Ein heißer Sommertraum - Fünf lustvolle Reisen ins Glück

 
 
Cora Verlag GmbH & Co. KG
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 9. Juli 2020
  • |
  • 650 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7337-1832-9 (ISBN)
 
RENDEZVOUS IN MALIBU Candy will Karriere machen, aber ihr Boss Matt Rockwell glaubt nicht an ihre Führungsqualitäten. Da kommt ein gemeinsamer Fortbildungs-Urlaub in Malibu wie gerufen! Doch statt mit Matt über den Job zu reden, verführt Candy ihn in den nächtlichen Dünen ... HEIßE AFFÄRE AUF HAWAII Vom ersten Moment an sprühen erotische Funken, als der Millionär Grant Rankin der attraktiven Lana auf dem Flug nach Hawaii begegnet. Mit Sex über den Wolken beginnt eine atemberaubende Affäre. Lana darf nur nicht entdecken, wer er wirklich ist! Sonst ist alles vorbei ... ES WAR EINE TROPISCHE LIEBESNACHT ... Ein Foto-Shooting in der Karibik? Immer! Aber mit Alex Arlov an ihrer Seite? Für Angel steht fest: Dem herzlosen Milliardär, der sie nach einer Liebesnacht schneller verließ, als sie die Augen öffnen konnte, wird sie die kalte Schulter zeigen! UNSERE INSEL DER LIEBE Sanft umspülen die Wellen des Pazifiks den Strand. Aber Vivian hat keinen Blick für die Schönheit der Insel, auf der Nicholas Thorne sie gefangen hält - der Mann, der ihr vor Jahren Vergeltung schwor. Und seine Rache ist doppelt süß, als Vivian sich in ihn verliebt ... KARIBISCHE KÜSSE Gefangen in einer lieblosen Ehe, fordert Lucy die Scheidung! Tycoon Dio Ruiz willigt ein - unter einer Bedingung: verspätete Flitterwochen in der Karibik! Lucy akzeptiert den Deal und merkt schon bald, was Dio im Schilde führt. Unter funkelnden Sternen fordert er eine Hochzeitsnacht!
  • Deutsch
  • 15,20 MB
978-3-7337-1832-9 (9783733718329)
Passend für eine Romance-Autorin wurde Susan Napier genau an einem Valentinstag, in Auckland, Neuseeland, geboren. Mit 11 Jahren veröffentlichte sie ihre erste Geschichte, und als sie die High School abschloss, wusste sie, dass sie hauptberuflich Autorin werden wollte. Zuerst arbeitete sie für den Auckland Star, und hier traf sie ihren ganz persönlichen Traummann. Sie und Tony heirateten und bekamen zwei Söhne, die mittlerweile erwachsen sind, an der Universität in Auckland studieren und mit ihren vielen Freunden und Freundinnen gern das elterliche Haus bevölkern. Durch ihre journalistische Arbeit und einen weiteren Job als Drehbuchautorin beim Film bekam Susan schließlich die schriftstellerische Erfahrung, die sie zum Verfassen von Romances brauchte. Zwei Jahre schrieb sie an ihrem ersten Roman und schickte ihn dann dem Londoner Verlag Mills & Boon zu. Im Jahr 2000 wurde ihre 30. Romance veröffentlicht.

2. KAPITEL

Vivian nahm die letzten beiden Stufen mit erleichtertem Schwung. Oben angekommen blieb sie angespannt stehen. Sie holte tief Luft und zwang sich, auf die schmale Treppe zurückzublicken, die aus dem schroffen Abhang herausgemeißelt worden war und deshalb steil nach unten führte. Erschauernd blickte sie auf das von Felsen übersäte, meeresgrüne Nichts zu ihren Füßen. Tief unter ihr am Strand löschten zwei Männer die Fracht aus dem Laderaum des kleinen Fährbootes. Jetzt erst wurde ihr bewusst, wie hoch sie war. Nur ein breites Holzgeländer bewahrte sie vor dem Absturz.

Vivian schluckte hart. Ihre Beine fühlten sich an wie Gummi. Wankend kämpfte sie gegen das Verlangen an, zu Boden zu sinken, um sich auszuruhen und zu sammeln.

Die eine Hand gegen den Bauch gepresst versuchte sie, ihren aufgewühlten Magen zu beruhigen. Mit zwei hastigen Schritten entfernte sie sich von der Steilkante, wandte sich schnell ab und eilte den steil ansteigenden, steinigen Weg entlang. Niedrige, kümmerliche Bäume säumten den Pfad. Bevor sie an ihrem Ziel ankam, musste sie unbedingt die Kontrolle über sich wiedergewinnen. Sie straffte die Schultern, strich im Gehen ihren eleganten dunkelgrünen Rock glatt und rückte den dazu passenden Blazer zurecht. Nervös wechselte sie ihre Aktentasche aus weichem Leder von einer Hand in die andere. Um ruhiger zu werden, bemühte sie sich, wenigstens den Anschein eines professionellen Auftretens zu erwecken.

