Metanoia - Der Weg der Seher

Überwinde die Grenzen deiner Realität
 
 
Silberschnur (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 1. August 2021
  • |
  • 240 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-96933-992-3 (ISBN)
 
Es gibt eine Welt hinter der Welt!

Der Autor offenbart die dunklen Seiten unserer Realität und die mysteriösen Wesen, die sich um uns befinden.
Mit Hilfe des Wissens, das jahrhundertelang von den Jäger-Schamanen der Taiga bewahrt worden ist, enthüllt Andrej Korobeishchikov diese Stereotypen der Gesellschaft.
METANOIA ist nicht nur eine Veranschaulichung, sondern auch ein Trainingsprogramm, durch das wir dieses geheimnisvolle Mysterium verstehen werden.

METANOIA - DER WEG DER SEHER
Die Existenz einer Parallelzivilisation
Das, was sich hinter alltäglichen Situationen verbirgt und unsere Kräfte beeinflusst
Das, was wir riskieren zu verlieren, wenn wir nicht anfangen zu verstehen
Die Suche nach dem Höchsten Geist und dem verlorenen Zuhause
Der Eintritt in ein neues Raum-Zeit-Gefüge
  • Deutsch
  • Güllesheim
  • |
  • Deutschland
  • 2,74 MB
978-3-96933-992-3 (9783969339923)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Andrej Korobeishchikov ist Spezialist dafür, die verborgenen Fähigkeiten des Menschen an die Oberfläche zu bringen. Zwölf Jahre lang war er tief in die Tradition der Sibirischen Jagd eingetaucht und hat die Philosophie und die praktischen Fertigkeiten der TAI-SHIN Jäger-Krieger erlernt. Indem er seine mystischen Erfahrungen an das moderne städtische Leben angepasst und mit seinem beruflichen Wissen als Informationsanalyst vereint hat, untersucht er die Schattenseiten der modernen Gesellschaft.

Ein Blitz . Das Gefühl des Fliegens . Krämpfe .

Ich beugte mich nach vorne, öffnete die Augen und saugte tief die stickige Luft ein. Mein erster Gedanke war: "Wo bin ich?" Ich schaute mich um und blickte aufmerksam in die mich umgebende Dunkelheit. Es dauerte ein paar Sekunden, bis ich verstand, dass ich nach wie vor in meiner Jagdhütte auf der harten Liege lag, unter meiner nassgeschwitzten Decke. Alles andere war ein Traum gewesen. Aber was für ein klarer Traum! Selbst jetzt, da ich wusste, dass ich aufgewacht war, konnte ich nur schwer sagen, was realer wirkte - die nächtliche Hütte in den Bergen im Altai oder die gigantische dunkle Welle, die wie ein schwarzer Tsunami vom Horizont gekommen war und die wie eine himmelhohe Feuerwand durch mich hindurch gerollt war. Ich konnte geradezu physisch die Folgen ihrer Berührung mit meinem Körper spüren! Das Gefühl glich einem elektrischen Schlag, keinem heftigen, eher einem sanften, so als hätte die Welle mich in sich aufgelöst und mein innerstes Wesen mit einer fremdartigen Energie durchdrungen. Es war höchst unangenehm. Es fühlte sich an, als wäre ein Teil von mir gestorben, als die Dunkelheit mich durchdrungen hatte.

Ich saß auf der Liege und versuchte, mich an die Einzelheiten dieses seltsamen Traumes zu erinnern. Ich hatte die Traumbilder noch immer klar und deutlich vor Augen, wie ein Videofilm in guter Qualität: Ich stand an einem hohen steilen Ufer und blickte in die Ferne zum Horizont, wo die bunten Felder der Aue auf die blauen Flussarme trafen. Was für ein majestätischer, faszinierender Anblick, einfach atemberaubend. Ich horchte in mich hinein und verstand, dass ich nicht einfach nur die Weiten bewunderte, sondern auf etwas wartete. Aber worauf? Ich atmete tief ein, konnte aber meine Lungen kaum mit der schweren Sommerluft füllen, die nach den ringsum wachsenden Gräsern duftet. Das Atmen fiel mir sehr schwer. Als würden unsichtbare Schlingen meine Brust zuschnüren. Was war das? Aufmerksam beobachtete ich meine Empfindungen. Mein Körper wurde von einem leichten Zittern erfasst. Als ob mich eine Vorahnung überwältigt hätte. Eine Vorahnung wovon? Intuitiv wusste ich, dass meine Erwartungen irgendwie mit der Horizontlinie zu tun hatten. Ich schaute aufmerksam in die Ferne, konnte aber nichts Ungewöhnliches entdecken.

