Ossisa - den Göttern zu nah?

 
 
digitalreprint (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 11. Dezember 2019
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
  • |
  • 502 Seiten
978-3-8335-9021-4 (ISBN)
 
Die fast 14-jährige Ossisa wird von ihren Eltern Harald und Dietlind auf ein kleines Schloß in Polen gebracht, wo sie unter der Anleitung Frodas - einer weisen Mystikerin und Kennerin germanischer Mythologie - auf eine schnelle Art und Weise Erkenntnisse und Fähigkeiten erlangen soll, die sich die Eltern über lange Jahre erarbeiten müssen. In der ersten Nacht erkundet Ossisa das Schloß, stolpert dabei eine Turmtreppe hinauf, die gar nicht mehr enden will - und steht plötzlich einem Gott gegenüber.
Damit beginnt für sie ein langer Weg, auf dem sie allen Göttern des Tyrkreises begegnen soll, um von ihnen zu lernen und sich selbst zu erfahren. Sie muß dabei ihre Grenzen überschreiten, die bis hin zu Todeserfahrungen reichen.
Ihre Eltern sind indes voller Sorge, es gibt kein Lebenszeichen von Ossisa, aber auch keinen Hinweis darauf, daß ihr etwas zugestoßen ist. Froda kann ihre Runenlegungen zum Verbleib Ossisas schwer deuten. Einzig die jüngere Schwester Ossisas - Sisgard - scheint eine besondere Verbindung zu der Verschwundenen zu haben.
Die Polizei erhält einen Hinweis von der Kirche, denn das Schloß und die "Hohe Mysterienschule" Frodas sind dieser ein Dorn im Auge. Durch das plötzliche Verschwinden Ossisas erhofft man sich einen Ritualmord, der endlich den Anlaß zur Zerschlagung der "Solra" liefern soll. Doch ohne Leiche läßt sich ein Mord schwer begründen, deshalb suchen nicht nur die Eltern, Froda und die Polizei, sondern auch die Kirche nach Ossisa.
Eine entscheidende Rolle spielt dabei Pater Michael, der aufgrund seiner verheimlichten, unehelichen Tochter Stefanie in einem besonderen Abhängigkeitsverhältnis zum Bischof steht. Dieser nutzt ihn und Stefanies Verbindung zu Ossisas Familie aus, um den Pater als Sektenbeauftragten für seine Zwecke zu mißbrauchen und in die Vorkommnisse zu verstricken.

Ossisa begegnet Ansard, einem jungen Mann, der ebenfalls unbeabsichtigt nach Asgard gekommen ist. Einige Abenteuer bestehen sie gemeinsam, doch werden ihre Wege immer wieder getrennt. Eines scheint festzustehen: beide haben eine höhere Aufgabe.
Während Ansard mehrere Jahre die Götter durch Welten und Zeiten begleitet, geht Ossisa ihren Weg fast geradlinig durch den gesamten Götterkreis. Bei jedem Paar erhält sie einen tortenstückartigen, goldenen Anhänger, der sich während ihrer Reise zu einer vollständigen Scheibe zusammenfügt. Ossisa weiß, daß sie damit etwas Heiliges empfangen hat.
Froda ahnt bereits, daß sie Ossisa als erstes wiederbegegnen würde. Sie stirbt. Holle - Totengöttin und Kindlesbringerin - empfängt sie und hier sehen sich Froda und Ossisa wieder. Harald und Dietlind verlieren mit Froda ihre wichtigste Freundin und eine Verbindung zu Ossisa. Doch bekommt Harald durch den Tod Frodas auch etwas geschenkt. Mit diesem Geschenk wird es auch ihm möglich, die Schwingungsebenen zu wechseln und auf der Suche nach seiner Tochter einen entscheidenden Schritt voranzukommen.

Ossisa erlebt sich in der Zwischenzeit als dreizehnte Walküre und erkennt in Ansard die göttlichen Eigenschaften Heimdalls. Das neue kosmische Zeitalter - das Heimdall-Walküren-Zeitalter (auch das Wassermannzeitalter genannt) - soll durch Ossisas und Ansards Geist zum Leben erweckt und beflügelt werden. Doch zieht Ossisa den Zorn Odins auf sich, als sie Ansard vor dem Tod auf dem Schlachtfeld bewahrt. Auf der Flucht wird sie schließlich von Odins Speer durchbohrt, stürzt in die Tiefen des Meeres, wo sie nur noch die "Ärzte"-Göttin Eir retten kann. Njoerd als Meeresgott und letzter im Götterkreis bringt Ossisa schließlich in die Menschenwelt zurück, doch hier wartet nicht nur ihr Vater, sondern auch der kirchliche Geheimdienst auf das Mädchen.

