Wirtschaftspolitik in Deutschland 1917-1990

 
 
De Gruyter Oldenbourg (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 19. Dezember 2016
  • |
  • XLVII, 2834 Seiten
 
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978-3-11-046526-6 (ISBN)
 
In vier Bänden untersuchen die Autoren der Geschichtskommission beim Bundeswirtschaftsministerium die Kontinuitäten und Brüche der deutschen Wirtschaftspolitik von 1917 bis 1990. Die Bände 1 und 2 gelten dem Reichswirtschaftsministerium in Weimarer Republik und Drittem Reich. Die Bände 3 und 4 betrachten die Entwicklungen im geteilten Deutschland aus der Perspektive des Bundeswirtschaftsministeriums und der Staatlichen Plankommission der DDR.
  • Deutsch
  • Berlin/München/Boston
  • |
  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • 120,97 MB
978-3-11-046526-6 (9783110465266)
http://www.degruyter.com/isbn/9783110465266
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  • Intro
  • Inhalt
  • Einleitung
  • I. Scheitern oder Chancen der Weimarer Republik?
  • II. Währungs- oder Bankenkrise 1931?
  • III. Einstellungen der Beamten zur Weimarer Republik
  • IV. Zu diesem Band
  • Wirtschaftliche Zentralstellen in Deutschland bis zur Gründung eines eigenständigen Reichswirtschaftsamts 1917
  • I. Vorläuferinstitutionen und Aufgabenspektren auf der Ebene von Gesamtstaat und Einzelstaaten bis 1867
  • II. Staatliche Aufgaben im Blick auf die Wirtschaft im Norddeutschen Bund ab 1867 und im Deutschen Reich ab 1871
  • 1. Organisatorische Differenzierung bis zur Übertragung dieser Aufgaben an das neue Reichsamt des Innern 1878
  • 2. Das Reichsamt des Innern als Wirtschaftsressort des Deutschen Reiches von 1879 bis 1914
  • 3. Strukturelle Problemlagen im Verhältnis von Staat und Wirtschaft vor 1914
  • III. Krieg und Kriegswirtschaft ab August 1914 als fast vollständiger Umbruch der Verhältnisse
  • 1. Die Kriegs,verfassung' des Deutschen Reiches
  • 2. Die Veränderung der Wirtschaftsordnung zur Kriegswirtschaft
  • 3. Verschiebung der strukturellen Problemlagen durch den Krieg
  • IV. Die Entstehung des Reichswirtschaftsamts aus der Teilung des Reichsamtes des Innern im Krisensommer 1917
  • 1. Die Kanzlerkrise im Juli 1917
  • 2. Die Pläne zur Teilung des Reichsamts des Innern und zur Schaffung des Reichswirtschaftsamts
  • 3. Schwander als designierter erster Staatssekretär des Reichswirtschaftsamts im "Berliner Regierungselend"
  • 4. Helfferichs Einrichtung eines Reichskommissars für Übergangswirtschaft 1916
  • 5. Schwander und die Idee einer Republik im deutschen Elsass-Lothringen
  • Strukturwandel von Reichswirtschaftsamt und Reichswirtschaftsministerium im Übergang zur Weimarer Republik
  • I. Schwander als Schöpfer der Organisationsstruktur des neuen Reichswirtschaftsamts
  • 1. Erste Pläne für die Organisation des neuen Reichsamts im Reichskommissariat für Übergangswirtschaft
  • 2. Unterschiedliche Haltungen zu Moellendorffs Gemeinwirtschafts-Vorstellungen
  • 3. Beteiligung von Fachleuten aus der Praxis an der Arbeit des RWA
  • 4. Gesetzgebungsarbeit in der Sozialpolitik
  • 5. Schwanders Rücktritt - nochmals "Berliner Regierungselend"
  • II. Organisation und Erweiterung der Aufgaben des Reichwirtschaftsamts unter Freiherr von Stein
  • 1. Umsetzung von Schwanders Organisationskonzept und Integration des Reichskommissariats für Übergangswirtschaft
  • 2. Tätigkeit in der Gesetzgebung und der Mangelverwaltung
  • 3. Oktoberreformen 1918, Abtrennung des Reichsarbeitsamts und Rücktritt von Freiherr von Stein