Immerhin hatte sie einen guten Ruf zu verteidigen. Als Vertreterin der Immobiliengesellschaft Marvel-Mitchell Realties sollte sie hier ein entscheidendes Grundstücksgeschäft unter Dach und Fach bringen. Von ihrem Erfolg hing eine Menge ab. Es ging nicht nur um Geld. Das künftige Glück der Menschen, die sie liebte, stand auf dem Spiel.

Allerdings hatte es ihre Stimmung nicht verbessert, dass die Überfahrt von der Coromandel-Landzunge auf diese Insel wegen des starken Seegangs doppelt so lange gedauert hatte wie üblich. Nach einer überstürzten dreistündigen Autofahrt von Auckland am vergangenen Abend und einer schlaflosen Nacht in einem unbequemen Motelbett war ihr die stürmische Begegnung mit dem Pazifischen Ozean nicht gut bekommen.

Da ihr Ziel die Privatinsel eines Millionärs war, hatte Vivian - naiv, wie sie jetzt wusste - angenommen, von einer luxuriösen Barkasse oder einem Tragflächenboot abgeholt zu werden. Niemals wäre ihr in den Sinn gekommen, dass diese alte, hässliche Nussschale, zu der man sie in Port Charles geführt hatte, für ihre Beförderung sorgen sollte. Außerdem hatte sie gedacht, die Insel sei ein üppig bewachsener Zufluchtsort mit wunderschönen weißen Sandstränden und einer blühenden Vegetation. Stattdessen handelte es sich um einen windigen, heftig umtosten Felsen mitten im Nichts. Wobei mir der Name ein Hinweis hätte sein müssen, dachte sie trocken.

Nowhere - Nirgendwo. Sie hatte es für originell gehalten. Nun erst erkannte sie, wie aussagekräftig der Name tatsächlich war!

Was für ein Mann war das, der jemanden den ganzen Weg bis hierher auf diese Insel anreisen ließ? Und das nur, um ein Geschäft abzuschließen, das man besser und vor allem sicherer im Büro in der Stadt hätte besiegeln können? Leider kannte sie die Antwort auf diese Frage nur zu genau: Ihr Vertragspartner war darauf aus, für Schwierigkeiten zu sorgen. Ein skrupelloser Mann, dem ein einfacher Sieg nicht reichte. Niemals würde er sich davon in seinem Zorn besänftigen lassen. Wenn sie seine Pläne durchkreuzen wollte, würde sie sein Spiel zuerst mitspielen müssen.

Vivian durchquerte ein vom stetigen, scharf pfeifenden Wind geformtes Wäldchen mit niedrigen, trockenen Sträuchern und blieb wie angewurzelt stehen. Schockiert sah sie sich um.

Jenseits eines schmalen Bergkamms, am Ende einer flachen, felsigen Landzunge, stand ein Leuchtturm. Wenn sie nicht so sehr damit beschäftigt gewesen wäre, jämmerlich über der Reling des Bootes zu hängen und mit der Übelkeit zu kämpfen, hätte sie den hohen weißen Turm auf der Fahrt zur Insel sicherlich gesehen.

Entmutigt streifte ihr Blick den breiten Betonsockel und wanderte hinauf, vorbei an den vier winzigen übereinander angebrachten Fenstern bis zu dem offenen Balkon direkt unter den großen, rautenförmig angeordneten Glasscheiben, die das Leuchtfeuer beherbergten. Wie viele Stufen musste man wohl erklimmen, um dort hinaufzukommen?

Entsetzt richtete sie die Augen wieder nach vorne. Ihr Bedarf an ungeahnten Höhen war für heute gedeckt. Doch da entdeckte sie ein niedriges, weiß gestrichenes Gebäude, das an den Turm angrenzte. Das Haus des Leuchtturmwärters. Grenzenlose Erleichterung durchflutete sie mit einem Mal.

Sie riss sich zusammen. Lass nicht deine Fantasie mit dir durchgehen, Vivian, rief sie sich zur Ordnung. Alle neuseeländischen Leuchttürme waren inzwischen automatisiert worden. Vielleicht war er sogar stillgelegt? Es gab keinen Grund hinaufzusteigen. Aber warum machte sie sich darüber überhaupt Gedanken? Leuchttürme gingen sie nichts an. Sie war wegen des Mannes in dem netten, gewöhnlichen und vor allem niedrigen Gebäude hier, das daneben stand.

Der schmale Pfad über den engen Bergkamm war auf beiden Seiten mit einem weißen Palisadenzaun versehen, der ihr zumindest entfernt das Gefühl von Sicherheit vermittelte. Denn links und rechts davon toste das aufgewühlte Meer schäumend an die Felsen. Heftig pfiff der Wind über den steilen, steinigen Abhang hinauf und zerrte ungestüm an ihren Haaren und an ihrer Kleidung.

