Die Kunst zu verlieren

Roman
 
 
Piper (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erscheint ca. im April 2022
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
  • |
  • 560 Seiten
978-3-492-31504-3 (ISBN)
 

Wie lässt man aus dem Schweigen eine verlorene Geschichte neu erstehen?

Naïma hat es lange nichts bedeutet, dass ihre Familie aus Algerien stammt. Wie soll ihre Verbindung zu einer Familiengeschichte, die sie nicht kennt, denn auch aussehen? War ihr Großvater wirklich ein »Harki«, ein Verräter? Vielleicht könnte die Großmutter es ihr erzählen, aber nur in einer Sprache, die Naima nicht versteht. Und ihr Vater, der 1962 nach Frankreich kam, in eines jener damals hastig errichteten Auffanglager, wo man die Algerienflüchtlinge versteckte, redet nicht über das Land seiner Kindheit...Um mehr zu erfahren, tritt Naïma eine weite Reise an . Dieser Roman ist so lebendig wie ein Fresko. Was heißt es, aus einer Familie zu stammen, die über Generationen Gefangene einer »schlimmen Geschichte« bleibt? Ein Plädoyer für die Freiheit man selbst zu sein, jenseits allen Erbes, aller sozialer oder familiärer Bindungen.

»Unmöglich, von diesem Roman nicht mitten ins Herz getroffen zu sein« Le Figaro

1. Auflage
  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
  • Höhe: 185 mm
  • |
  • Breite: 119 mm
  • |
  • Dicke: 37 mm
  • 384 gr
978-3-492-31504-3 (9783492315043)
Alice Zeniter wurde 1986 in Alençon geboren und wuchs in dem kleinen Dorf Champfleur auf, bis die Familie nach Alençon zurückkehrte.  Sie lebt in paris und in der Bretagne. Schon als Schülerin schrieb sie ihren ersten Roman. Nach ihrem Schulabschluss studierte sie an der École normale supérieure in Paris. Sie arbeitet(e) als Lehrerin und Dramaturgin (einige Jahre lang auch in Budapest). Internationales Aufsehen erregte sie mit ihrem fünften Roman, »Die Kunst zu verlieren«, mit dem sie es  u.a. in die Auswahl für den Prix Goncourt schaffte. Sowohl für diesen Roman, wie auch für den Vorgängerroman »Kurz vor dem Vergessen«, erhielt sie den begehrten Prix Goncourt des Lycéens. 2020 erschien in Frankreich ihr jüngtses Werk, »Comme un empire dans un empire«.
"Alice Zeniter, deren Familiengeschichte der von Naïma ähnelt, erzählt mit viel Empathie für ihre Figuren."
 
»Alice Zeniter . geht den Perspektivwechsel im großen Stil an. Sie verwandelt algerische Komparsen in Hauptfiguren und macht aus Franzosen Statisten. . Das ist ein fälliger Paradigmenwechsel von aktueller Relevanz, durch den eine noch unerzählte Geschichte erzählbar wird.«
 
»Zeniter wagt sich (.) an ein schmerzhaftes Kapitel der franko-algerischen Geschichte . . Sie fragt: Was bedeutet Heimat, was Identität, was Zugehörigkeit? Wo endet die Realität eines Landes, und wo beginnt, besonders in der Ferne, seine Fiktion?«
 
»Eine meisterhaft konzipierte und brillant geschriebene Groß-Erzählung, die die Spannungen zwischen den beiden Seiten des Mittelmeers in einen zeitgeschichtlichen Familienroman verdichtet.«
 
»Alice Zeniter, selbst Nachfahrin von Harkis (.) erzählt eine Geschichte, die nicht erzählt wurde.«
 
»Ein Roman voller Wahrheiten.«
 
»Der Roman erkundet die Ängste und Freiheiten der zweiten Generation, und erkundet die Kunst, Dinge loszulassen, indem man über sie schreibt.«
 
»Fantastisch - große Leseempfehlung.«
 
»Ein wunderbar geschriebener Roman.«
 
»Ein wunderbares, äußerst vielschichtiges Buch...«
 
»Drei Generationen, drei verschiedene Leben. (.) Ein beeindruckendes Porträt einer Familie, die sich damit abfinden muss, ihre Heimat verloren zu haben.«
 
»Bunt und schillernd, berührend und klug, versteht es die Autorin, von Entwurzelung, Anpassung und Sehnsüchten zu erzählen und von der Suche nach freier Entfaltung. Ein wunderbarer, etwas anderer Familienroman, der von der ersten bis letzten Seite fesselt.«
 
»Eindrucksvoll und ergreifend mit wie viel Menschlichkeit und Herz für die Helden Zeniter es zugleich gelingt, Orte und Szenerien bildhaft und atmosphärische zu beschreiben, Worte zu finden für die zwiespältigen Gefühle und Gedanken der Protagonisten. >Die Kunst zu verlieren< gibt all jenen eine Stimme, die zwei verschiedenen Länder als geografischen Lebensraum und zwei unterschiedliche Kulturen in ihrer Seele tragen und dies als Bereicherung oder als Wunde ansehen.«

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