Sonne, Sex und heiße Küsse

 
 
HarperCollins Germany (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 23. Juli 2011
  • |
  • 144 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-86349-149-9 (ISBN)
 
Männer? Gefühle? Sex? Lieber nicht, denkt Kelsi. Doch dann blickt sie in die himmelblauen Augen eines umwerfend attraktiven Mannes: Mit seinem unwiderstehlichen Lächeln überzeugt Jack sie, dass gerade dieser sonnige Nachmittag perfekt für den Strand ist. Und was sie beide in den sanften Wellen des Meeres machen, geht schließlich niemanden etwas an . Es ist das sinnlichste Erlebnis in Kelsis Leben! Doch die Stunden der Leidenschaft bleiben nicht ohne Folgen. Und plötzlich hat Kelsi nur noch eine Frage: Kann Jack, dieser absolute Traummann, auch ein perfekter Daddy sein?

2. KAPITEL

Kelsi war wie gelähmt. Als Jack den limonengrünen Kamm vor ihr auf den Tisch legte, wagte sie nicht, ihm in die Augen zu sehen. Während er sich auf den Stuhl ihr gegenüber setzte, murmelte sie ein kaum hörbares Danke.

Am liebsten wäre sie aufgestanden und gegangen. Doch hatte sie dieses Prachtexemplar von einem Mann fast überfahren, und statt es wiedergutzumachen, hatte sie sich von ihm zu einem Kaffee einladen lassen. Wie konnte sie ihn da einfach stehen lassen? Sie musste bleiben - allein aus Höflichkeit. Außerdem hatte er sowieso noch ihren Autoschlüssel. Ihren Termin im Schönheitssalon konnte sie also vergessen.

Kaum sah sie ihn an, war es um ihre Gemütsruhe wieder geschehen. Seine Augen funkelten gefährlich, und er musterte sie schamlos. Kelsi unterdrückte den spontanen Impuls, sich mit der Zunge über die Lippen zu fahren. Ein attraktiver Mann wie er war es zweifellos gewohnt, eine hypnotisierende Wirkung auf Frauen zu haben. Daher auch das verführerische Lächeln, das sich jetzt auf seinem Gesicht ausbreitete.

Statt sich mit der Zunge über die Lippen zu fahren, trank sie noch einen Schluck Kaffee. Die Wärme tat ihr gut und vertrieb auch den Rest des kalten, unguten Gefühls. Noch während sie schluckte, begann ihr Gehirn wieder zu arbeiten. Endlich.

Wenn sie es vermied, ihm in die Augen zu sehen, kam sie vielleicht wieder zur Vernunft. Um Jack aus dem Kopf zu bekommen, versuchte sie, ihn in eine Schublade zu stecken. Doch er war einfach zu groß, zu durchtrainiert, zu atemberaubend, um in eines der Fächer in ihrem Kopf zu passen.

Tief durchatmen.

Erneut ließ er sein megacharmantes Lächeln aufblitzen, aber sie war schlau genug, stattdessen in ihre Kaffeetasse zu starren. Nur noch ein Schluck, und sie hatte ausgetrunken. Dann konnte sie gehen.

"Wo wolltest du eigentlich so eilig hin?", fragte er, als sie die Tasse an den Mund hob.

Während sie die Tasse wieder sinken ließ, spürte sie, wie ihr die Röte ins Gesicht stieg. "Nirgendwohin."

Er zog die Augenbrauen hoch. "Ach, komm. Nun sag schon."

"Zu einem Schönheitssalon", gestand sie widerstrebend.

"Wohin?" Sein Unverständnis wirkte gespielt.

"Zu einem Schönheitssalon", wiederholte sie klar und deutlich. Und zwar dem exklusivsten der Stadt. Ihre Kollegen waren offenbar der Meinung, dass sie es nötig hatte - und dieser Jack sicher auch.

"Und was wolltest du dort?"

