Physik. Vorlesung über Natur. Zweiter Halbband

Zweiter Halbband (Bücher V-VIII). Griechisch-Deutsch
 
 
Meiner, F (Verlag)
  • erschienen am 1. Januar 1988
  • |
  • 331 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7873-2310-4 (ISBN)
 
Die Physik des Aristoteles, einer der Grundtexte des abendländischen Denkens, untersucht die empirischen Voraussetzungen jeder Naturerfahrung und begründet Wissenschaft als gegenstandsbezogene Lehre von den Ursachen und Zwecken sowie den Kategorien, die für die menschliche Erkenntnis des Naturgeschehens leitend sind: Bewegung, Raum, Zeit und Kontinuität. - Die Ausgabe bietet parallel zum griechischen Text eine völlige Neuübersetzung.
Unveränderte eBook-Ausgabe der 1. Aufl. von 1988.
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978-3-7873-2310-4 (9783787323104)
3787323104 (3787323104)
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Aristoteles wird 384 v. Chr. in Stagira (Thrakien) geboren und tritt mit 17 Jahren in die Akademie Platons in Athen ein. In den 20 Jahren, die er an der Seite Platons bleibt, entwickelt er immer stärker eigenständige Positionen, die von denen seines Lehrmeisters abweichen. Es folgt eine Zeit der Trennung von der Akademie, in der Aristoteles eine Familie gründet und für 8 Jahre der Erzieher des jungen Alexander des Großen wird. Nach dessen Thronbesteigung kehrt Aristoteles nach Athen zurück und gründet seine eigene Schule, das Lykeion. Dort hält er Vorlesungen und verfaßt die zahlreich überlieferten Manuskripte. Nach Alexanders Tod, erheben sich die Athener gegen die Makedonische Herrschaft, und Aristoteles flieht vor einer Anklage wegen Hochverrats nach Chalkis. Dort stirbt er ein Jahr später im Alter von 62 Jahren.Die Schriften des neben Sokrates und Platon berühmtesten antiken Philosophen zeigen die Entwicklung eines Konzepts von Einzelwissenschaften als eigenständige Disziplinen. Die Frage nach der Grundlage allen Seins ist in der "Ersten Philosophie", d.h. der Metaphysik jedoch allen anderen Wissenschaften vorgeordnet. Die Rezeption und Wirkung seiner Schriften reicht von der islamischen Welt der Spätantike bis zur einer Wiederbelebung seit dem europäischen Mittelalter. Aristoteles' Lehre, daß die Form eines Gegenstands das organisierende Prinzip seiner Materie sei, kann als Vorläufer einer Theorie des genetischen Codes gelesen werden.
  • "Cover"
  • "GLIEDERUNG, THEMENÃ?BERSICHT, INHALT NACH KAPITELN"
  • "VORWORT"
  • "EINLEITUNG"
  • "ABKÃ?RZUNGEN"
  • "BUCH V"
  • "1 Aussagemodi von Veränderung: Akzidentell, partiell, an sich
  • an ProzeÃ?verläufen beteiligte Gegenstände und Aspekte
  • Schema der möglichen Veränderungssubjekte
  • Erhaltung der Substanz im VeränderungsprozeÃ? "
  • "2 Kategoriale Einordnung von Veränderung: Qualitative, quantitative, translatorische ProzeÃ?dimension
  • Diskussion von â?? Wandel des Wandels""
  • "3 Diskussion der Bestimmungen, â??Beisammen", â??Getrennt", â??Berührung", â??Inmitten", â??Reihenfolge", â??AnschluÃ?", â??Zusammenhang" (Kontinuität) "
  • "4 Einheitlichkeit von ProzeÃ?verläufen und ihre Bedingungen "
  • "5 Fünf mögliche Antithesen zu Veränderungsgegensätzen und ihre Diskussion"
  • "6 Die Gegensätze zwischen Veränderung und Stillstand und innerhalb von Stillstand selbst. Aporetischer Annex"
  • "BUCH VI"
  • "1 Kontinuität von Linien und Zeit
  • Unmöglichkeiten bei Annahme des Gegenteils "
