Missa brevis in g (Klavierauszug)

aus der Notenbibliothek J. S. Bachs
 
 
Carus-Verlag Stuttgart
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 28. November 2019
 
  • Buch
  • |
  • 20 Seiten
9790007245498 (ISBN)
 
Die vorliegende Erstausgabe der Missa ist das einzige überlieferte Werk dieser Gattung von Johann Hugo von Wilderer (1670/71-1724), dessen Schaffen als Kapellmeister an dem seit 1720 in Mannheim residierenden kurpfälzischen Hof hauptsächlich der Oper galt. Das dreiteilige Kyrie, das durchkomponierte Gloria und der teilobligate Instrumentalsatz zeigen den Einfluss des frühen neapolitanischen Messenstils. Die musikhistorische Bedeutung der Missa besteht einerseits darin, dass sie ein wichtiges Zeugnis der um 1700 am kurpfälzischen Hof aufgeführten Kirchenmusik ist, sie besteht vor allem aber andererseits darin, dass sie Bach offenkundig als Inspirationsquelle für das Kyrie der h-Moll-Messe gedient hat, wie z.B. die Gestaltung der Adagio-Einleitung des Kyrie I in beiden Werken zeigt.
Standard-Auflage
  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • Neue Ausgabe
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  • Kritische Ausgabe
  • Höhe: 269 mm
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  • Breite: 190 mm
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  • Dicke: 5 mm
  • 73 gr
9790007245498 (9790007245498)
Der Organist, Kapellmeister und Komponist Wilderer erhielt seine musikalische Ausbildung bei G.¿Legrenzi in Venedig vor dessen Todesjahr 1690. Vermutlich war er schon 1687 am kurpfälzischen Hofe in Düsseldorf als Organist beschäftigt; ein Beleg vom 1. Okt. 1692 bezeugt seine Tätigkeit als Hoforg. an der Hofkirche St. Andreas, die er bis mindestens 1697 ausübte. Bereits während seiner Organistentätigkeit wurde er als Vizekapellmeister bezeichnet, so im April 1696 im Textbuch seiner ersten Oper Giocasta. Von 1703 an erscheint er als Hofkapellmeister. 1699 ernannte ihn Kurfürst Johann Wilhelm zum Hofkammerrat und verlieh ihm 1704/05 einen Adelstitel.

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