Ayla und das Lied der Höhlen

Roman
 
 
Heyne Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 29. Juni 2011
  • |
  • 1120 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-06798-4 (ISBN)
 
Genauestens recherchiert und grandios erzählt

Von Millionen Lesern sehnsüchtig erwartet: Jean M. Auel legt nun den krönenden Höhepunkt ihrer Steinzeit-Saga vor, einer der erfolgreichsten Romanserien aller Zeiten. Ayla wird von der großen Heilerin der Neunten Höhle als Nachfolgerin auserkoren. Sie bricht auf zu Reisen der Initiation voller Erkenntnisse und Gefahren. Dabei merkt sie kaum, wie sehr ihre Beziehung zu Jondalar darunter leidet . . .

  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
Heyne
  • 1,35 MB
978-3-641-06798-4 (9783641067984)
3641067987 (3641067987)
weitere Ausgaben werden ermittelt
"21 (S. 361-362)

Jondalar und Ayla liefen hinter Wolf her zum Abri zurück. Vor der Felsnische bei der Wiese, auf der die Pferde weideten, sahen sie mehrere Menschen stehen. Der Anblick, der sich ihnen dann bot, hätte lustig sein können, wäre er nicht so furchterregend gewesen. Jonayla stand mit ausgebreiteten Armen schützend vor Grau und bot sechs oder sieben mit Speeren bewaffneten Männern die Stirn. Winnie und Renner liefen hinter Jonayla und Grau auf und ab und beobachteten die Männer. »Was fällt euch ein?«, rief Ayla und griff nach ihrer Steinschleuder, denn die Speerschleuder hatte sie nicht mitgenommen.

»Was uns einfällt? Wir jagen Pferde«, erwiderte einer der Männer. Er vernahm ihren eigenartigen Akzent und fügte hinzu: »Wer will das wissen?« »Ich bin Ayla von der Neunten Höhle der Zelandonii. Und ihr jagt diese Pferde nicht. Seht ihr denn nicht, dass es besondere Pferde sind?« »Was ist daran so Besonderes? Für mich sehen sie wie ganz normale Pferde aus.« »Macht die Augen auf«, sagte Jondalar. »Wie oft seht ihr, dass Pferde für ein Kind stehen bleiben? Was glaubt ihr denn, warum die Pferde nicht vor euch weglaufen?« »Vielleicht, weil sie einfach zu dumm sind, um es besser zu wissen.« »Ich glaube, vielleicht bist du zu dumm, um zu begreifen, was du vor dir siehst!« Jondalar war wütend über den unverschämten Ton des jungen Mannes. Er stieß durchdringende Pfiffe aus.

Der Hengst drehte sich zu dem hochgewachsenen blonden Mann um und trottete zu ihm hin. Jondalar stellte sich vor Renner und lud für alle sichtbar seine Speerschleuder, zielte aber nicht direkt auf die Männer. Ayla trat zwischen ihre Tochter und die Männer und gab Wolf ein Zeichen, zu ihr zu kommen und die Pferde zu bewachen. Der Wolf fletschte die Zähne und knurrte die Männer an, die daraufhin näher zusammenrückten und ein paar Schritte zurückwichen. Ayla hob ihre Tochter hoch und setzte sie auf Grau. Dann packte sie Winnies Mähne und sprang auf ihren Rücken.

Die Jäger reagierten zunehmend überrascht. »Wie hast du das gemacht?«, fragte der junge Wortführer. »Ich habe dir doch gesagt, dass es besondere Pferde sind, die nicht gejagt werden«, erwiderte Ayla. »Bist du eine Zelandoni?« »Sie ist in der Ausbildung«, sagte Jondalar. »Sie ist die Erste Gehilfin der Zelandoni, Die Die Erste Unter Denen Ist, Die Der Mutter Dienen. Auch sie wird bald hier sein.« »Die Erste ist hier?« »Ja.« Jondalar schaute sich die Männer genauer an. Sie waren jung, hatten wahrscheinlich gerade ihre Mannbarkeitsriten hinter sich und bewohnten gemeinsam eine Randhütte beim Sommertreffen, womöglich bei dem, das in der Nähe der nächsten heiligen Höhle stattfand, die sie besichtigen wollten.

»Seid ihr nicht ziemlich weit weg von eurer Randhütte beim Sommertreffen?«, fragte er. »Woher weißt du das?«, entgegnete der junge Mann. »Du kennst uns nicht.« »Das ist nicht schwer zu erraten. Es ist die Zeit der Sommertreffen, ihr seid alle ungefähr in dem Alter, in dem junge Männer beschließen, den Lagerplatz ihrer Mutter zu verlassen und in einer Randhütte zu leben, und um zu zeigen, wie unabhängig ihr seid, wolltet ihr auf die Jagd gehen und vielleicht sogar etwas Fleisch mitbringen. Aber ihr hattet nicht allzu viel Glück, nicht wahr? Und jetzt habt ihr Hunger.«"

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