"Gesichtsbehandlung, Massage, Haare." Achselzuckend hob sie die Tasse an den Mund.

"Schneiden oder waxen?"

Fast hätte sie sich am Kaffee verschluckt. "Schneiden." Das war natürlich gelogen, und sofort spürte Kelsi, wie sie rot wurde. So eine Frechheit!

Jetzt schmunzelte er. Offensichtlich machte er sich über ihre Pläne für den heutigen Tag lustig, und dummerweise hatte sie auch noch das Gefühl, sich rechtfertigen zu müssen - obwohl es gar nicht ihre Idee gewesen war. "Ich habe seit vier Monaten keinen einzigen Tag frei gehabt. Mein Boss meinte, ich soll neue Kraft tanken."

"Ob ein Schönheitssalon dafür der richtige Ort ist?"

Nein. Kelsi hätte eine Kunstgalerie vorgezogen. Am liebsten eine in Paris. Eines Tages würde sie wirklich dorthin reisen - wenn sie beruflich auf festen Beinen stand.

"Wie wäre es mit etwas frischer Luft? Ein kleiner Spaziergang? Würde das nicht eher die Energiereserven ankurbeln?"

Ein Frischluftfanatiker. Natürlich. Sicher liebte er Extremsportarten wie Freeclimbing, brauchte den Nervenkitzel, um sich lebendig zu fühlen. Sie konnte sich nichts Schlimmeres vorstellen. Sie wollte sich einfach nur entspannen - und ausruhen. "Frische Luft ist nicht gut für meine Haut", erklärte sie mit einer hilflosen Geste.

"Ach nein?"

War der Mann denn blind? Sie war praktisch ein Albino. Na ja, abgesehen von den hunderten von Sommersprossen. "Ich verbrenne leicht."

"Du könntest ja einen Hut tragen."

Mit Unschuldsmiene riss sie die Augen auf und klimperte kokett mit den Wimpern. "Und mir die Frisur ruinieren?"

Sein Blick wanderte kurz zu ihrer Frisur, ehe er ihr wieder in die Augen sah. Für den Bruchteil einer Sekunde blickten sie sich nur an.

Dann fingen beide gleichzeitig an zu lachen. Kelsi schüttelte den Kopf über ihren lahmen Witz, doch sein Lachen wärmte sie mehr als der belebende Kaffee, den sie gerade getrunken hatte.

"Ich sage dir etwas, Mrs. Schönheitssalon, da du deinen Termin verpasst hast, biete ich dir als Ausgleich einen Tag an der frischen Luft an. Danach geht es dir bestimmt besser."

Es fiel ihr schwer, das Prickeln auf ihrer Haut zu ignorieren, als sie in seine verführerisch blauen Augen blickte. Hatte sie sich bei dem Unfall am Kopf verletzt? Denn es kam ihr so vor, als würde der Typ mit ihr flirten. Und das konnte einfach nicht sein. "Äh ."

"Ach, komm schon. Wir werden bestimmt Spaß haben."

"Draußen kann man keinen Spaß haben."

"Du hast Angst." Sein Blick verriet, dass er sie provozieren wollte.

"Nein", widersprach sie. "Ich bin nur nicht . interessiert."

"Wirklich nicht?" Seine Stimme war nur noch ein Flüstern. "Auch nicht ein ganz kleines bisschen?"

Sie schluckte. Zweifellos wusste er, wie gut er aussah.

"Willst du ernsthaft behaupten, ein Tag an der frischen Luft würde mir besser bekommen als ein Tag im Schönheitssalon?", brachte sie schließlich hervor.

"Hundert Mal besser."

"Das ist eine gewagte These." Sie trank den letzten bitteren Tropfen von ihrem Kaffee und rümpfte die Nase.

"Nimmst du mich beim Wort?"