VORAHNUNG. Obwohl in dieser Welt noch nichts geschehen war, spürte etwas in mir bereits die Veränderung. Plötzlich erschien vor dem türkisfarbenen Himmel, der den Verlauf des Horizonts abzeichnete, etwas Formloses und Dunkles. Ich kniff die Augen zusammen und versuchte zu verstehen, was ich da sah. Nach wenigen Minuten wusste ich es. Es waren Vögel. Hunderte, Tausende von Vögeln. Sie flogen in einer dichten Wolke genau auf mich zu. Ich konnte ihr Flügelschlagen und ihre durchdringenden Schreie hören. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Es waren so viele Vögel, dass es von Weitem wie eine Gewitterwolke aussah, anstelle von Donnergrollen waren aber die verzweifelten Laute verängstigter Wesen zu hören. Der Geschwindigkeit und dem Getöse der gefiederten Himmelsbewohner nach zu urteilen, mussten sie Todesangst haben. Irgendwo hatte ich gelesen, dass Lebewesen in freier Wildbahn so reagieren, wenn geologische Veränderungen auftreten, wie es normalerweise bei einer Naturkatastrophe der Fall ist. Mir wurde ganz unbehaglich zumute. Nein, ehrlich gesagt verängstigte mich der Anblick der Vögel, die den ganzen Himmel über mir ausfüllten. Ich konnte ihr Entsetzen spüren, es ging auf mich und die gesamte Umgebung über. Ich verstand, weshalb mein Körper zitterte. Er konnte etwas spüren. Mein Verstand konnte den Ursprung der Bedrohung noch nicht ausmachen, aber etwas in mir reagierte zweifellos bereits auf die unbekannte Gefahr. Die Vögel füllten den ganzen Himmel über mir und flogen wie ein riesiger dunkler Wirbelsturm davon. Ein Hagel aus Vogelkot regnete auf das grüne Gras herab. Die Luft war stickig, sie roch nach Exkrementen und Angst, dieser Geruch legte sich über den Duft der Feldblumen. Der Himmel raschelte mit den Flügeln und heulte herzzerreißend. Ich nahm meinen Mantel von den Schultern und warf ihn mir über den Kopf, weniger um mich vor den beißenden Tropfen zu schützen, sondern vor allem um diese schrecklichen Geräusche etwas auszublenden. In diesem Augenblick zogen die unten liegenden Wiesen meine Aufmerksamkeit auf sich. Auch sie bewegten sich. Tiere rannten dort unten. Hasen, Biber, Füchse, Hirsche und Wölfe. Eine riesige lebendige Wolke, die jetzt nicht nur den Himmel, sondern auch noch die Erde bedeckte. Diejenigen, die vor einigen Minuten noch unerbittliche Feinde waren, rannten jetzt Seite an Seite, um der unbekannten Gefahr zu entfliehen. Entsetzt sank ich auf meine zitternden Beine, die Knie berührten den Boden. Einer der großen Flussarme trennte mich von den Wiesen voller verängstigter, wilder Tiere. Ohne den Fluss zwischen uns, gäbe es für mich keine Möglichkeit, mich irgendwo vor der näher rückenden Herde zu verstecken. Doch auch die Wasserbarriere stellte nicht wirklich eine Grenze dar. Eine Menge verschiedener Tiere landete kreischend im Fluss. Beunruhigt sog ich erneut Luft ein. Was passierte hier nur gerade? Von dem Zittern waren meine Beine wie aus Watte und ich musste mich auf die Erde setzen und sie mit den Armen umschlingen. Ich schaute wieder nach unten. Inmitten der Hirsche und großen Raubtiere waren Hunderte kleinere Tiere, sie rammten sich gegenseitig, stürmten heulend und kreischend den Fluss. Was konnte sie nur derart erschrecken? Ich bekam die Antwort wenige Augenblicke später. Die Erde unter mir sank etwas ab und hob sich gleich darauf wieder. Es war, als hätte der Planet unter meinen Füßen schwer ausgeatmet. Ein Erdbeben! Das war also der Grund .