  • "2 Drei Definitionen von "schneller"
  • Kontinuität von Zeit und Erstreckung
  • Auseinandersetzung mit Zenon
  • Teillosigkeit von Kontinua "
  • "3 Einschränkung der Zeitkontinuität: Das Jetzt
  • dessen besondere Charakteristika "
  • "4 (Fortführung von Kap. 1 und 2 :) Kontinuität von Veränderungsgegenstand und V eränderungsverlauf
  • Kontinuität aller Veränderungsmomente von der primären Kontinuität des Veränderungsgegenstandes aus "
  • "5 Differenzierende Einschränkung von ProzeÃ?kontinuität: Atomarer Charakter des Finalzustandes "
  • "6 Notwendige Bezogenheit von Veränderung und Zeit aufeinander
  • Infinitesimalität der Anfangsseite von laufenden oder abgeschlossenen Prozessen, auch von kontradiktorischen "
  • "7 Durchgängigkeit der Bestimmungen "endlich" und "unendlich" im Körper-Raum-Zeit-ProzeÃ?-Geflecht "
  • "8 Zeitlichkeit und damit auch Kontinuität (a) des Ã?bergangs zum Kontrarium "Ruhe" und (b) dessen Vorliegens selbs"
  • "9 Auseinandersetzung mit vier Argumenten Zenons
  • Auflösung von möglichen Schwierigkeiten bei kontradiktorischem Wandel und Kreis- und Kugelbewegung "
  • "10 Unmöglichkeit der Bewegung nicht-kontinuierlicher Gegenstände
  • Möglichkeit oder Unmöglichkeit unendlich verlaufender Prozesse
  • Sonderrolle der Kreisbewegung "
  • "BUCH VII"
  • "1 ewegungsanstoÃ? und Notwendigkeit eines bestimmten â??ersten Bewegenden"
  • "2 Arten von Veränderung nach den Dimensionen: Ort, Qualität, Quantität
  • die vier AnstoÃ?arten von Translation und deren Reduktion
  • Kontakttheorem "
  • "3 Reflexionen über ~alitätsveränderung anhand mehrerer Bereiche und Unterfälle "
  • "4 Aporematik über die Frage der Vergleichbarkeit von ProzeÃ?abläufen "
  • "5 Proportionen im Bewegungsablauf zwischen Kraft, Last, Strecke und Zeit "
  • "BUCH VIII"
  • "1 Zwei kosmopoietische Positionen: Anaxagoras und Empedokles. Beweise für das Immerwähren von Veränderung"
  • "2 Drei Annahmen von Möglichkeit der Entstehung von Bewegung und ihre Beantwortung "
  • "3 Fünf Lehrstücke mit den möglichen Titeln: "Parmenides", â??Heraklit", â??Platon", â??Empedokles" und ,,Aristoteles"
  • Auseinandersetzung mit den ersten vier aus dem Horizont des fünften "
  • "4 Dreifache Einteilung aller Bewegungsverläufe
  • Notwendigkeit eines die Bewegung AnstoÃ?enden."
  • "5 Die Bewegungskette und das Erfordernis eines Ersten, Selbstbeweglichen darin
  • die differenzierte Struktur des Ersten Unbewegt-Bewegenden"
  • "6 Ursache dauernden Wandels kann nur etwas sein, das selbst immer beständig ist. Es ist eines, und die von ihm unmittelbar bewegten Dinge sind auch immerwährend"
  • "7 Ursprünglichkeit von Ortsbewegung gegenüber den anderen Formen, (1) als conditio sine qua non, (2) der Zeit nach und (3) dem Wesen nach"
  • "8 Allein die Kreisbewegung weist die W esensmerkmale Einheitlichkeit, Kontinuität und Vollkommenheit auf"
  • "9 Spekulative Formulierung der Priorität und Prinzipialität der Kreisbewegung und Begründungen dafür"
  • "10 Das Unbewegt-Bewegende muÃ? sein körperlos und teillos und übt seine Wirkung auf den Weltlauf von der Peripherie des Alls her aus"
  • "BUCH VII (Zweitfassung)"
  • "ANMERKUNGEN DES HERAUSGEBERS"
  • "Zu Buch V"
  • "Zu Buch VI"
  • "Zu Buch VII"
  • "Zu Buch VIII"
  • "Zu Buch VII, Zweiif assung"
  • "LITERATURVERZEICHNIS"
  • "SCHLAGWOR TVERZEICHNIS"

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