Im Labyrinth der Fugger

Historischer Roman
 
 
Gmeiner-Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 7. März 2011
  • |
  • 466 Seiten
 
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978-3-8392-3652-9 (ISBN)
 
Augsburg, Ende des 16. Jahrhunderts. Nach dem Tod des mächtigen Anton Fugger wird dessen Millionenvermögen gleichmäßig auf alle Nachkommen verteilt. Christoph Fugger, ein Egoist und Frauenfeind, will die Kinder seines Bruders Georg Fugger ins Kloster bringen lassen, um die Zahl der Erben zu dezimieren. Dazu verbündet er sich mit dem Jesuiten Petrus Canisius. Nur Georg Fuggers Tochter Anna ahnt, welch perfides Spiel der Augsburger Domprediger treibt .
2011
  • Deutsch
  • 4,34 MB
978-3-8392-3652-9 (9783839236529)
3839236525 (3839236525)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Rebecca Abe wurde 1967 in Starnberg geboren. Nach einer Ausbildung zur Grafik-Designerin arbeitet sie seit 1989 als Schriftstellerin und Buchillustratorin und lebt mit ihrer Familie am Starnberger See. Mit dem historischen Roman "Im Labyrinth der Fugger" gibt sie ihr Debüt im Gmeiner-Verlag.
1 - Inhalt [Seite 6]
2 - Erstes Buch [Seite 13]
2.1 - 1. Der Liebesapfel [Seite 14]
2.2 - 2. Die Schnecken [Seite 23]
2.3 - 3. Die Katze [Seite 26]
2.4 - 4. Das Turamichele [Seite 32]
2.5 - 5. Das Seherauge [Seite 38]
2.6 - 6. Die Pfauenfedern [Seite 44]
2.7 - 7. Das Bildnis [Seite 52]
2.8 - 8. Der Spiegel [Seite 55]
2.9 - 9. Der Lochbach [Seite 60]
2.10 - 10. Der Aussätzige [Seite 66]
2.11 - 11. Das Christenblut [Seite 71]
2.12 - 12. Das Teufelsgehörn [Seite 75]
2.13 - 13. Der Faun [Seite 80]
2.14 - 14. Die Silberblumen [Seite 88]
2.15 - 15. Der Beelzebub [Seite 91]
2.16 - 16. Der Anker [Seite 98]
2.17 - 17. Die Mäusezähnchen [Seite 100]
2.18 - 18. Das Lauffeuer [Seite 106]
2.19 - 19. Der Leuchter [Seite 108]
2.20 - 20. Das Tricktrack-Spiel [Seite 114]
2.21 - 21. Die Blutsäfte [Seite 118]
2.22 - 22. Die Hornhaut [Seite 122]
2.23 - 23. Das Hexachord [Seite 125]
2.24 - 24. Die Krüppelfrau [Seite 134]
2.25 - 25. Der Ölschinken [Seite 140]
2.26 - 26. Die Schamkapsel [Seite 146]
2.27 - 27. Der Schlangenbiss [Seite 148]
2.28 - 28. Die Ohren [Seite 156]
2.29 - 29. Die Namenspatronin [Seite 159]
2.30 - 30. Der Lohn [Seite 176]
2.31 - 31. Der Liebeszauber [Seite 177]
2.32 - 32. Die Seiten [Seite 181]
2.33 - 33. Der Scheiterhaufen [Seite 183]
2.34 - 34. Der Goldstaub [Seite 193]
2.35 - 35. Der Felsblock [Seite 196]
2.36 - 36. Die Spinne [Seite 199]
2.37 - 37. Das Armband [Seite 200]
2.38 - 38. Das Fuggerlachen [Seite 201]
2.39 - 39. Die Schlauaffen [Seite 204]
2.40 - 40. Der Schlund [Seite 207]
2.41 - 41. Die Tintenblasen [Seite 209]
2.42 - 42. Das Säurefläschchen [Seite 215]
2.43 - 43. Die Rassel [Seite 217]
2.44 - 44. Die Vierecke [Seite 223]
2.45 - 45. Die Apostel [Seite 226]
2.46 - 46. Der Marienaltar [Seite 228]
2.47 - 47. Der Oberteufel [Seite 233]
2.48 - 48. Das Xocolatl-Lied [Seite 234]
2.49 - 49. Der Bär [Seite 239]
3 - Zweites Buch [Seite 243]
3.1 - 1. Der Sündenknüppel [Seite 244]
3.2 - 2. Die Saligen [Seite 251]
3.3 - 3. Die Acht [Seite 255]
3.4 - 4. Das Kreuz [Seite 261]
3.5 - 5. Die Kämpfer [Seite 264]
3.6 - 6. Der Springbrunnen [Seite 267]
3.7 - 7. Die Hautkrone [Seite 274]
3.8 - 8. Der Rosenstrauch [Seite 280]
3.9 - 9. Der Catechismus [Seite 288]
3.10 - 10. Der Stachel [Seite 297]
3.11 - 11. Die Oblata [Seite 302]
3.12 - 12. Die Krebsbutter [Seite 308]
3.13 - 13. Das Höllenfeuer [Seite 312]
3.14 - 14. Die Melisse [Seite 322]
3.15 - 15. Die Basilikabilder [Seite 336]
3.16 - 17. Die Weber [Seite 345]
3.17 - 18. Die Essenz [Seite 352]
4 - Drittes Buch [Seite 357]
4.1 - 1. Die Gänsefeder [Seite 358]
4.2 - 2. Die Galläpfel [Seite 363]
4.3 - 3. Die Beichte [Seite 372]
4.4 - 4. Der Handspiegel [Seite 376]
4.5 - 5. Das Ich [Seite 383]
4.6 - 6. Das Antlitz [Seite 386]
4.7 - 7. Der Erdfleck [Seite 391]
4.8 - 8. Die Gravur [Seite 398]
4.9 - 9. Der Apothekersohn [Seite 401]
4.10 - 10. Die Altarstola [Seite 405]
4.11 - 11. Die Zeitrechnung [Seite 410]
5 - Viertes Buch [Seite 419]
5.1 - 1. Die Pforte [Seite 420]
5.2 - 2. Der Nordwind [Seite 422]
5.3 - 3. Das Hochzeitskleid [Seite 428]
5.4 - 4. Die Botschaft [Seite 430]
5.5 - 5. Die Tabakspfeifen [Seite 431]
5.6 - 6. Tölpel [Seite 434]
5.7 - 7. Das Quäken [Seite 440]
5.8 - 8. Der Kaiser [Seite 443]
5.9 - 9. Das Licht [Seite 448]
6 - Nachwort: [Seite 456]
7 - Worterläuterungen: [Seite 459]
8 - Figuren des Romans [Seite 463]
9 - Literaturangaben [Seite 465]
10 - Danksagung [Seite 469]
8 . Die Gravur (S. 397-398)

