Geschichte der Meteorologie in Bayern bis zum Jahr 1900

 
 
Deutscher Wetterdienst www.dwd.de (Verlag)
  • erschienen am 1. Juli 2020
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 236 Seiten
978-3-88148-520-3 (ISBN)
 
Wetterereignisse und Himmelserscheinungen beschäftigen seit jeher die Menschheit und erste Versuche von Deutungen und Wetterprognosen wurden schon im Mittelalter unternommen. Während zunächst noch eine magische Sichtweise auf Wettervorgänge vorherrschend war ("Hexen erzeugen Hagel", "Kirchenglocken können Gewitter vertreiben"), etablierte sich in der Aufklärung allmählich ein physikalisches Verständnis. Die kultur- und geistesgeschichtlichen Entwicklungen zwischen dem späten Mittelalter und dem Ende des 19. Jahrhunderts prägten die "Geschichte der Meteorologie in Bayern" immens und sind somit wesentlicher Bestandteil des gleichnamigen Bandes Nr.12.
Regelmäßige Wetteraufzeichnungen begannen in Bayern durch interessierte Einzelpersonen bereits im 18. Jahrhundert. Doch keine oder nur wenige dieser historischen Daten fanden in bisherigen Untersuchungen Beachtung. Welche Quellen, Daten und Publikationen gibt es aus dieser Zeit und sind die Daten überhaupt brauchbar und repräsentativ? Neben einer umfangreichen Qualitätsanalyse wird dabei auch ein Überblick über die Stationsgeschichten gegeben.
Bis zur Gründung der "Meteorologischen Zentralstation München" im Jahr 1878, die schließlich ein koordiniertes meteorologisches Messnetz einrichtete, war es ein steiniger Weg. Frühere Bemühungen herausragender Persönlichkeiten und Institutionen, die für die Meteorologie in Bayern bedeutende Arbeit leisteten, scheiterten zuvor wiederholte Male.
Das 236 Seiten umfassende Werk liefert nicht nur einen herausragenden Beitrag zur Erschließung historischer Datensätze, sondern stellt zudem eine nahezu allumfassende wissenschaftshistorische Aufbereitung mehrerer Jahrhunderte dar.
  • Deutsch
978-3-88148-520-3 (9783881485203)

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