizierung des Leistungsangebots und Personalentwicklung [Seite 61]
5.3.1 - 3.3.1 Die große Herausforderung: Veränderungen bei der Bewohnerstruktur [Seite 63]
5.3.2 - 3.3.2 Personalstruktur, Professionalisierung und Ehrenamt [Seite 65]
5.3.3 - 3.4 Trotz Verbesserungen - das Heim bleibt unbeliebt! [Seite 67]
6 - 4 Multidisziplinäre Blickwinkel auf das Altern [Seite 74]
6.1 - 4.1 Die sozialgerontologische Perspektive: Alter(n) als gestaltbarer Prozess [Seite 75]
6.2 - 4.2 Gesellschaftskritische Perspektive: Fittes Altern als Erfolg? [Seite 78]
6.3 - 4.3 Der demografische Blick [Seite 81]
6.4 - 4.4 Ethische Aspekte: Menschenwu?rdiges Altern und Sterben [Seite 84]
7 - 5 Akteure in der stationären Altenhilfe [Seite 88]
7.1 - 5.1 Bewohner(innen) [Seite 89]
7.1.1 - 5.1.1 Soziale und finanzielle Situation [Seite 90]
7.1.2 - 5.1.2 Gesundheit [Seite 91]
7.1.3 - 5.1.3 Geschlecht [Seite 92]
7.1.4 - 5.1.4 Ethnische Differenzen [Seite 93]
7.2 - 5.2 Pflege- und Betreuungskräfte [Seite 95]
7.3 - 5.3 Medizinische, soziale, therapeutische und hauswirtschaftliche Berufe [Seite 102]
7.3.1 - 5.3.1 Ärztinnen und Ärzte [Seite 102]
7.3.2 - 5.3.2 Sozialarbeiter(innen) und Therapeut(inn)en [Seite 103]
7.3.3 - 5.3.3 Hauswirtschafter(innen) [Seite 105]
7.4 - 5.4 Angehörige [Seite 105]
7.5 - 5.5 Bu?rgerschaftlich Engagierte und Freiwillige [Seite 109]
8 - 6 Einrichtungen der stationären Altenhilfe als besondere Organisationen [Seite 114]
8.1 - 6.1 Organisationsformen der stationären Altenhilfe im Wandel [Seite 115]
8.2 - 6.2 Grundmerkmale moderner Organisationen [Seite 116]
8.2.1 - 6.2.1 Die Markenzeichen: formale Zwecke und informelle Praxis [Seite 117]
8.2.2 - 6.2.2 Das «Drumherum»: technische und institutionelle Umwelten [Seite 122]
8.3 - 6.3 Besonderheiten sozialer Dienstleistungsorganisationen [Seite 126]
8.3.1 - 6.3.1 Das Zentrum des Organisationsalltags: Interaktionsarbeit [Seite 126]
8.3.2 - 6.3.2 Der Einfluss von Professionalismus [Seite 127]
8.3.3 - 6.3.3 Zivilgesellschaft und Wohlfahrtsstaat als «Dritte im Bunde» [Seite 129]
8.4 - 6.4 Pflegeheime als semitotale Organisationen [Seite 132]
8.4.1 - 6.4.1 Total «durchorganisiert»? Die Simulation privater Lebenswelt [Seite 133]
8.4.2 - 6.4.2 «Ordnung muss sein?» - Kontrollregimes im stationären Setting [Seite 134]
8.4.3 - 6.4.3 Wandel bewegt: gesellschaftliche «Konditionierung» [Seite 136]
8.5 - 6.5 Die alltägliche Organisation der Altenhilfe [Seite 139]
8.5.1 - 6.5.1 Externe Einflu?sse [Seite 139]
8.5.2 - 6.5.2 Interne Impulse: Trägerpolitik, Management und Umweltkoordination [Seite 143]
9 - 7 Normative Grundlegung: das gute Leben [Seite 154]
9.1 - 7.1 Theorien des guten Lebens [Seite 154]
9.1.1 - 7.1.1 Hedonistische Theorie des Guten [Seite 155]
9.1.2 - 7.1.2 Die Wunschtheorie des Guten [Seite 158]
9.1.3 - 7.1.3 Die objektive Theorie des Guten [Seite 159]
9.2 - 7.2 Leitbegriffe der Bewohnerorientierung [Seite 160]
9.2.1 - 7.2.1 Selbstständigkeit [Seite 161]
9.2.2 - 7.2.2 Kompetenz [Seite 162]
9.2.3 - 7.2.3 Autonomie [Seite 162]
9.2.4 - 7.2.4 Lebensqualität [Seite 164]
