Was bei uns bleibt

Roman
 
 
Piper (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 1. September 2021
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
  • |
  • 256 Seiten
978-3-492-07052-2 (ISBN)
 

Klara hat Hirtenberg nie vergessen. Wie stolz sie war, als sie im Jahr 1944 in der kleinen Gemeinde ankam, um in der Munitionsfabrik ihren Beitrag zum Sieg zu leisten. Wie sie unter den Arbeiterinnen trotz Angst und Entbehrungen auch Nähe fand. Erst als alte Frau spürt sie, dass sie für ihren Enkel Luis aussprechen muss, was damals geschah. Denn die Ereignisse reichen bis weit in sein Leben hinein. Sie erzählt von den Aufseherinnen, vom Lager, das über Nacht errichtet wurde, von der Freundschaft und dem Schicksal der Frauen und den letzten langen Tagen des Kriegs, die ihr Leben verändern sollten.

Ein Generationenroman vom Verschweigen und Erinnern

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Didi Drobna wurde 1988 in Bratislava geboren und lebt seit 1991 in Wien. Sie studierte Kommunikationswissenschaft und Germanistik an der Universität Wien, außerdem Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst. Ihre literarische Arbeit wurde mit mehreren Stipendien und Literaturpreisen ausgezeichnet. Daneben war sie auch als Jurorin für Literaturpreise und -stipendien tätig, ab 2018 lehrt sie an der Universität für angewandte Kunst. Didi Drobna arbeitet seit Jahren hauptberuflich in der IT-Branche und leitet derzeit die Kommunikation & Presse für ein IT-Forschungszentrum. 2018 erschien ihr Roman »Als die Kirche den Fluss überquerte«.

»Es ist ein gelungenes Erinnerungsstück, das fiktive Familiengeschichte und historische Perspektive elegant in Balance hält und für das Didi Drobna exakt recherchiert hat.«
 
»Die Aufarbeitung der Geschichte ist schmerzhaft, auch für den Leser gibt es Szenen, die sich einbrennen. Die zwei Zeitebenen fließen wundervoll ineinander, niemand schafft so gute Übergänge wie Drobna.«
 
»Wie der Krieg seine Schatten über Generationen wirft, schildert Didi Drobna in diesem faszinierenden Roman über ein fast vergessenes Kapitel.«
 
»Berührender Roman über Freundschaft und die schicksalhaften letzten Tage des Zweiten Weltkriegs.«
 
»Drobna fördert ein verschüttetes Stück österreichischer Geschichte zutage.«
 
»Drobnas unaufgeregter Ton macht diese sehr menschliche Geschichte noch intensiver.«
 
»Trotz der geschilderten Verhältnisse der emotional verarmten Familien findet die Autorin einen versöhnlichen Ton und bringt viel Verständnis und Mitgefühl für ihre Hauptfiguren auf. >Was bei uns bleibt< leistet einen Beitrag zur Aufarbeitung dieses Teils der österreichischen Geschichte. Schon darum sollte man das Buch gelesen haben.«
 
»Sie wollte den Krieg aus der weiblichen Perspektive schildern. Hirtenberg passte da in mehrerer Hinsicht: Es gab fast nur Arbeiterinnen, die KZ-Insassen waren alle Frauen, ebenso die Aufseherinnen. Dieser historische Teil des Romans ist ausgezeichnet gelungen.«
 
»In >Was uns bleibt< bringt sie nicht, wie viele Autorinnen mit Migrationshintergrund, neue Milieus und Orte in die österreichische Literatur ein, sondern erzählt ein Stück österreichischer Zeitgeschichte, das bisher noch kaum bearbeitet wurde.«
 
»Sie schreibt, sorgfältig recherchiert, an den historischen Tatsachen entlang und stellt die Menschen, die jene Zeit erlebten, ausgesprochen differenziert dar. Mit ihrer fiktiven Erzählerin Klara als Augenzeugin gelingt es der Autorin, die Ereignisse in all ihrer Brutalität anschaulich darzustellen.«
 
»Mit ihrem Roman entreißt Didi Drobna dieses unaufgearbeitete Stück Zeitgeschichte dem Vergessen.«
 
»Was man über die ehemalige Patronenfabrik Hirtenberg nicht erfährt, erzählt Didi Drobnas Roman >Was bei uns bleibt<.«

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