Untersuchungen über die Theorie des Preises

 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 14. Januar 2015
  • |
  • XXXI, 555 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-428-56065-3 (ISBN)
 
'Die Entwicklungsstufe, welche die Volkswirthschaftslehre bis heute erreicht hat, ist dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstreit der Meinungen sich noch auf nahezu alle Theile der Wissenschaft erstreckt, so dass sich kaum Ein Lehrsatz unbestrittener Anerkennung erfreut. Dies geht so weit und rührt vielleicht auch davon her, dass fast jeder Autor es für notwendig hält, die grundlegenden Begriffe neu zu formuliren und mit Ausdrücken, wie 'Gut und Werth', 'Nützlichkeit und Selbstkosten', 'Unternehmergewinn' u.s.w. ein jedesmal anderen Sinn zu verbinden. So häufen sich die Missverständnisse, und manche längst erkannte Wahrheit wird immer wieder in Zweifel gezogen.' (aus der Vorrede)
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 40,57 MB
978-3-428-56065-3 (9783428560653)
10.3790/978-3-428-56065-3
weitere Ausgaben werden ermittelt
'Wirtschaftspolitiker und Nationalökonom, * 7.7.1837 Wien, ┼ 8.3.1906, Wien.

Auspitz verdankte seine theoretische Ausbildung vor allem dem Wiener S. Spitzer, bei dem er 1857/58 Mathematik studierte, und dem französischen Chemiker H. V. Regnault, bei dem er in Paris arbeitete. Als Begründer und Eigentümer der beiden mährischen Zuckerfabriken Bisenz und Rohatetz sowie als Komiteemitglied des >Centralvereines für Rübenzuckerindustrie in der österreichisch-ungarischen Monarchie< spielte er sowohl in der Zuckerindustrie als auch im öffentlichen Leben eine führende Rolle. Seit 1871 gehörte er dem mährischen Landtag und seit 1873 dem Reichsrat an. In dieser Stellung wirkte er an dem Zustandekommen des Kontingent-Zuckersteuergesetzes vom 27.6.1878 und des noch heute geltenden Konsum-Zuckersteuergesetzes vom 20.6.1888 wesentlich mit, wie er auch als Abgeordneter auf die Erwerbssteuergesetzgebung erheblichen Einfluß ausübte. Auspitz gehörte der liberalen Partei an und war ein Gegner des allgemeinen Wahlrechtes, theoretisch trat er für den Freihandel ein und lehnte daher ursprünglich das Kartellwesen ab, doch trat er 1893 dem erstmals 1891 gegründeten Zuckerkartell mit seinen Fabriken bei.

Neben seiner umfangreichen praktischen Tätigkeit blieb Auspitz auch seinen wissenschaftlichen Neigungen treu. Gemeinsam mit seinem Schwager R. Lieben verfaßte er >Untersuchungen über die Theorie des Preises< (1889), worin der auf Anderson, Malthus und Ricardo zurückgehende Satz, daß der Preis >sowohl der Nützlichkeit des letzten gekauften Teilchens als den Kosten des letzten verkauften Teilchens gleich sei< nach allen Richtungen untersucht und erläutert wird. Das Werk, das in Fachkreisen großen Anklang fand, wird heute allgemein der mathematischen Schule der Volkswirtschaftslehre zugerechnet.'

