Generation Gen-Schere

Wie begegnen wir der gentechnologischen Revolution?
 
 
Springer (Verlag)
  • erschienen am 2. Januar 2020
 
  • Buch
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  • Kombi-Artikel
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  • IX, 307 Seiten
978-3-662-59047-8 (ISBN)
 
Wir erleben derzeit eine neue Dimension der Gentechnik, doch wohin soll die Reise führen? Sollen wir Krankheiten therapieren oder besser genetisch reparieren? Führt die neue Gentechnik verbunden mit der modernen Reproduktionsbiologie zu Designer-Babies? Und: Dürfen wir eine Liberalisierung dieser Techniken als Bürgerwissenschaft (Citizen Science) zulassen? Neue Methoden können das Erbgut präzise verändern - und sie hinterlassen keine Spuren. Diese "Gen(om)chirurgie" gedeiht auf dem Boden zunehmenden Wissens um die Wirkungsweise der Gene, jenen merkmalsgebenden Bereichen im Genom. Vor allem im Bereich der Züchtung widerstandsfähigerer und ertragreicherer Kulturpflanzen findet dieses Wissen seine praktische Anwendung. Und der Mensch? Der Autor zeigt, dass Genvarianten längst nicht mehr nur mit Krankheiten, sondern auch mit Ernährungsvorlieben oder Intelligenz in Verbindung gesetzt werden. Therapie- und Optimierungsmöglichkeiten liegen nahe beieinander. Welche Wirkung hat die Umwelt auf die Ausprägung des Erbguts? Gene können zu Lebzeiten durch Umwelt, Ernährung oder Erlebtes geprägt und so verändert an die Nachkommen weitergegeben werden. Hat also die Gesellschaft eine neue Form der Langzeitverantwortung für die (epi)genetische Integrität? Der Autor erklärt in diesem anschaulich und verständlich geschriebenen Buch den Stand der Gentechnologie ohne allzu viel Vorwissen vorauszusetzen und lädt zu einem offenen Dialog über dieses ambivalente Thema ein. Machen Sie sich ein eigenes Bild von den faszinierenden und doch auch einschüchternden Möglichkeiten der Gentechnik. Wie stehen Sie dazu? Mithilfe dieses Buches haben Sie die Chance sich eine differenzierte Meinung zu bilden.
1. Aufl. 2019
  • Deutsch
  • Heidelberg
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  • Deutschland
Springer Berlin
  • 68 farbige Tabellen, 4 s/w Abbildungen, 64 farbige Abbildungen
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  • 100 farbige Abbildungen, Bibliographie
  • Höhe: 202 mm
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  • Breite: 128 mm
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  • Dicke: 18 mm
  • 426 gr
978-3-662-59047-8 (9783662590478)
10.1007/978-3-662-59048-5
weitere Ausgaben werden ermittelt
Röbbe Wünschiers ist promovierter Biologe und habilitierter Genetiker. Er forscht und lehrt als Professor für Biochemie und Molekularbiologie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Mittweida. Seit zwei Jahrzehnten arbeitet er mit molekularbiologischen und gentechnischen Methoden im akademischen und industriellen Umfeld mit internationalen Partnern. Er ist Autor von Lehrbüchern und zahlreichen didaktischen und populärwissenschaftlichen Beiträgen.
Vorgedanken.- Was ist Erbinformation?.- Züchtung gestern bis heute.- Erbgut lesen.- Erbgut editieren.- Erbgut schreiben.- Gene und Gesellschaft.- Genetik neu denken,- Und nun?.

Wir erleben derzeit eine Revolution in der Gentechnik: Mit einer molekularen Gen-Schere kann das Erbgut bei Lebewesen so gezielt wie nie zuvor verändert werden. Die damit mögliche Gen-Editierung bietet neue Möglichkeiten in der Tier- und Pflanzenzucht - und sie wird bereits beim Menschen angewendet. Wohin soll die Reise führen? Sollen wir Krankheiten therapieren oder besser reparieren? Führt die neue Gentechnik verbunden mit der modernen Reproduktionsbiologie zu Designer-Babies? Und: Dürfen wir eine Liberalisierung dieser Techniken als Bürgerwissenschaft (Citizen Science) zulassen? Mit der Verfügbarkeit der Gen-Schere stehen wir vor einer großen Verantwortung: Ist es akzeptabel die neuen Gentechnologien zu nutzen - oder verwerflich sie nicht zu nutzen? Wo ziehen wir die Grenze?
An interessierte Leser gerichtet erklärt der Autor anschaulich und verständlich die Hintergründe der Züchtung, den Einsatz der Gentechnologie und -technik und die Möglichkeiten der Gen-Schere. Darüber spannt er einen weiten zeitlichen Bogen von den Genen unserer Vorfahren bis zur Fabrikation neuer Lebewesen. Wie stehen Sie zu den Entwicklungen? Mithilfe dieses Buches haben Sie die Chance sich eine differenzierte Meinung zu bilden.
Röbbe Wünschiers ist habilitierter Genetiker und aktuell Professor für Biochemie und Molekularbiologie an der Hochschule Mittweida.

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