Brasilien im Kontext der Welternährung. Ist Südamerika die Quelle für die weltweite Grundnahrungsmittelversorgung?

 
 
GRIN Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 14. April 2020
  • |
  • 27 Seiten
 
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978-3-346-14685-4 (ISBN)
 
Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie, Note: 2,0, Universität Passau (Lehrstuhl für Physische Geographie), Veranstaltung: Themen zum Klima- und Umweltwandel mit Schwerpunkt Lateinamerika (Hauptseminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, inwiefern Südamerika die Quelle für die weltweite Grundnahrungsmittelversorgung darstellt und welche zukünftige Rolle Brasilien in diesem Kontext einnehmen wird. Dabei wird erstmals auf den flächenmäßig größten Staat Brasilien eingegangen. Das südamerikanische Land hat vor allem in den letzten Jahrzehnten immer mehr an internationaler Bedeutung im Agrobusiness gewonnen. Grund dafür waren Rekordernten, hohe Wachstumsraten und Exportzahlen Brasilien gilt als einer der größten Exporteure von Zucker, Rind- und Hühnerfleisch, Sojabohnen, Kaffee, Orangensaft und Tabak. Sektoren wie die Sojawirtschaft und die Viehzucht ziehen auch erhebliche negative Folgen mit sich. Dies gilt sowohl für Umweltfaktoren als auch für sozialpolitische Herausforderungen innerhalb der Grenzen. Infolge der Globalisierung und der Öffnung bestimmter Märkte werden Nahrungsmittel immer mehr über größere Distanzen gehandelt. Aufgrund des noch vorhandenen Flächenpotentials des Landes wird es auch zukünftig immer essentieller für die gesamte Sicherstellung der Welternährung. Allgemein muss schon jetzt über die Ernährungssituation der Zukunft nachgedacht werden, weswegen sich der zweite Teil der Arbeit mit der Thematik der Welternährung auseinandersetzt. Laut Prognosen wird die weltweite Bevölkerung bis 2050 auf circa 9 Mrd. Menschen ansteigen. Parallel gleichen sich die Ernährungsgewohnheiten aufgrund des aufstrebendem Wohlstands der Entwicklungsländer immer weiter an und somit tendiert das Konsumverhalten zu steigen. Das Wachstum und der steigende Konsum ziehen erhebliche Folgen mit sich, denn die Ressourcen werden immer knapper. Die weltweite landwirtschaftliche Fläche pro Kopf ist in den Jahrzehnten stark gesunken. 1900 betrugt die landwirtschaftlich genutzte Fläche pro Kopf noch 0,38 ha, 1970 0,38 ha und ist bis 2016 auf 0,21ha pro Kopf gesunken. Um die erhöhte Nachfrage zu befriedigen, wird einerseits die landwirtschaftliche Nutzfläche erweitert, aber gleichzeitig auch die Faktorproduktivität pro Flächeneinheit versucht zu steigern. Des Weiterem wird im Zuge des internationalen Handels über Nährstoff-, Energie-, und Wasserströme gesprochen.
  • Deutsch
  • 1,14 MB
978-3-346-14685-4 (9783346146854)

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