Während sie darüber nachdachte, wich sie seinem Blick aus. Dabei bedurfte es keiner langen Überlegung. Für den Schönheitssalon war es jetzt sowieso zu spät. Und zur Arbeit konnte sie auch nicht. Als einzige weibliche Webdesignerin empfand Kelsi einen gewissen Druck, besser als die Männer zu sein, doch die vielen Überstunden der letzten Wochen hatten sie ausgepowert - und ihr Boss hatte das bemerkt. Daher die Sache mit dem Schönheitssalon. Im Büro durfte niemand erfahren, dass sie nicht hingegangen war.

Und was sollte sie sonst tun? Seit sie hierhergezogen war, hatte sie immer nur gearbeitet und keine Zeit gehabt, außerhalb des Jobs Leute kennenzulernen. Um ehrlich zu sein, hatte sie auch mit ihren Kollegen kaum Kontakt, die im Gegensatz zu ihr am liebsten vor dem Computer hockten. Solche Sorgen hatte jemand, der so charmant und attraktiv wie Jack war, mit Sicherheit nicht.

"Hast du etwas Besseres vor?"

"Eigentlich nicht. Nein." Plötzlich klang sein Angebot äußerst verlockend. "Aber was springt für dich dabei heraus?"

"Dich für die gute Sache zu gewinnen, ist Belohung genug."

"Die Fraktion der Frischluftfanatiker, meinst du?"

"Allerdings müssen wir etwas anderes zum Anziehen für dich finden." Seine Augen funkelten.

Kelsi erstarrte. Wollte er ihr etwa vorschreiben, was sie anziehen sollte?

"Ich dachte, mit zwanzig ist man allmählich zu alt dafür, sich wie ein Grufti zu kleiden."

Sein Lächeln war so warm, dass Kelsis Zorn sogleich wieder verflog. Wenn sie seinen Gesichtsausdruck richtig deutete, gefiel ihm ihr Kleid sogar.

"Ich bin kein Grufti", erklärte sie, während sein glühender Blick auf ihrer Haut brannte.

"Dann Emo? Dieses ganze Vampir-Zeug?", fragte er vorsichtig. "Blasse Haut, gefärbte Kontaktlinsen und weite schwarze Klamotten."

Kelsi verschränkte die Arme, um ihre Nervosität - und ihre aufgerichteten Brustspitzen - zu verbergen. "Weder noch. Ich wechsle meine Haar- und Augenfarbe ständig. Und für meine blasse Haut kann ich nichts." Mit den weiten schwarzen Kleidern hatte er allerdings recht. "Und das Kleid trage ich, um mich vor der Sonne zu schützen."

Wieder musterte er sie von Kopf bis Fuß, und fast wünschte sie, sie hätte nicht ausgerechnet heute ein eng anliegendes Kleid mit Spagettiträgern angezogen, sondern ihre üblichen zehn Schichten Stoff.

"Siehst du, du bist doch ein Vampir." Er schmunzelte. "Du versteckst dein wahres Ich."

"Im Gegenteil", tat sie seine alberne Bemerkung ab. "Durch meine Kleidung drücke ich mich aus. In meiner Branche ist man kreativ."

"Und deshalb musst du so flippig wie möglich aussehen? Mit gefärbten Haaren und unnatürlichen Augen?" Mit bohrendem Blick beugte er sich vor. "Welche Farbe haben die eigentlich wirklich?"

Sie senkte den Blick. "Nichts Aufregendes."

"Nein?"

"Manche Leute wechseln ständig ihre Handtaschen oder ihre Schuhe oder beides. Ich wechsle meine Augenfarbe oder das Muster."

"Das Muster?" Skeptisch zog er die Augenbrauen hoch. "Augenmuster?"

"Klar." Ihre Kontaktlinsensammlung umfasste die kuriosesten Stücke. Oft erlag sie der Versuchung, im Internet einzukaufen.

"Warum?"

"Warum nicht?" Weil es anders war....

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