  • III. August Müller als Chef des Reichswirtschaftsamts: Kurze Amtszeit, weitreichende Wirkungen
  • 1. Müllers Reorganisation des RWA mit neuen Vorgesetzten von außen
  • 2. Moellendorff als neuer Unterstaatssekretär und Müllers Idee von der 'wohlverstandenen eigentlichen Volkswirtschaft'
  • 3. Das Scheitern des Gemeinwirtschaftsprogramms von Moellendorff unter Minister Wissell
  • 4. Schlaglichter auf den Verwaltungsalltag im neuen Ministerium
  • 5. Fernwirkung Moellendorffs jenseits der Gesetzgebung: Normierung, Typisierung und Rationalisierung im RWM
  • IV. Denk- und Arbeitsweisen der "Generation 1880"
  • Das Reichswirtschaftsamt/Reichswirtschaftsministerium in der Formierungsphase 1917?1923. Strukturen und Akteure
  • Vorbemerkung
  • I. Etat und 'Personalkörper' des RWM
  • II. Das Personal des RWM. Zusammensetzung und Beschäftigtenkategorien
  • III. Frauen im RWM. Büroarbeit und Leitungsaufgaben
  • IV. Die Suche nach 'sachverständigem' Personal
  • Fazit
  • Aus dem Alltag des Reichswirtschaftsministeriums während der Großen Inflation 1919-1923/24
  • I. Allgemeine Bemerkungen und inhaltliche Eingrenzung
  • II. Die Große Lage. Phasen der Entwertung der Mark
  • III. Währungspolitik
  • 1. Inflationsursachen: Zahlungsbilanz- oder Quantitätstheorie im RWM?
  • 2. Zahlungsbedingungen: Fakturierung in Mark oder Auslandswährung?
  • 3. Kapitalimport und Schutz für deutsche Auslandsschuldner
  • 4. Schweizerische Goldhypotheken in Deutschland
  • IV. Handelspolitik
  • 1. Das 'Loch im Westen'
  • 2. Das RWM als Diktator und Strafrichter: Totale Außenhandelskontrolle 1919-1923
  • 3. Handelspolitische Interessen Deutschlands und Weichenstellungen im RWM. Robert Schmidt 1919 und Eduard Hamm 1924
  • Fazit
  • Wirtschaftsstatistik im Reichswirtschaftsministerium, in seinem Statistischen Reichsamt und im Institut für Konjunkturforschung
  • I. Der Erste Weltkrieg und die Krise der amtlichen Statistik in Deutschland
  • 1. Improvisation 1920-1924
  • 2. Statistik und Reparationsdiplomatie 1920-1923
  • 3. Statistik und Hyperinflation
  • II. Statistik und die Stabilisierung der Weimarer Republik
  • 1. Statistik und der Dawes-Plan
  • 2. Rückkehr zur Normalität?
  • 3. Konjunkturforschung
  • III. Das Statistische Establishment und die Krise der Weimarer Republik
  • Navigation im Meer der Interessen. Binnenwirtschaftspolitische Steuerungsinitiativen des Reichswirtschaftsministeriums
  • Einleitung. Organisation und wirtschaftspolitische Zielsetzungen des RWM
  • I. Grundzüge der Konsumpolitik
  • 1. Organisation und Stellenwert der Konsumenteninteressen
  • 2. Preispolitik: Von der Konsumenten- zur Produzentenorientierung
  • 3. Grenzen des legitimen Verbrauchs. Versuche der politischen Einhegung der Konsummoderne
  • II. Reformprojekte der Mittelstandpolitik
  • 1. Versuche einer gemeinwirtschaftlichen Modernisierung: Justierungen der Gewerbeordnung
  • 2. Fortschritt ohne echten Erfolg: Bemühungen um eine systematische Berufsausbildung
  • III. Wettbewerbspolitik in Anbetracht der Umstände
  • 1. Geleitschutz für den Mittelstand: Protest und Protektion
  • 2. Klein gegen Groß? Verteilungsasymmetrien und Preispolitik
  • 3. Wettbewerbsordnung und Wettbewerbspolitik: Die Kartellfrage
  • 4. Attentismus und Reformversuche
  • IV. Industriepolitik im Zeichen von Subventionen und Finanzhilfen
  • 1. Instrument der Krisenintervention
  • 2. Subventionen zur Förderung neuer Industriezweige
  • 3. Strukturpolitik im Osten
  • Zusammenfassung: Erfolgreiche Navigation im Meer der Interessen?
