Der frühe Sensualismus des Etienne Bonnot de Condillac

In 'Versuch über den Ursprung der menschlichen Erkenntnis'
 
 
GRIN Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 11. März 2020
  • |
  • 19 Seiten
 
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978-3-346-12954-3 (ISBN)
 
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,7, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Polemik zwischen den epistemologischen Strömungen des Empirismus und Rationalismus ist das bestimmende Merkmal der Philosophie der Aufklärung. Während der Rationalismus die Quelle der Erkenntnis auf Aktionen und präsuppositionierte Eigenschaften des Verstandes zurückführt, beruht der Empirismus auf dem Paradigma von Erkenntnis durch Erfahrung oder Wahrnehmung. Der Sensualismus wiederum ist eine empiristische Haltung, welche die Ursache der Erkenntnis, genauso wie der Empirismus, in der sinnlichen Wahrnehmung sieht, und zusätzlich jegliche Form von Erkenntnis aus diesen Wahrnehmungen ableitet. In seinem 'Versuch über den Ursprung der menschlichen Erkenntnis' (fortan einfach 'Essay') widmet sich auch Etienne Bonnot de Condillac diesem Streit zwischen Empirismus und Rationalismus. Er präsentiert sein eigenes sensualistisches System, welches die Quelle der Erkenntnis in der Verknüpfung von Ideen und Zeichen begründet. Was dies genau bedeutet werde ich im ersten Teil dieser Arbeit darlegen. Einschlägig hierfür ist besonders der erste Teil des Essays, in welchem Condillac die Grundlagen für seinen Sensualismus niederlegt und die Seelentätigkeiten untersucht. Ich werde die wesentlichen Aspekte dieses ersten Teiles erörtern. Auch den relativ kurzen Abschnitt über die Ursache unserer Irrtümer im zweiten Teil werde ich betrachten. Weiterhin beschäftigt sich Condillac im Zuge seines Essays mit möglichen Erwiderungen auf seine Argumentation. Im zweiten Teil der Arbeit werde ich mich mit einigen dieser Erwiderungen und mit meinen eigenen Kritikpunkten beschäftigen. Um Fußnoten zu reduzieren werde ich Textverweise im Fließtext anbringen. Alle wörtlichen Zitate sind aus der von Angelika Oppenheimer übersetzten und herausgegebenen Version aus dem Jahre 2006 entnommen.
  • Deutsch
  • 0,58 MB
978-3-346-12954-3 (9783346129543)
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