Dieser Impuls-Roman mit autobiografischen Zügen klärt Zusammenhänge und zeigt Alternativen auf, wie ein anderes, gesünderes und glücklicheres Leben für alle Menschen auf der Erde möglich ist.
  • Deutsch
  • Deutschland
  • Höhe: 21 cm
  • |
  • Breite: 14.8 cm
  • 800 gr
978-3-8335-9021-4 (9783833590214)
Martin Ralf Rogge (Odur von Oels) verspürte schon in der Kindheit ein großes Interesse für Religion, aber Antworten auf seine Fragen konnte er von seinen Eltern - beide Atheisten - nicht erwarten. Er hatte schon immer die Fähigkeit, anderen Menschen zuzuhören, ihnen zu helfen, Probleme zu lösen und Trost zu spenden. So konnte er sich als Jugendlicher sogar vorstellen, Pfarrer zu werden, doch einer väterlichen Familientradition folgend zog ihn das Uniformtragen magisch an. Mit seinem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn versuchte er, im Polizeidienst seinen Weg zu finden, doch bald mußte er feststellen, daß dieser Beruf dieses Bedürfnis nicht stillen konnte.
Über die Runen wurde Odurs Interesse an der germanischen Mythologie und der damit verbundenen Naturreligion geweckt. Neben der Edda las er endlich in den Büchern seiner Urgroßmutter Sophie Rogge-Börner, die bereits in der Kaiserzeit bis in die junge Bundesrepublik hinein als Schriftstellerin, Schriftleiterin und Kämpferin für die Stellung der Frau tätig war. Obwohl sie zur Geburt Odurs bereits nicht mehr lebte, durfte er mit ihr zusammen über ihre Romane und Gedichte den eigenen Göttern begegnen.
Mit dem ersten Kind wuchs das Bedürfnis, die alte Mythologie an seine Nachkommen weiterzugeben. Mit dem vierten Kind reifte der Wunsch, ein eigenes Buch zu schreiben, um Kindern bzw. Jugendlichen die Götter ins Gedächtnis zu rufen.
Heute ist Odur Vater von sechs Kindern. Die Hauptfigur des vorliegenden Romans ist sozusagen sein siebentes Kind. Während Odur das Wissen um die eigenen Götter durch die schriftstellerische Tätigkeit noch weiter vertiefen konnte, hat er gleichzeitig sein außerordentliches Feingespür und Einfühlungsvermögen als besondere Fähigkeiten erkannt und entwickelt. Hilfreich waren dabei verschiedene Ausbildungen, wie zum Beispiel in Kundalini-Heilenergie, Runenwerfen und Kartenlegen, Rutengehen und Geomantie, Aurasehen und -fühlen. Seine Fertigkeiten möchte er nutzen, um als Energetiker und Salman zu arbeiten und anderen Menschen, Firmen und Institutionen bei Fragestellungen und der Lösung von Problemen auf energetischer Ebene zu helfen.

Monika Rogge, geborene Thiel (Almara-Isrun von Oels) erlebte in der Kindheit das Gegenteil - eine strenge, katholisch orientierte Erziehung mit aktiver Mitarbeit in der Kirche bis in die Jugend hinein. In der DDR aufgewachsen, kannte sie Grenzen und Mauern nur zu gut - in jeglicher Form. Kirchliches Engagement war damals aber auch eine Möglichkeit, gegen den Strom zu schwimmen. Mit dem Loslösen vom Elternhaus begannen das Freistrampeln von der aufgezwungenen Religion und ihren Einflüssen sowie die Auseinandersetzung mit esoterischen und philosophischen Themen. Schon während des Architekturstudiums in Weimar beschäftigte sich Alamara mit verschiedenen Fragen zu Gesundheit, Ernährung und den entsprechenden Zusammenhängen. In Berlin arbeitete sie in der Bauforschung und Denkmalpflege, bis das erste Kind geboren wurde. Bewußt entschied sie sich für die Kinder und gegen die Karriere und fand ihre innere Überzeugung durch die spätere Auseinandersetzung mit Fragen zur "Kindererziehung" und Persönlichkeitsentwicklung bestätigt. Sie nutzte ihre Elternzeit, um sich intensiv mit alternativen Heilmethoden und ganzheitlichen Ansätzen eines bewußten und gesunden Lebens auseinanderzusetzen. Irgendwann verspürte sie den Wunsch, die Rolle der Lektorin zu verlassen und ihre Erkenntnisse in Odurs Roman einfließen zu lassen.
Unter dem Zeichen der Göttin Eir geboren, ist Heilung Almaras großes Thema, auch wenn der berufliche Weg über die Architektur offenbar einen Umweg darstellt. Wenn das Buch fertiggestellt ist, möchte sie ihren Beruf mit ihrer inneren Berufung verbinden und gesundes Bauen für gesunde Menschen möglich machen.
Neben den o.g. Themengebieten galt Almaras Interesse auch immer der deutschen Sprache. So hat sie seit ihrer Schulzeit gerne und viel geschrieben und im Freundes- und Bekanntenkreis regelmäßig Texte korrigiert und zwischenzeitlich als Lektorin gearbeitet.
Durch ihre Tätigkeit in der Bauforschung war sie (Geburtsname: Monika Thiel) an den folgenden wissenschaftlichen Publikationen beteiligt:

Steffi Platte, Monika Thiel, Jürgen Giese, Dorothée Sack, Bauaufnahme und Bauforschung in der Unterkirche der Cappella Palatina in Palermo, in: Masterstudium Denkmalpflege der TU Berlin, Jahrbuch 2004-06

5 Jahre Aufbaustudium Denkmalpflege an der TU Berlin, herausgegeben von Dorothée Sack zusammen mit Martin Gussone, Christof Krauskopf, Monika Thiel und Mike Schnelle, Berlin 2004

Frank Heyder, Steffi Platte, Ulrike Siegel, Monika Thiel, Historische Bauforschung am Schloß Pretzsch/Elbe, in: Burgen und Schlösser in Sachsen-Anhalt, Heft 11, Mitteilungen der Landesgruppe Sachsen-Anhalt der Deutschen Burgenvereinigung e.V., Halle/Saale 2002, S. 239-273

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