Vivian fasste sich ein Herz, schulterte ihre Aktentasche und marschierte los. Mit der freien Hand berührte sie jede einzelne Palisade und zählte sie ab. So konnte sie sich davon ablenken, dass zu beiden Seiten des Zauns der Abgrund wartete. Mit jeder Windbö, das war ihr bewusst, löste sich ihr sorgfältig zusammengesteckter Dutt.

Als sie endlich die robuste, verwitterte Holztür des Leuchtturmwärterhäuschens erreichte, hatte sie sich damit abgefunden, vollkommen ramponiert auszusehen. Ein schneller, kontrollierender Blick auf ihr Spiegelbild in einem der Fenster bestätigte das Schlimmste. Ihr schulterlanges Haar, dessen wilde und zerzauste Locken sie mühsam gebändigt hatte, kräuselte sich munter in der feuchten Luft. Leider war keine Zeit mehr, die störrischen rötlich-braunen Strähnen zurück in eine seriöse Frisur zu zwingen. Eilig zog Vivian die wenigen verbliebenen Haarnadeln heraus und fuhr sich mit den Fingern durchs Haar, um ihre Mähne wenigstens etwas zu ordnen.

Mit einem tiefen Atemzug strich sie über ihren Rock und pochte laut an die Tür. Niemand kam.

Einige Augenblicke später klopfte sie erneut. Wieder keine Antwort. Als sich auch auf ihr nächstes Klopfen niemand meldete, drückte sie die Klinke nach unten. Zu ihrer Überraschung ließ sich die Tür öffnen. Zögernd spähte sie in das Haus hinein.

"Hallo? Ist hier jemand? Mr. Rose? Sind Sie da?" Die Tür fiel mit einem dumpfen Klang hinter ihr ins Schloss. Erschrocken zuckte Vivian zusammen.

Vorsichtig schritt sie die schmale Diele entlang, die in einen großen, spärlich möblierten Raum mündete. Jede Wand war mit deckenhohen Regalen ausgestattet, in denen sich unzählige Bücher stapelten.

Eine breite, abgenutzte braune Ledercouch stand vor dem rußgeschwärzten Kamin und eine große antike Truhe aus glänzendem Wurzelholz diente offensichtlich als Couchtisch. Neben einem Fenster, das einen atemberaubenden Blick auf das Meer freigab, befanden sich ein Rollpult und ein Stuhl. Durch ein Bullauge konnte man die glatte, weiße Oberfläche des nahen Leuchtturms sehen. Einige wenige Teppiche dämpften die Schritte auf dem polierten Parkettboden. Aber es gab keinerlei Accessoires, keine Pflanzen, Gemälde oder Fotografien, die den Raum wohnlich gemacht hätten. Nichts verriet den enormen Reichtum des Eigentümers. Lediglich die Bücher verliehen dem Raum eine persönliche Note.

Wie der Leuchtturm war auch das Cottage augenscheinlich nur dazu ausgelegt, dem ununterbrochenen Zerren von Stürmen zu trotzen: Die Innenwände bestanden aus dem gleichen dicken, unbearbeiteten Zement wie die Außenhülle. Unruhig fragte Vivian sich, ob das Haus auch dazu gedacht war, Stürme, die hier drin tosten, zu ertragen. Der geheimnisvolle und etwas seltsame Mr. Rose, mit dem Marvel-Mitchell Realties in der Vergangenheit erfolgreich und friedlich über einen Anwalt geschäftlich zusammenarbeitet hatte, entwickelte sich mehr und mehr zu einem eiskalten und rücksichtslosen Strategen, der alle Fäden in der Hand halten wollte. Keinen Augenblick zweifelte sie daran, dass diese Wartezeit von ihm geplant war und sie zum Schwitzen bringen sollte.

Oder er hatte beabsichtigt, hier niemals aufzutauchen.

Vivian erschauerte. Sie stellte ihre Aktentasche neben den Schreibtisch und begann auf- und abzugehen, um ihre wachsende Anspannung zu beherrschen. In dem kargen Raum war nicht eine einzige Uhr zu finden. Immer wieder hatte sie während der letzten zehn Minuten auf ihre Armbanduhr geblickt. Der Kapitän hatte ihr mitgeteilt, das Boot werde in einer Stunde wieder ablegen. Wenn Mr. Rose bis dahin nicht aufgetaucht war, würde sie einfach gehen. Wie um ihre Entscheidung zu bestätigen, nickte sie kurz.

Um sich die Zeit zu vertreiben, machte Vivian sich frisch. Sie trug Lippenstift auf und bürstete ihr widerspenstiges Haar. Leise schalt sie sich, dass sie keine weiteren Haarnadeln eingesteckt hatte. In diesem Moment wurden ihre rastlosen Gedanken von einem derart ohrenbetäubenden, rhythmischen Klopfen überdröhnt, dass die Wände zu wackeln schienen. Sie drehte sich zum Fenster und sah einen...

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