9.2.5 - 7.2.5 Personenzentrierung [Seite 167]
9.2.6 - 7.2.6 Welche Methoden sind fu?r die Praxis bedeutsam? [Seite 169]
9.3 - 7.3 Pru?fsteine fu?r ein gutes Leben im Heim [Seite 170]
10 - 8 Einblicke in die Empirie: Marschrouten zum guten Heim [Seite 174]
10.1 - 8.1 Agenda De-Institutionalisierung - der soziologische Blick [Seite 174]
10.2 - 8.2 Kontrollerlebnisse als kritischer Faktor - die psychologische Perspektive [Seite 176]
10.3 - 8.3 Umsichtiges Agieren im Pflegeheim - der Blick durch die «Umwelt-Brille» [Seite 177]
10.3.1 - 8.3.1 Konzepte der Ökogerontologie - gegliedert nach Phasen [Seite 179]
10.3.2 - 8.3.2 Einzelne Konzepte der Ökogerontologie [Seite 179]
11 - 9 Gute Pflege: Qualitätsentwicklungen mit Augenmaß [Seite 186]
11.1 - 9.1 Ein theoretischer Rahmen [Seite 186]
11.2 - 9.2 Pflegequalität als «Herkulesaufgabe» [Seite 188]
11.3 - 9.3 Begrifflichkeiten im Rahmen der Qualitätsdebatte [Seite 191]
11.3.1 - 9.3.1 Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung [Seite 191]
11.3.2 - 9.3.2 Interne oder externe Qualitätssicherung? [Seite 192]
11.3.3 - 9.3.3 Qualitätsmanagement [Seite 193]
11.3.4 - 9.3.4 Zertifizierung [Seite 195]
11.4 - 9.4 Qualitätssicherung von außen [Seite 195]
11.4.1 - 9.4.1 SGB XI: Leistungsrecht [Seite 196]
11.4.2 - 9.4.2 Ordnungsrecht und Überschneidung zum Leistungsrecht [Seite 198]
11.4.3 - 9.4.3 Wenn der MDK kommt. [Seite 199]
11.4.4 - 9.4.4 Expertenstandards, Qualitätsniveaus, Qualitätsindikatoren [Seite 201]
11.5 - 9.5 Prinzipien nachhaltigen Organisierens im Rahmen des Möglichen [Seite 206]
11.5.1 - 9.5.1 Die Nutzung weicher Erfolgskriterien und Controlling-Ansätze [Seite 207]
11.5.2 - 9.5.2 Einrichtungsmanagement als Balanceakt [Seite 211]
11.5.3 - 9.5.3 Potenziale einer inter- und supervisionsbasierten Meta-Steuerung [Seite 214]
12 - 10 Diagnosen zur Zukunft des Alter(n)s und der stationären Altenhilfe [Seite 222]
12.1 - 10.1 Kategorien fu?r eine Analyse von Entwicklungsdiagnosen und Zukunftsszenarien [Seite 222]
12.2 - 10.2 Zwei gegensätzliche Zukunftsszenarien [Seite 228]
12.2.1 - 10.2.1 Optimistisches Szenario: Heime als gute Umwelt fu?r alte Menschen [Seite 228]
12.2.2 - 10.2.2 Das pessimistische Szenario: Heime als nicht anregende Umwelt [Seite 231]
12.2.3 - 10.2.3 Wie sieht die Zukunft der Altenhilfe aus? [Seite 232]
13 - 11 Eine Entwicklungsagenda fu?r soziales Management [Seite 236]
13.1 - 11.1 Innovationen, die angesagt sind [Seite 237]
13.2 - 11.2 Radikal genug? [Seite 240]
13.3 - 11.3 Zu radikal? [Seite 252]
14 - 12 Abschluss: soziales Management auf den Punkt gebracht [Seite 258]
15 - Lösungsvorschläge zu den Übungsaufgaben [Seite 260]
15.1 - Teil I [Seite 260]
15.2 - Teil II [Seite 263]
15.3 - Teil III [Seite 265]
16 - Literaturverzeichnis [Seite 268]
17 - Glossar [Seite 288]
18 - Verzeichnis der Autoren und Co-Autorinnen [Seite 296]
18.1 - Autoren [Seite 296]
18.2 - Co-Autorinnen [Seite 299]
19 - Abku?rzungsverzeichnis [Seite 302]
20 - Sachwortverzeichnis [Seite 306]
6 Einrichtungen der stationären Altenhilfe als besondere Organisationen (S. 113-114)