Im Haus war alles seltsam verlassen. Das Feuer im Kachelofen brannte, Anna legte ein paar Scheite nach und entzündete eine Laterne. Sie lief an den Zellentüren entlang bis zum Laiendormitorium. Die Betten waren in Reih und Glied fein säuberlich gemacht, keine Menschenseele weit und breit. Wo waren sie alle? Wenigstens Schwester Hildegard musste an der Pforte sitzen und würde ihr Auskunft geben.

Aber auch das Pförtnerhäuschen der Cellerarin war leer. Stickgarne und eine halb angefangene Altarstola lagen auf dem Tisch, sogar die eingefädelte Nadel steckte im Stoff. Darunter ragte der Eisenbund mit den vielen Schlüsseln hervor, den Hildegard gewöhnlich bei sich trug. Anna starrte darauf.

Sollte sie die Schlüssel nehmen, aufsperren und davonlaufen? Sie würde bei Nacht allein durch ein Augsburg irren, das sie das letzte Mal vor zwanzig Jahren gesehen hatte. Was hatte sich alles verändert? Gab es das Turamichele noch? Wenn Bianka da wäre, die würde sich auskennen. Langsam streckte sie die Hand nach dem Schlüsselbund aus.

Es war, als würde sie ein glühendes Eisen berühren wollen, etwas in ihrem Innern hielt sie zurück. Nein, auch wenn gerade alles ans Licht kam, ihr Platz war hier. Ein Unglück war es gewesen, das mit Virginia, hatte er gesagt. Sie lief nach draußen. Bestimmt gab es für das Verschwinden der Mitschwestern eine einfache Erklärung wie damals, als eine der Sauen Schwierigkeiten beim Ferkeln hatte. Sie halfen vielleicht im Wirtschaftstrakt und kämen gleich zurück.

Das Eingangstor ragte hoch vor ihr auf. Ein kühler Wind wehte, Anna fröstelte. Sie hob die Laterne und beleuchtete die zugemauerte Drehlade im Tor. »Psst, Schwester. Macht Ihr mir auf?« Anna ließ vor Schreck fast die Laterne fallen. Hinter dem Tor in der Gasse stand jemand. Sie leuchtete in einen Torspalt und sah einen hellen Strick um die Leibmitte einer schwarzen Kutte.

Ein Benediktinermönch begehrte Einlass. »Was wollt Ihr so spät?«, fragte sie. »Ich will zu Schwester Anna, könnt Ihr mich zu ihr führen, bitte.« Anna seufzte. Sie hatte im Augenblick gar keinen Kopf für eine neue Arbeit. Außerdem war es auch ihr untersagt einen Fremden ohne Erlaubnis einzulassen. »Wenn es um einen Buchmalereiauftrag geht, kommt ein anderes Mal wieder.« »Anna?«

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