Wohnen im Alter

In der eigenen Immobilie bleiben oder umziehen?
 
 
Akademische Arbeitsgemeinschaft Verlagsgesellschaft
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 1. Januar 2018
  • |
  • 245 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-96533-098-6 (ISBN)
 

Kleinere Wohnung im Alter? Wie Sie im Alter am besten wohnen

Kann ich im Alter in meiner gewohnten Umgebung bleiben oder muss ich in eine kleinere Wohnung umziehen? Welcher Wohnraum passt besser und wie kann ich altersgerecht wohnen?
Diese Frage bewegt viele Senioren und Menschen im fortgeschrittenen Alter. Schließlich geht es nicht nur um die Anzahl Quadratmeter, sondern um eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben.

In den eigenen vier Wänden bleiben oder altersgerecht wohnen?

Bislang gibt es bei den Älteren zwei wesentliche Strategien: entweder der Verbleib in den eigenen vier Wänden oder der Umzug in eine altersgerechte Wohnung. In privatem Wohnraum können Sie auch häusliche Pflege nutzen oder eine Option, wie etwa das betreute Wohnen wählen, die ein möglichst selbstständiges Leben ermöglicht.
Insbesondere für Menschen, die in Großstädten mit jährlich steigenden Quadratmeter-Preisen für Wohnraum und Miete leben, ist die Frage eines Umzugs keineswegs trivial. Selbst wenn die Bereitschaft zur Verkleinerung besteht, sieht man sich mit dem Problem des knapper werdenden Wohnraums konfrontiert, der Jahr um Jahr Mieten und Quadratmeter-Preise verteuert.
Soll der Umzug in eine altersgerechte, kleinere Wohnung also auch mit einer günstigeren Miete einher gehen, bleibt oft nur ein größerer Umgebungswechsel. So gilt es neben den Finanzen und steuerlichen Fragen, auch den Wunsch nach Nähe zur Familie und Freuden beim altersgerechten Wohnen zu betrachten.
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Finanzierung altersgerechter Wohnformen

Unser Ratgeber bietet einen umfassenden Überblick zu allen Wohnalternativen und ihrer Finanzierung. Soweit einkommensteuerliche Vorschriften zu beachten sind und entsprechende Gestaltungsmöglichkeiten bestehen, erfahren Sie das in unserem Ratgeber "Wohnen im Alter" auch.
Checklisten unterstützen Sie bei der Entscheidungsfindung. Folgende Fragen werden im Ratgeber ausführlich beantwortet:

Sie wollen in Ihrer bisherigen Immobilie wohnen bleiben: Was ist zu tun?

  • Bauliche Veränderungen an der bestehenden Immobilie,
  • öffentliche Förderung,
  • häusliche Pflege und ihre Finanzierung.

Sie ziehen aus Ihrer bisherigen Immobilie aus: Wo leben Sie danach??

  • Kauf oder Bau eines altersgerechten Hauses oder einer entsprechenden Wohnung,
  • Mieten einer altersgerechten (kleineren) Wohnung,
  • alternative Modelle wie das gemeinschaftliche oder betreute Wohnen.

Was passiert mit Ihrem »Altobjekt«? Welche steuerlichen Folgen hat das??

  • Vermietung des bisherigen Zuhauses an fremde Dritte oder einen Angehörigen,
  • Verkauf dieses Hauses bzw. dieser Wohnung über den freien Markt.
1. Auflage
  • Deutsch
  • Mannheim
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  • Deutschland
  • 0,59 MB
978-3-96533-098-6 (9783965330986)
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Wohnen im Alter: In der eigenen Immobilie bleiben oder umziehen?

1   Einführung

Kann ich im Alter in meiner gewohnten Umgebung bleiben oder muss ich in eine kleinere Wohnung umziehen, die besser für mich passt? Diese Frage bewegt viele Menschen im fortgeschrittenen Alter. Schließlich geht es dabei um eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben.

Und sie betrifft immer mehr Menschen. Denn der Anteil der Senioren in der Gesellschaft wird deutlich ansteigen, wenn die geburtenstarken Jahrgänge ins Rentenalter kommen. Außerdem erreichen immer mehr Menschen aufgrund der besseren medizinischen Versorgung ein höheres Lebensalter.