In einem ersten Abschnitt dieses Kapitels werden zunächst allgemeine, für den hier betrachteten Sektor besonders wesentliche Kernbotschaften der Organisationssoziologie zusammengefasst, und zwar sowohl hinsichtlich interner Strukturen und Prozesse als auch bezüglich des Organisations-Umwelt-Verhältnisses. Dies ist erforderlich, um einen begrifflichen «Werkzeugkasten» für die weitere Analyse zu schaffen. Diese richtet sich - in einem zweiten Abschnitt - auf die Besonderheiten sozialer Dienstleistungsorganisationen. Hier werden vor allem die Eigenheiten der Organisationsmaterie (Interaktionsarbeit Pflege) und andere, unter anderem mit staatlichen Regulierungen zusammenhängende Strukturmerkmale zum Thema. Ein weiterer Abschnitt befasst sich dann mit Heimorganisationen als «semitotale» Institutionen. Es geht um die Formen der systematischen Organisation privater Lebenswelten in den Pflegeheimen, ferner um dort etablierte «Kontrollregimes» sowie die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, unter denen die Einrichtungen Gestalt annehmen.

Der anschließende Abschnitt behandelt die Charakteristika des Organisationsfelds stationärer Altenhilfe, wie es sich im heutigen Wohlfahrtsstaat darstellt. Dabei erhält die konkrete Übersetzung institutioneller Vorgaben, zum Beispiel sozialrechtlicher Natur, in die Organisationspraxis besondere Aufmerksamkeit. Auch rückt die Frage nach den Spielräumen für eine selbstständige, interne Strukturierung von Pflegeinrichtungen in den Blick. Betrachtet werden vor allem Aktivitäten, bei denen es um die Gestaltung sozialer Beziehungen geht (Führung, Belegschaft, Bewohner[innen], Angehörige, freiwillige Helfer[innen], Öffentlichkeit). Die Ausführungen in diesem Abschnitt des Kapitels beschreiben also gewissermaßen den Resonanzboden, auf dem sich das Einrichtungsmanagement vollzieht. Die Optionen für die aktive Gestaltung dieses Managements sind dann Gegenstand von Kapitel 9.5, das sich den Grundprinzipien einer sozial sensiblen Gestaltung der stationären Altenhilfe zuwendet.

Literaturtipps
- Schroeter K. R. (2005). Das soziale Feld der Pflege. Eine Einführung in Strukturen, Deutungen und Handlungen. Weinheim: Juventa. Das Buch führt in die kulturellen wie organisationalen Grundlagen der stationären Pflege ein, indem es Pflege als Feld begreift, das von bestimmten gesellschaftlichen Kräften (Professionen, Experten, Politik) strukturiert wird und jene Herausforderungen erzeugt, mit denen die Akteure des Feldes umgehen müssen.
- Schneiders K. (2010). Vom Altenheim zum Seniorenservice: Institutioneller Wandel und Akteurkonstellationen im sozialen Dienstleistungssektor. Baden- Baden, Nomos. Eine sowohl die Entwicklung der institutionellen Rahmenbedingungen (Gesetzeslage etc.) als auch die Veränderung der Trägerlandschaft analysierende Studie, die auch den Organisationspolitiken der Heimbetreiber Aufmerksamkeit schenkt. Erkennbar werden dabei Widersprüche zwischen dem Selbstverständnis der Träger und ihrer Praxis, vor allem mit Blick auf die Arbeitssituation der Beschäftigten.
- Hahn W. (2012). Ein neues Zuhause? Eine ethnographische Studie in einem Altenpflegeheim. Frankfurt am Main: Peter Lang. Eine originelle, ethnographisch angelegte empirische Studie zur alltäglichen Praxis von Pflege und sozialer Betreuung in der stationären Altenhilfe. Das Buch stellt Zusammenhänge zwischen den gesellschaftlichen (auch rechtlichen) Rahmenbedingungen und dieser Praxis her und beleuchtet dabei insbesondere den Prozess der Lebensweltveränderung, der mit dem Übergang ins Heim verbunden ist.

6.1 Organisationsformen der stationären Altenhilfe im Wandel

Pflegeeinrichtungen mit stationären Funktionen sind heute nach wie vor weit verbreitet: Aber einerseits sind sie nicht mehr die, die sie einmal gewesen sind, und andererseits haben sie Konkurrenz bekommen, nämlich Organisationsformen, in denen der althergebrachte «Heimcharakter» wenigstens teilweise durchbrochen wird. Wie bereits in Teil I dargelegt, lassen sich - im Rekurs auf Arbeiten des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA, 2008) - mehrere «Generationen» von Einrichtungen der Altenhilfe unterscheiden, wobei jeder Heimtypus spezifische Merkmale, also gewissermaßen einen eigenen Organisationscharakter aufweist. Die beschriebenen Tendenzen bei der Neukonzeption der organisierten Altenhilfe deuten jedoch keineswegs alle in die gleiche Richtung. In den letzten Entwicklungsphasen gab es auch Anstrengungen zur Schaffung neuer Organisationseinheiten innerhalb des klassischen stationären Settings, nämlich in Gestalt geschlossener einrichtungsinterner Subeinheiten - zwei Spielarten werden nachfolgend kurz umrissen:

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