Baxa, Jakob, in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 458
  • Intro
  • Vorrede
  • Inhalt
  • I. Die Kurven der Herstellungskosten und der Nützlichkeit, des Angebotes und der Nachfrage
  • Die Gesammtkurven
  • 1. Allgemeine Voraussetzungen
  • 2. Die Kostenkurve
  • 3. Die Nützlichkeitskurve
  • 4. Die abgeleiteten Kurven
  • 5. Der Preis
  • 6. Der Nutzen der Produktion, der Nutzen der Konsumtion und der Gemeinnutzen
  • Die Einzelkurven
  • 7. Allgemeine Eigenschaften der Einzelkurven
  • 8. Kombination der Einzelkurven zu Gesammtkurven
  • 9. Die Einzemengen und der Gemeinnutzen
  • 10. Nicht effektives Angebot und nicht effektive Nachfrage
  • Angebot und Nachfrage
  • 11. Steigen und Fallen des Angebotes oder der Nachfrage
  • 12. Einreihung verschiedener Artikel in drei Gruppen
  • 13. Der Einfluss veränderten Angebotes
  • 14. Der Einfluss veränderter Nachfrage
  • 15. Der Einfluss der Vermögensverhältnisse
  • 16. Aenderungen im Werthe des Geldes
  • 17. Die Wirkungen der Besteuerung
  • II. Die Formelemente der Kurven
  • Betriebs- und Lebensweise
  • 18. Kennzeichnung der Betriebs- und Lebensweise durch die Artikel
  • 19. Personale und Zeiteintheilung
  • 20. Die Konsumportionen
  • 21. Grenzen für die Festhaltung einer bestimmten Betriebs- und Lebensweise
  • Kurven bestimmter Betriebs- und Lebensweise
  • 22. Der Verlauf der Kurven bestimmter Betriebs- und Lebensweise
  • 23. Gegenkrümmungen
  • 24. Der tangirende Radiusvektor
  • 25. Relative Lage der Kurven verschiedener, bestimmter Betriebs- und Lebensweisen
  • Zusammensetzung der Kurven vortheilhaftester Betriebs- und Lebensweise
  • 26. Die geringsten Herstellungskosten und die grösste Nützlichkeit
  • 27. Ausscheidung der unzweckmässigen Mengen
  • 28. Konvexität und Konkavität der Kurven vorteilhaftester Betriebs- und Lebensweise
  • 29. Kleinste, marktübliche Mengeneinheiten
  • 30. Die Gesammtkurven als polygonale Linien
  • III. Das konsumirende Individuum
  • Die Lebensgenusskurve
  • 31. Die Nützlichkeit eines Artikels und der gesammte Konsum
  • 32. Die Befriedigung bei einer bestimmten Konsumkombination
  • 33. Die vortheilhafteste Konsumkombination
  • 34. Der Lebensgenuss und die Anfangsbefriedigung
  • 35. Verlauf der Lebensgenusskurve
  • 36. Kompletirende und konkurrirende Artikel
  • Der Einfluss des Artikels und der Preise der anderen Artikel aufdie Lebensgenusskurve
  • 37. Korrespondirende Punkte
  • 38. Der Einfluss des Artikels auf die Form der Lebensgenusskurve
  • 39. Unentbehrliche und unbegrenzt begehrte Artikel
  • 40. Verwolfeilung und Vertheuerung eines anderen Artikels
  • 41. Preisänderungen konkurrirender und kompletirender Artikel
  • 42. Preisänderungen fernstehender und neuer Artikel
  • Der Einfluss der Individualität auf die Lebensgenusskurve
  • 43. Die individuelle Werthschätzung des Geldes
  • 44. Die individuellen Ansprüche
  • 45. Die individuellen Neigungen
  • 46. Die Gewöhnung und der anfängliche Besitz
  • IV. Das produzirende Individuum
  • Die Lebensgenusskurve mit Berücksichtigung einer produktiven Thätigkeit
  • 47. Die vorteilhafteste Konsum- und Produktkombination
  • 48. Lebensgenuss, Nützlichkeit und Herstellungskosten
  • 49. Die Lebensgenusskurve, auf ein blosses Produkt bezogen
  • 50. Die Anfangsbefriedigung des Unternehmers
  • Die Lebensgenusskurve in ihrer allgemeinen Form
  • 51. Die Lebensgenusskurve, auf einen Artikel der eigenen Konsumtion und Produktion bezogen
  • 52. Die Asymptoten und der Scheitel der durchlaufenden Lebensgenusskurve
  • 53. Gegenseitige Beziehungen der verschiedenen Artikel
  • 54. Die Lebensgenusskurve, auf verschiedene Artikel bezogen
  • Aenderungen der Lebensgenusskurve
  • 55. Der Einfluss v?n Preisänderungen anderer Artikel
  • 56. Der Einfluss der individuellen Werthschätzung des Geldes
  • 57. Der Einfluss der individuellen Eigenschaften
  • 58. Der Einfluss der Gewöhnung und des anfänglichen Besitzes
  • V. Das Vorrath haltende Individuum
  • Die Spekulation
  • 59. Der Einfluss eines Anfangsvorrathes
  • 60. Die Haltung eines Schlussvorrathes
  • 61. Der Vorrathshandel
  • 62. Der Terminhandel
  • 63. Report- und Prämiengeschäfte
  • 64. Die Werthpapiere
  • Unverkäufliche Vorräthe
  • 65. Konsumtions- und Produktionsreste
  • 66. Die Vortheilhafteste Verwendungsart eines Gebrauchsartikels
  • 67. Die Lebensgenusskurve, auf einen Gebrauchsartikel bezogen
  • 68. Der Lebensgenuss im allgemeinsten Falle der Vorrathshaltung
  • 69. Der Zwischenhandel
  • Die Einzelobjekte
  • 70. Kauf und Verkauf eines Einzelobjektes
  • 71. Die Herstellung eines Einzelobjektes
  • VI. Der Einfluss des Einzelnen auf den Preis
  • Das Monopol
  • 72. Das Verkaufs- und das Ankaufsmonopol
  • 73. Der Monopolsnutzen
  • 74. Beschränkungen des Monopols
  • 75. Oertliche Monopole
  • Das freie Angebot und die freie Nachfrage.
  • 76. Die Kurve des Gemeinnutzens
  • 77. Monopolistische Preisbestimmung bei freier Konkurrenz
  • 78. Die Wirkungen der Konkurrenz
  • 79. Die Preisbestimmung mit Rücksicht auf die letzten Formelemente der Kurven
  • Der internationale Verkehr
  • 80. Import und Export
  • 81. Der Einfluss der Zölle
  • 82. Steuern und Zölle
  • Anhang I
  • Die Gleichungen der Kurven
  • Anhang II
  • 1. Die Befriedigungsfunktion und das Maximum der Befriedigung
  • 2. Die Befriedigung bei unveränderlicher Werthschätzung des Geldes
  • 3. Die Befriedigungsfläche
  • Anhang III
  • Die Lebensgenusskurve, auf Vernutzungsmengen bezogen
  • Anhang IV
  • Die Gleichungen zur Bestimmung aller Mengen und Preise

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