Zurzeit werden rund zwei Drittel der hilfsbedürftigen und pflegebedürftigen Menschen von Angehörigen betreut. Doch aufgrund ihrer Kinderlosigkeit oder eines dünnen familiären Netzes können immer mehr Menschen nicht mehr auf die Hilfe von Verwandten bauen. Für viele von ihnen ergibt sich somit die Notwendigkeit, sich rechtzeitig mit einer für sie passenden Wohnform im Alter auseinanderzusetzen.

Bislang gibt es bei den Älteren zwei wesentliche Strategien: entweder der Verbleib in den eigenen vier Wänden oder der Umzug in eine altersgerechte Wohnung. Hier ist auch das Stichwort Verkleinerung von Bedeutung. Nicht selten ziehen ältere Ehepaare vom Land wieder in die Stadt. Sie verkaufen ihr zu groß gewordenes Haus - da die Kinder nun ihr eigenes Leben führen - und nehmen sich für das Geld lieber in der Stadt eine kleinere Wohnung, da hier die Wege zum Einkaufen oder zu medizinischen Leistungen näher sind und auch die Gartenarbeit entfällt. Andererseits steigt auch das Bedürfnis seine Wohnung oder Haus altersgerecht umzugestalten, damit man so lange wie möglich im vertrauten Umfeld wohnen bleiben kann.

In jedem Fall: Das Interesse an Wohnformen, die es ermöglichen, möglichst lange selbstständig wohnen und leben zu können, steigt. Benötigt der alte Mensch dann irgendwann Hilfe- und Pflegeleistungen, kann er einen ambulanten Pflegedienst beauftragen, der ihn zu Hause betreut, er muss dann nicht gleich ins Pflegeheim. Doch manch einer wünscht sich auch eine Veränderung, weil er in der Nähe anderer älterer Menschen wohnen möchte.

In diesem Fall bietet sich das betreute Wohnen an: Dabei handelt es sich um Wohnanlagen, welche abgeschlossene, altersgerechte Miet- oder Eigentumswohnungen mit individuell abrufbaren Service- und Betreuungsleistungen verbinden.

Eine Alternative stellt das gemeinschaftliche Wohnen mehrerer älterer Menschen dar - sei es in einer Senioren-WG, der Hausgemeinschaft oder einem Wohnprojekt.

Mit diesen Themen setzt sich diese Broschüre auseinander.

So ist die Broschüre aufgebaut

Das Produkt gliedert sich in drei große Bereiche:

Sie wollen in Ihrer bisherigen Immobilie wohnen bleiben: Was ist zu tun?

In diesem Teil erfahren Sie, welche konkreten Optionen es gibt, wenn Sie in Ihren angestammten »vier Wänden« bleiben möchten (Kapitel 2).

In Kapitel 3 stellen wir dar, welche Finanzierungsmöglichkeiten und öffentlichen Förderungen es für diese Alternativen gibt.

Kapitel 4 fasst die Leistungen der Pflegeversicherung zusammen, wenn Sie sich in den eigenen vier Wänden pflegen lassen.

Sie ziehen aus Ihrer bisherigen Immobilie aus: Wo leben Sie danach?

Wenn Ihnen das Leben in der gewohnten Umgebung zu belastend wird, bleibt der Auszug aus dem »Altobjekt«. In diesem Fall stellt sich die Frage, wo Sie denn künftig leben wollen:

  • Über alternative Modelle wie das gemeinschaftliche oder betreute Wohnen informiert Sie Kapitel 5.

  • Sie können sich stattdessen ein altersgerechtes Haus oder eine solche Wohnung mieten (Kapitel 6.1).

  • Oder Sie bauen bzw. kaufen ein neues, für Sie passendes Haus (Kapitel 6.2) oder eine entsprechende Eigentumswohnung (Kapitel 6.3).

In Kapitel 7 erfahren Sie, welche Kosten beim Bau oder Kauf einer Immobilie anfallen.

Was passiert mit Ihrem »Altobjekt«? Welche steuerlichen Folgen hat das?