  • Das Reichswirtschaftsministerium und die Außenwirtschaftspolitik: "Wir deutschen Pleitokraten, wir sitzen und beraten"
  • I. Reparationen. Die Suche nach eine konstruktiven Lösung
  • II. Stabilisierung und schwindender Einfluss des RWM
  • III. Die Ausrichtung des Außenhandels
  • IV. Konflikte über die Revision des Reparationsabkommens
  • V. Finanzieller Zusammenbruch
  • VI. Abschließende Überlegungen
  • Schuldenkrise und Austerität. Die Rolle des Reichswirtschaftsministeriums in der Deflationspolitik 1929-1931
  • Einführung
  • I. Der Weg in die Deflation
  • 1. Die Ausgangslage: politische Schulden und Goldstandardautomatismus
  • 2. Vom Transferschutz zur Transferkrise
  • 3. Verteilungskonflikt und Deflationspolitik: Das kritische Jahr 1929
  • 4. Konflikt um die Young-Plan-Dividende
  • II. Republik ohne Kredit
  • 1. Das Scheitern der Dillon-Read-Anleihe
  • 2. Hilferdings Sturz und der Bedeutungsverlust des Reichswirtschaftsministeriums
  • 3. Mit Schacht in die Alternative zur Deflationspolitik?
  • 4. Deflationskonsens ohne Kürzungskonsens: das Ende der Großen Koalition
  • 5. Deflation ohne Demokratie: Der Weg zur ersten Notverordnung
  • III. Zwei Spielarten der Deflationspolitik
  • 1. Antikartellpolitik als Deflationspolitik
  • 2. Von der Preissenkung zur Lohnsenkung
  • IV. Auslandskredit und Arbeitsbeschaffung
  • V. Arbeitsbeschaffung ohne Auslandskredit. Von den Lautenbach-Gutachten zum Lautenbach-Plan
  • Schlussbetrachtung. Drei Wege der deutschen Politik in der Schuldenkrise 1929-1932
  • Konjunkturpolitik: Vom Beginn der Austerität 1929 bis zur sekundären Deflation 1931/32
  • Einleitung
  • I. Vor der Wahrnehmung der sekundären Deflation
  • 1. Haushaltsdefizite, Young-Plan-Verhandlungen und die Umkehr der Kapitalbilanz
  • 2. Fritz Reinhardts Initiative zur Arbeitsbeschaffung aus inländischer Geldschöpfung
  • 3. Das zweite Gutachten der Brauns-Kommission
  • II. Nach der Wahrnehmung der sekundären Deflation
  • 1. Die Bankenkrise 1931 als Wende zu Arbeitsbeschaffungsplänen mit inländischer Kreditausweitung
  • 2. Anton Erkelenz
  • 3. Lautenbach, Röpke und Hahn
  • 4. Forderungen nach inländischer Kreditausweitung aus Wirtschaftskreisen
  • III. Diskussionen und Pläne in Regierungskreisen
  • 1. Lautenbach-Gutachten für die Konferenz der Friedrich-List-Gesellschaft im September 1931 und aus dem Februar 1933
  • 2. Der Wagemann-Plan zur Reform des deutschen Geld- und Kreditsystems
  • 3. Vorschläge zur aktiven Arbeitsbeschaffung aus dem RWM und dem Kabinett scheitern an der Reichsbank
  • IV. Ein Rückblick
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Quellen- und Literaturverzeichnis
  • Abbildungsverzeichnis
  • Tabellenverzeichnis
  • Register
  • Die Autoren
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