Betagte Eltern - behinderte Kinder

Die Zukunft rechtzeitig gestalten
 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 15. Juni 2016
  • |
  • 112 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-17-029395-3 (ISBN)
 
Eltern behinderter Kinder sind mit vielen, sich im Laufe des Lebens verändernden Herausforderungen konfrontiert, für die sie Lösungen finden müssen. Das gilt besonders, wenn die Eltern betagt und die Kinder mit Behinderung erwachsen geworden sind. Das Buch wirft einen Blick auf die schwierige Balance zwischen der lebenslangen Fürsorglichkeit der Eltern und dem Streben des erwachsenen Kindes nach Selbstbestimmung. Dem Wunsch der Eltern, ihr Kind auch im Alter gut versorgt zu wissen, nämlich dann, wenn sie nicht mehr sind, stehen knappe Wohnheimplätze, Personalmangel und Sparzwänge entgegen. Was können Angehörige behinderter Menschen, aber auch Fachkräfte tun, um die Situation zu entschärfen? Eingegangen wird in diesem Buch u.a. auf die immer wieder auftauchenden Schuldgefühle der Eltern, auf die schwierigen Beziehungskonstellationen innerhalb der Familie, aber auch um die Probleme in der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Fachkräften. Es zeichnet ein realistisches Bild der Herausforderungen und Lösungsansätze für Eltern, Fachpersonal und Sozialpolitiker.
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
  • 0,48 MB
978-3-17-029395-3 (9783170293953)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Ilse Achilles ist Buchautorin und Journalistin. Sie ist Vorsitzende des Angehörigenbeirats der Lebenshilfe München.
1 - Deckblatt [Seite 1]
2 - Titelseite [Seite 4]
3 - Impressum [Seite 5]
4 - Inhaltsverzeichnis [Seite 6]
5 - 1 Wir würden so gern loslassen [Seite 10]
5.1 - Erwachsene mit geistiger Behinderung haben keine Lobby [Seite 13]
5.2 - Behinderte Senioren gehören (noch) nicht in »normale« Altenheime [Seite 15]
5.3 - Wer trägt die Fackel weiter? [Seite 15]
6 - Fallen, die wir uns selber stellen [Seite 18]
6.1 - 2 . und noch immer Schuldgefühle [Seite 20]
6.1.1 - Schuldgefühl und Verantwortungsgefühl gehen Hand in Hand [Seite 23]
6.2 - 3 Zu hohe Erwartungen an unsere nichtbehinderten Kinder [Seite 25]
6.2.1 - Die Geschwister müssen frei bleiben in allen ihren Entscheidungen [Seite 30]
6.2.2 - Sie sehen die Riesenverantwortung auf sich zukommen [Seite 31]
6.3 - 4 Der behinderte Erwachsene als Partnerersatz [Seite 32]
7 - Was jetzt auf uns zukommt [Seite 38]
7.1 - 5 Das Kind geht in den Ruhestand [Seite 40]
7.2 - 6 Konflikte mit Ärzten und Pflegepersonal [Seite 43]
7.2.1 - Oft hört man wahre Horrorgeschichten [Seite 45]
7.2.2 - Der Arzt hat sich entschuldigt [Seite 47]
7.3 - 7 Wie geht es weiter bei Pflegebedürftigkeit? [Seite 51]
7.3.1 - Pflegebedürftig? Dann muss der Bewohner umziehen [Seite 53]
7.3.2 - Mit schlechter Pflege wird mehr Geld verdient [Seite 54]
7.3.3 - Häusliche Krankenpflege wird auch im Wohnheim bezahlt [Seite 56]
7.4 - 8 Letzte Hoffnung: Palliative Care [Seite 57]
7.5 - 9 Umgang mit Tod und Trauer [Seite 62]
8 - Sparzwänge contra Wunschdenken [Seite 74]
8.1 - 10 Behinderte Menschen werden zu Kunden [Seite 76]
8.1.1 - Der Staat als Geldgeber diktiert, was er zahlt [Seite 79]
8.1.2 - Das »Smart Management« der Zukunft macht Betreuer überflüssig [Seite 80]
8.2 - 11 Was sich unbedingt ändern sollte [Seite 82]
8.2.1 - Auch alte Eltern dürfen nicht aufhören, sich zu wehren [Seite 84]
8.2.2 - Die MitarbeiterInnen in den Einrichtungen müssen solidarisch sein mit ihren Betreuten, nicht mit ihren Chefs [Seite 86]
8.2.3 - Die Träger brauchen Visionen [Seite 88]
8.2.4 - Kostenträger und Behörden müssen unbürokratischer handeln [Seite 90]
9 - So kann man vorsorgen [Seite 92]
9.1 - 12 Das behindertengerechte Testament [Seite 94]
9.2 - 13 Das macht ein Berufsbetreuer [Seite 102]
9.3 - 14 Die letzten Dinge ordnen [Seite 107]
9.4 - 15 Literaturhinweise [Seite 111]
9.5 - 16 Anschriften [Seite 113]

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