Praktiken des Komponierens

Soziologische, wissenstheoretische und musikwissenschaftliche Perspektiven
 
 
Springer VS (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 12. Mai 2016
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
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  • 196 Seiten
978-3-658-13507-2 (ISBN)
 
Die Autoren untersuchen kompositorische Schaffensprozesse, wobei weder einzelne KomponistInnen noch ihre Werke im Vordergrund stehen. Sie erweitern die Selbstbeschreibungen der KomponistInnen beziehungsweise deren Ich-Perspektiven durch einen soziologisch und wissenstheoretisch inspirierten Ansatz, um Inhalte herauszuarbeiten, die sonst im Hintergrund der situativen Aufmerksamkeit bleiben. Somit richtet sich das Interesse der Autoren auf jene Komponenten und Bedingungen, die künstlerische Handlungsfähigkeit konstituieren. Kompositionsprozesse werden folglich als offene und dynamische Vorgänge betrachtet. Hören, Fühlen, Vorstellen, Suchen, Entwerfen, Ausprobieren, Spielen, Nachdenken, Notieren und Korrigieren stellen eine kleine Auswahl der vielschichtigen kompositorischen Aktivitäten dar. Künstlerisch-praktisches Können bildet sich aus einer steten Verzahnung solcher Aktivitäten, denen kognitive, sinnliche, körperliche und erfahrungsgeleitete Wissensformen zugrunde liegen.
1. Aufl. 2016
  • Deutsch
  • Wiesbaden
  • |
  • Deutschland
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
  • Broschur/Paperback
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  • Klebebindung
  • 12 s/w Abbildungen
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  • Bibliography; 12 Illustrations, black and white
  • Höhe: 210 mm
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  • Breite: 148 mm
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  • Dicke: 10 mm
  • 261 gr
978-3-658-13507-2 (9783658135072)
10.1007/978-3-658-13508-9
weitere Ausgaben werden ermittelt

Univ.-Prof. Dr. Tasos Zembylas und Dr. Martin Niederauer forschen am Institut für Musiksoziologie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Topografie von Kompositionsprozessen.- Die Prozesshaftigkeit des Komponierens.- Die Orchestrierung verschiedener Wissensformen.- Musikwissenschaftliche Perspektiven auf den Kompositionsprozess.

Die Autoren untersuchen kompositorische Schaffensprozesse, wobei weder einzelne KomponistInnen noch ihre Werke im Vordergrund stehen. Sie erweitern die Selbstbeschreibungen der KomponistInnen beziehungsweise deren Ich-Perspektiven durch einen soziologisch und wissenstheoretisch inspirierten Ansatz, um Inhalte herauszuarbeiten, die sonst im Hintergrund der situativen Aufmerksamkeit bleiben. Somit richtet sich das Interesse der Autoren auf jene Komponenten und Bedingungen, die künstlerische Handlungsfähigkeit konstituieren. Kompositionsprozesse werden folglich als offene und dynamische Vorgänge betrachtet. Hören, Fühlen, Vorstellen, Suchen, Entwerfen, Ausprobieren, Spielen, Nachdenken, Notieren und Korrigieren stellen eine kleine Auswahl der vielschichtigen kompositorischen Aktivitäten dar. Künstlerisch-praktisches Können bildet sich aus einer steten Verzahnung solcher Aktivitäten, denen kognitive, sinnliche, körperliche und erfahrungsgeleitete Wissensformen zugrunde liegen.

Der Inhalt

- Topografie von Kompositionsprozessen
- Die Prozesshaftigkeit des Komponierens
- Die Orchestrierung verschiedener Wissensformen
- Musikwissenschaftliche Perspektiven auf den Kompositionsprozess

Die Zielgruppen

- Dozierende und Studierende der Soziologie, Philosophie, Musikwissenschaft und künstlerischen Studiengänge
- Kunst- und MusikpädagogInnen, KomponistInnen, MusikerInnen, DirigentInnen

Die Autoren

Univ.-Prof. Dr. Tasos Zembylas und Dr. Martin Niederauer forschen am Institut für Musiksoziologie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

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