Falls Sie sich dazu entschließen, aus Ihren bisherigen »vier Wänden« auszuziehen, stellt sich die Frage, was mit dieser Immobilie geschieht. Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die wir Ihnen aufzeigen.

Wichtig sind im Rahmen dieser Broschüre vor allem die steuerlichen Folgen der verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten für Ihr »Altobjekt«.

Diese Alternativen gibt es:

  • Sie vermieten Ihr bisheriges Haus oder die Wohnung an fremde Dritte. Dann werden Sie zum Vermieter. Das bedeutet: Sie müssen die Einnahmen aus der Vermietung in Ihrer Steuererklärung angeben. Dabei können Sie Werbungskosten abziehen und so Ihre Steuerlast senken (Kapitel 8).

  • Wenn statt einer fremden Person ein Angehöriger das Objekt mieten soll, gelten steuerlich einige Vergünstigungen (Kapitel 9).

  • Schließlich bleibt noch der direkte Verkauf des angestammten Hauses bzw. der Wohnung über den freien Markt (Kapitel 10).

2   Sie bleiben in Ihren vier Wänden wohnen

2.1   Diese Möglichkeiten haben Sie

Für Menschen, die sich wünschen, bis zum Ende ihres Lebens im vertrauten Zuhause wohnen bleiben zu können, gibt es verschiedene Lösungswege:

  • Bauliche Veränderungen am bestehenden Objekt (vgl. Kapitel 2.2).

  • Der Erwerb eines altersgerechten Hauses (Kapitel 6.2) oder einer entsprechenden Wohnung (Kapitel 6.3).

  • Der Bau eines neuen altersgerechten Hauses (vgl. Kapitel 6.2.2).

  • Der Kauf einer Wohnung mit betreutem Wohnen (vgl. Kapitel 5.5).

2.2   Die Wohnung altersgerecht umgestalten

Wer seine eigene Immobilie, seine Mietwohnung oder seine Einliegerwohnung im Haus der Kinder noch nicht altersgerecht gestaltet hat, dort aber gern wohnen bleiben möchte, sollte mit dem Umbau nicht zu lange warten.

Spätestens wenn damit zu rechnen ist, dass die eigene Mobilität bald nachlassen wird, stehen die Veränderungsmaßnahmen an. Von der anfänglichen Ausstattung der Wohnung hängt es ab, was wie umfangreich vorgenommen werden muss.

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Tipp: Der Umzug an einen Ort mit Rundumpflege lässt sich nie ganz ausschließen. Möchten Sie sich auf die Situation, dass Sie schwerpflegebedürftig werden, vorbereiten, sollten Sie sich frühzeitig über infrage kommende Pflegeheime oder spezielle Wohngemeinschaften informieren.

2.2.1   Mögliche Maßnahmen

Es gibt viele mögliche Maßnahmen, die dazu beitragen, die Barrieren in einem Wohnumfeld zu verringern bzw. völlig abzubauen. Eine Reihe einfacher Veränderungen können ohne großen finanziellen und baulichen Aufwand umgesetzt werden. So lassen sich z.B. Stolperfallen wie Teppiche oder Läufer beseitigen, indem sie einfach entfernt oder sicher befestigt werden.

Enge und vollgestellte Wohnungen tragen ebenfalls zur Sturzgefahr bei. Hier empfiehlt es sich, nicht wirklich notwendige Möbelstücke zu entfernen und die standfesten und gesicherten zu behalten.

Verfügen Treppen über einen zweiten Handlauf, erleichtert dieser das Hinaufgehen, eine ausreichend gute Beleuchtung trägt ebenfalls zur Sicherheit bei. Wer die technischen Geräte in der Küche in eine gut erreichbare Höhe umräumt, hat es ebenfalls leichter. Kleine Hilfsmittel wie Haltegriffe im Badezimmer an der Dusche oder Badewanne unterstützen ebenfalls den Alltag.

Ein Hausnotrufsystem bietet vor allem alleinlebenden Menschen die Sicherheit, in einer Notsituation - z.B. nach einem Sturz - schnell Hilfe rufen zu können.

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Tipp: Wer nun meint, es...

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