Der Stuttgart-Komplex

Streifzüge durch die deutsche Gegenwart
 
 
Klett-Cotta (Verlag)
  • 4. Auflage
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  • erschienen am 24. September 2022
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 192 Seiten
978-3-608-96584-1 (ISBN)
 

Warum wir alle ein bisschen Stuttgart sind

Wutbürger und ökologische Transformation, Querdenker und Willkommenskultur. So wie Athen der Inbegriff der antiken Demokratie war und Manchester die Schlüsselmetropole des modernen Industriekapitalismus, ist Stuttgart jene Stadt, die emblematisch für Deutschland am Beginn des dritten Jahrtausends steht. Der Regierungssitz mag sich noch in Berlin befinden: Wir leben schon längst in der Stuttgarter Republik.

Stuttgart ist die Stadt der Stunde. Hier führt mit Winfried Kretschmann der erste grüne Ministerpräsident eine ökologisch-christdemokratische Koalition. Hier ist fast jeder Fünfte in der Automobilindustrie beschäftigt, die Region ist von den bevorstehenden Transformationen der Arbeitswelt daher besonders betroffen. Hier erschüttert das Bahnhofsneubauprojekt »Stuttgart 21« nicht nur den Boden unter dem Stadtzentrum, sondern auch den Zusammenhalt der Gesellschaft und das Vertrauen in die Demokratie. Hier ist schließlich im Zuge der Corona-Pandemie eine postmoderne Protestbewegung entstanden, die ihren Unmut mit schwäbischer Gründlichkeit bis in die Bundeshauptstadt exportiert. Man könnte meinen, der berühmte Stuttgarter Talkessel sei in Wirklichkeit eine riesige Petrischale: Was hier keimt, wird demnächst auch im Rest der Republik virulent werden. In DER STUTTGART KOMPLEX stürzt sich Florian Werner in diesen Kessel und geht ihm in fünf Streifzügen auf den Grund.

4. Druckaufl., 2023
  • Deutsch
  • Stuttgart
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  • Deutschland
  • Ungekürzte Ausgabe
Abbildung vom Cover in s/w
  • Höhe: 192 mm
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  • Breite: 116 mm
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  • Dicke: 18 mm
  • 234 gr
978-3-608-96584-1 (9783608965841)
weitere Ausgaben werden ermittelt

Florian Werner, geboren 1971 in Berlin, ist Schriftsteller. Er studierte Anglistik, Amerikanistik und Germanistik und wurde 2007 mit einer Arbeit über Rap und Apokalypse promoviert. Er schreibt Sachbücher und Prosa und arbeitet für den Hörfunk. Seine Sachbücher wurden mehrfach ausgezeichnet. Er ist mit Svenja Flaßpöhler verheiratet und lebt, gemeinsam mit seiner Frau und zwei gemeinsamen Kindern, in Berlin.

»Absolute Entdeckung und Empfehlung, ein kleines, schlaues Buch für alle, die die deutsche Gegenwart aus neuer/origineller Perspektive betrachten wollen.«
Thomas Schindler, ARD Moma, 20. Dezember 2022
 
»Florian Werner streift die Themen so lesenswert und mit eigenem Witz, dass die Antwort auf seine Einstiegsfrage >Sind wir nicht alle ein bisschen Stuttgart?< leichtfällt.«
Nicole Köster, SWR 1, 12. Dezember 2022
 
» [E]in pointiertes, kluges, gewitztes, lesens- und bedenkenswertes Buch«
Ulrich Rüdenauer, SWR 2 lesenswert, 30. November 2022
 
»Das 188-seitigen kluge Bändchen ist nicht nur originell, sondern auch gut geschrieben.«
Jens Schmitz, Südwest Presse Plus, 30. Oktober 2022
 
»Seine >Bestandsaufnahme< ist ein kritisch-wertschätzender, dennoch liebevoller Blick auf die Höhen und Tiefen einer Stadt. Außerdem weitet sich Werners Blick auf Stuttgart zu einer spannenden Analyse deutscher Gegenwart.«
Astrid Baum, Stuttgarter Schriftstellerhaus, 08. September 2022
Warum wir alle ein bisschen Stuttgart sindWutbürger und Querdenker, ­ökologische Transformation und Willkommenskultur. So wie Athen der Inbegriff der antiken Demokratie war und Manchester die Schlüsselmetropole des ­modernen Industriekapitalismus, ist Stuttgart jene Stadt, die ­emblematisch für Deutschland am Beginn des dritten Jahr­tausends steht. Der Regierungssitz mag sich noch in Berlin ­befinden: Wir leben schon längst in der Stuttgarter Republik.

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