Erschreckt fuhr ich auf, stand auf den zitternden Beinen und wartete auf das nächste Beben, welches aber ausblieb. Die Welt um mich herum war plötzlich eingefroren. Die Vögel hingen förmlich in der Luft. Sie hingen dort wie auf dem Bild eines Videoprojektors, der auf Pause gestellt war. Dasselbe passierte mit den Tieren am Boden. Die Zeit war stehen geblieben. Mit Mühe hob ich den Kopf, blickte zum Horizont und sah SIE. Das Erdbeben war nicht der Grund für all das Chaos und Entsetzen. Es war nur die Folge. Mein Körper wusste es genau und sandte verspätete Signale an das verängstigte Gehirn. Ein schmaler, blendender Lichtstreifen, der in einer langen Linie am Horizont aufstieg, war der Auslöser für die tierische Panik. Ich schaute genauer hin. Es war wie die Druckwelle eines Atomfeuers, die die Linie zwischen Himmel und Erde bildete. Sie kam auf mich zu und wurde immer größer. Das Feuer war so intensiv, dass die WELLE erschreckend schwarz aussah. Ich sank erneut kraftlos zu Boden. So sah es also aus . So entsteht also die Wand eines Atomfeuers am Horizont und breitet sich in alle Richtungen aus, fegt alles weg, was ihr in den Weg kommt. Mein Körper war vollkommen apathisch, so als hätte das Adrenalin in den Venen alle motorischen Funktionen abgeschaltet und die Todesangst unterdrückt. Ich saß einfach nur da und sah gedankenlos auf diese unheimliche WELLE in der Ferne. Die wilden Tiere rannten mittlerweile auch nicht mehr. Es schien, als hätten sie die Sinnlosigkeit darin erkannt und all ihre Überlebensinstinkte abgestellt. Sie drehten sich um in Richtung Horizont und schauten wie eine Einheit verzaubert auf die sich nähernde WELLE. Ich blinzelte. Diese simple Bewegung schien mein vom betörenden Spektakel gelähmtes Gehirn wieder zu aktivieren.

"Halt. Bei einer atomaren Explosion müsste es einen Atompilz geben. Aber es gibt keinen Pilz ." Die WELLE bewegte sich unaufhaltsam, schnell und absolut lautlos über den Planeten. Im Geiste berechnete ich ihre ungefähre Höhe. Sie hatte keine klaren Konturen, aber ihr oberer Rand, der in der Dunkelheit schimmerte, befand sich einige hundert Meter, vielleicht einen Kilometer, über der Erde. Wenn es nicht so still wäre, hätte man sie für einen gigantischen Tsunami halten können. Aber die WELLE erinnerte einfach an einen schwarzen Stoffstreifen, der in der Ferne auf die Erdkugel geklebt worden ist. Ein Streifen, der mit jeder Sekunde größer wurde. Sie kam näher und mir wurde klar, dass sie in wenigen Minuten hier sein würde. Sogar aus der Ferne strahlte sie ein Gefühl des Todes, der Zerstörung und noch etwas anderes aus, etwas Tieferes, das sich der gewöhnlichen menschlichen Wahrnehmung entzog. Was tut man in solch einem Moment? Sich an das Beste, das einem im Leben passiert ist, erinnern? Sich in Gedanken von Verwandten und geliebten Menschen verabschieden? In meinem Kopf herrschte Chaos und ich fühlte mich ratlos, angesichts des Unvermeidlichen. Die WELLE kam unaufhaltsam näher. Plötzlich erklangen in meinem Kopf seltsame Worte aus einer fernen Vergangenheit, es war, als würde ein Unsichtbarer hinter mir stehen und sie mir direkt ins Ohr flüstern.

". Von dort, von hinter diesen wunderschönen grünen Hügeln wird der dunkle Wind zu uns kommen ."

Die WELLE war zu einer riesigen dunklen Wand geworden, die jetzt ganz nah war. Ich stand auf...

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