Kindsmord von der frühen Neuzeit bis zu Beginn der Industrialisierung. Kaltblütiger Mord durch die Mutter oder Opfer der sozialen Verhältnisse?

 
 
GRIN Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 1. März 2021
  • |
  • 18 Seiten
 
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978-3-346-35423-5 (ISBN)
 
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,7, Universität Siegen, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen des Kindsmordes und geht der Frage nach, ob der Kindsmord auf die Kaltblütigkeit der mordenden Mutter zurückzuführen ist, oder die vorherrschenden sozialen Verhältnisse zu der Tat führten. In dieser Seminararbeit wird auf die Zeit zwischen 1450 und 1800 im deutschsprachigen Raum eingegangen. Es wird dargelegt, welche Einflussfaktoren zusammengespielt haben sein Kind zu töten, dabei wird zuerst darauf eingegangen welcher sozialen Schicht die meisten Kindsmorde vorgeworfen wurden und unter welchen Lebensbedingungen diese Personen lebten. Ein besonderes Augenmerk soll auf die Lebensbedingungen gelegt werden, um einen Überblick über die schwere Lage dieser Personen zu erhalten. In diesem Zusammenhang wird im weiteren Verlauf auf einige Gründe eingegangen, die zu einer solchen Tat führten, um ein besseres Verständnis dafür zu bekommen, weshalb Frauen ihr eigenes Kind töten konnten. Außerdem wird in dieser Arbeit darauf eingegangen, warum die Tat von der Gesellschaft als ein schweres Delikt angesehen wurde. Dieses Kapitel soll verdeutlichen, wie das damalige Gesellschaftliche denken war, um in diesem Zusammenhang die Strafen nachvollziehen zu können. Die Arbeit konzentriert sich hauptsächlich auf den Kindsmord, jedoch wird auch auf Strafen bei Kindesaussetzung und Unzucht eingegangen, letztlich wird auf den Strafprozess Bezug genommen. Außerdem ist die Obduktion ein Thema, da diese die Folter mehr und mehr ersetzte. Anschließend wird ein Fallbeispiel dargelegt und analysiert, dabei werden die Charakteristika einer solchen Tat herausgearbeitet, um anhand dieses Beispiels einen Fall rekonstruieren zu können und somit ein rundes Bild über das Phänomen des Kindsmordes zu erhalten. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt darauf, den Kindsmord besser zu verstehen und die Tat in den gesellschaftlichen Zusammenhang einordnen zu können. Ziel dabei ist es ein umfassendes Bild über den Kindsmord zu geben, um somit die Forschungsfrage beantworten zu können. Denn wenn jemand zum Täter wurde, lag es immer auch an der Gesellschaft, worauf im Nachfolgenden weiter eingegangen wird.

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