Brennendes Licht

Anna Seghers in Mexiko
 
 
Aufbau (Verlag)
  • 2. Auflage
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  • erschienen am 18. September 2020
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 186 Seiten
978-3-351-03794-9 (ISBN)
 

Anna Seghers Jahre im mexikanischen Exil - fulminant erzählt von Volker Weidermann

1941: Als Anna Seghers endlich die Flucht aus Europa gelingt, ahnt sie nicht, dass die Jahre in Mexiko ihr Leben entscheidend prägen werden. Hier wird sie mit der Veröffentlichung des "Siebten Kreuzes" in den USA über Nacht berühmt, hier schreibt sie ihre wichtigsten Werke und erfährt sowohl den Verlust der Mutter, die sie nicht mehr aus Nazi-Deutschland retten kann, als auch die eigene Endlichkeit, als sie bei einem schweren Verkehrsunfall fast stirbt. In den Jahren 1941 bis 1947 trifft sie in Mexiko Stadt nicht nur Diego Rivera, Frida Kahlo und Pablo Neruda, sondern auch deutsche Exilkommunisten und Juden, die wie sie mit dem Stalinismus ringen. Inmitten überbordender Farben, gleißenden Lichts und einer Kultur, die den Tod feiert, bleibt die Sehnsucht nach Europa ...

2. Auflage
  • Deutsch
  • mit Schutzumschlag
Mit etwa 15 Abbildungen
  • Höhe: 221 mm
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  • Breite: 132 mm
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  • Dicke: 22 mm
  • 310 gr
978-3-351-03794-9 (9783351037949)
weitere Ausgaben werden ermittelt

Volker Weidermann, geboren 1969 in Darmstadt, ist einer der renommiertesten Literaturkritiker Deutschlands. Er ist Literaturredakteur beim SPIEGEL und moderierte von 2015 bis 2019 das "Literarische Quartett" im ZDF. Seine Bücher "Ostende", "Träumer" und "Das Duell" standen wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

»Weidermann beleuchtet Jahre, in denen es Seghers trotz literarischen Erfolges nicht leicht hat.«
 
»Weidermanns Erzählung ist eine bunt gestaltete Reportage über den sechsjährigen
Aufenthalt einer der bekanntesten deutschen Schriftstellerinnen des vorigen
Jahrhunderts«
 
»Vor allem erzählt Weidermann aber die Geschichte einer Ehefrau, Mutter und Autorin, die zwar ihre zweite Lebenshälfte der Politik und der Parteilinie widmete. Die aber mit dem Herzen nie so ganz zurückkehrte aus Mexiko.«
 
»Literaturgeschichte erzählen, das kann Volker Weidermann.«
 
»Seit je liebt Volker Weidermann die Einfühlung und Emphase(...) So hat man bei der Lektüre den Eindruck, ganz dicht den Wahrnehmungen und Erlebnissen, Gedanken und Selbsterkundungen der Schriftstellerin zu folgen.«
 
»Weidermann lässt Anna Seghers diese Distanziertheit; er nähert sich der zuweilen Unnahbaren mit behutsamer Einfühlung, mit Sympathie, aber ohne naive Bewunderung.«
 
»Das große Verdienst dieses Buches ist, leidenschaftlich zur ideologiefreien
Wiederentdeckung dieser Schriftstellerin einzuladen.«
 
»Wohl niemals zuvor ist die ideologische Vereisung einer Schriftstellerin, deren Prosa doch noch heute vibriert in präziser Emphase, derart eindringlich und fair beschrieben worden.«
 
»Die nie auftrumpfende, sondern nachfragende Neugier, mit der Volker Weidermann
über jene lebensprägenden mexikanischen Jahre schreibt (...)ermutigt nicht zuletzt zur individuellen Neulektüre jener Seghers-Bücher«

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