Die Hochzeit

Roman
 
 
Hoffmann & Campe (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 2. Juni 2021
 
  • Buch
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  • Hardcover
  • |
  • 288 Seiten
978-3-455-01065-7 (ISBN)
 

Shelby und Meade wollen heiraten. Doch in dem elitären Zirkel auf Martha's Vineyard sind nicht alle mit der Verbindung einverstanden. Denn Shelby stammt aus einer Schwarzen Familie - und Meade ist weiß.

Ausgehend von einem Sommertag erzählt Dorothy West aus dem Leben von fünf Generationen einer Schwarzen Familie. Die junge Shelby, Augapfel der Schwarzen Gemeinschaft auf der Insel Martha's Vineyard, will den New Yorker Jazzpianisten Meade heiraten. Doch Meade ist weiß und hat in den Augen der Familie Cole wenig zu bieten. Sollte es nicht lieber ein Mann aus den eigenen Reihen sein? Die Insel-Gemeinde besteht aus einem elitären Zirkel der Schwarzen Bourgeoisie. Die Angst vor Veränderung ist hier groß, und sie trägt ihre Wurzeln in langen Jahren der Unterdrückung. Doch am Ende muss Shelby die Entscheidung treffen, ob sie ihrem Herzen folgt, und wohin es sie führt.

Die Wiederentdeckung eines großen Klassikers der afroamerikanischen Literatur.

  • Deutsch
  • Hamburg
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  • Deutschland
  • Höhe: 208 mm
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  • Breite: 130 mm
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  • Dicke: 28 mm
  • 424 gr
978-3-455-01065-7 (9783455010657)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Dorothy West gründete 1934 die Literaturzeitschrift Challenge und war Mitbegründerin der Schwarzen Literaturbewegung "Harlem Rennaissance". Als Schriftstellerin feierte sie große Erfolge in den frühen dreißiger und vierziger Jahren. Mit The Living is Easy erschien 1948 ihr erster Roman. Ihr zweiter Roman, Die Hochzeit, erschien 1995 erstmals in den USA und wurde zu einem internationalen Bestseller. Nachdem sie viele Jahre auf Martha's Vineyard gelebt hatte, verstarb Dorothy West 1998 in Boston.
»Dieses feinsinnig geschliffene, kristallinkluge und durchaus satirische Buch kommt genau zur rechten Zeit.«
 
»>Die Hochzeit< ist, wie man heute sagen würde, ein Roman über Diversity, über die Folgen jahrzehntelanger Rassismus-Erfahrungen.«
 
»Es ist nicht nur ein interessantes Porträt der schwarzen US-amerikanischen Oberschicht in den 1950er-Jahren und ein opulenter Familienroman, es ist auch eine spannende Liebesgeschichte.«
 
»Eine lesenswerte Wiederentdeckung.«
 
»>Die Hochzeit< war für mich die lohnende Begegnung mit einer Autorin, die sich nicht als politisch verstand, sondern der Bedeutung von Ethnie im Alltag und komplexen Identitäten nachspürte.«
 
»Das Buch spielt in den 1950er Jahren, ist aber von zeitloser Gültigkeit.«
 
»Dorothy Wests 1995 erschienener und jetzt neu übersetzter Roman >Die Hochzeit< spielt in der Nachkriegszeit und passt doch bestens in die derzeitige Diversity- und Rassismus-Debatte.«
 
»Mit facettenreicher Ironie leuchtet Dorothy West den komplizierten Kontertanz um Rasse und Klasse aus.«
 
»Dorothy West schreibt schön. Anspruchsvoll. Gewählte Worte für wohlgeformte Sätze. Wohlklingende Literatur.«
 
»Das, was wir heute strukturellen Rassismus nennen, sah sie mit klarem, illusionslosem Blick in ihrem Land und in der sie umgebenden weiß dominierten Gesellschaft.«

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