Gewaltfreie Kommunikation für Dummies

 
 
Wiley-VCH (Verlag)
  • erschienen am 18. Dezember 2013
 
  • Buch
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  • Softcover
  • |
  • 312 Seiten
978-3-527-70821-5 (ISBN)
 
Konflikte bleiben weder im Privatleben noch im Beruf aus. Dabei hat der Lauteste selten die besten Argumente. Al Weckert erläutert Ihnen die vier Schritte der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg: urteilsfreie Beobachtung, Gefühle, Bedürfnisse, Bitten, die eine wertschätzende Auseinandersetzung mit dem Gegenüber ermöglichen. Sie erfahren anhand vieler Beispiele und Übungen, wie die Gewaltfreie Kommunikation im Beruf, in der Partnerschaft und der Erziehung Konflikte entschärft und hilft, Lösungen zu finden, in denen die Belange aller Beteiligten berücksichtigt werden. Der Autor beschreibt den Einsatz der Gewaltfreien Kommunikation in Schulen zur Gewaltprävention, im Coaching, in der Mediation, in der Team- und Organisationentwicklung und gibt auch all jenen, die Gewaltfreie Kommunikation weitergeben wollen, zahlreiche Hinweise zur Aus- und Weiterbildung.
1. Auflage
  • Deutsch
  • Weinheim
  • |
  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • Höhe: 241 mm
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  • Breite: 180 mm
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  • Dicke: 20 mm
  • 572 gr
978-3-527-70821-5 (9783527708215)
Al Weckert ist Diplom-Volkswirt, Organisationsentwickler, Mediator und Trainer für Gewaltfreie Kommunikation. Er hält Seminare und Vorträge und schreibt Fachartikel sowie Bücher. Er hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Projekte zur Gewaltfreien Kommunikation geleitet. Al Weckert hat gemeinsam mit Monika Oboth "Mediation für Dummies" veröffentlicht. Bei Junfermann veröffentlichte er 2012 "Gewaltfreie Kommunikation im Gesundheitswesen".
Uber den Autor 7 Einfuhrung 21 Uber dieses Buch 21 Torichte Annahmen uber die Leser 22 Wie Sie dieses Buch nutzen 23 Wie dieses Buch aufgebaut ist 23 Symbole, die in diesem Buch verwendet werden 26 Teil I Die vier Schritte der Gewaltfreien Kommunikation 27 Kapitel 1 Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation 29 Von Rogers zu Rosenberg 30 Pragende Erfahrungen mit Gewalt 30 Pragende Erfahrungen mit Einfuhlsamkeit 31 Pragende Begegnungen 31 Der Weg zur Gewaltfreien Kommunikation 32 Die drei Saulen der Gewaltfreien Kommunikation 33 Einfuhlsames Zuhoren 33 Selbstempathie 34 Achtsamer und ehrlicher Selbstausdruck 34 Schlusselunterscheidungen der Gewaltfreien Kommunikation 35 Die Unterscheidung zwischen Beobachtung und Bewertung 35 Die Unterscheidung zwischen Gefuhlen und Gedanken 35 Die Unterscheidung zwischen Bedurfnissen und Strategien zur Erfullung eines Bedurfnisses 36 Die Unterscheidung zwischen Bitten und Forderungen 36 Kapitel 2 Schritt 1: Wertfreie Beobachtung 37 Beobachtung und Bewertung unterscheiden 37 Formen der Beobachtung 39 Verantwortung fur die eigene Sprache ubernehmen 40 Formen von Bewertungen 41 Warum wertfreies Beobachten in Konflikten hilfreich ist 44 Wertfreies Beobachten trainieren 45 Einen Blick zuruckwerfen 46 Training fur den Arbeitsalltag 47 Kapitel 3 Schritt 2: Gefuhle 49 Gefuhle steuern die Kommunikation 49 Was sind Gefuhle? 50 Spiegelneurone, Nervenzellnetze und die Sprache der Gefuhle 53 Korpersprache 54 Primargefuhle, Sekundargefuhle und Pseudogefuhle 56 Primargefuhle 56 Angenehme Gefuhle 56 Unangenehme Gefuhle 57 Sekundargefuhle 58 Pseudogefuhle 58 Verantwortung fur die eigenen Gefuhle ubernehmen 59 Nutzen von Gefuhlen fur die Konfliktbewaltigung 60 Wahrnehmung und Ausdruck von Gefuhlen trainieren 61 Kapitel 4 Schritt 3: Bedurfnisse 63 Verantwortung fur die eigenen Gefuhle ubernehmen 63 Verstandigung durch die Universalitat der Bedurfnisse 64 Bedurfnisse: Die Wurzel unserer Gefuhle 65 Wie feste Strategievorstellungen in den Konflikt fuhren 66 Das Weglassen von Bedurfnissen fuhrt zu Enttauschung 66 Unsere Alltagssprache verdeckt unsere Selbstverantwortung 67 Schuld-, Scham- und Pflichtgefuhle 69 Psychologie, Hirnforschung und Motivationstheorien 70 Die Bedurfnispyramide von Abraham Maslow 71 Die ERG-Theorie 72 Die Matrix von Manfred Max-Neef 73 Marshall Rosenberg und die Gewaltfreie Kommunikation 74 Die "ultimative Bedurfnisliste" 75 Das Aussprechen von Bedurfnissen trainieren 76 Kapitel 5 Schritt 4: Bitten 79 Die Bitte in der Gewaltfreien Kommunikation 79 Bedurfnisorientiertes Verhandeln 81 Arten einer Bitte 82 Kriterien fur den Erfolg einer Bitte 85 Eine positive Handlungssprache 85 Eine Bitte muss im Hier und Jetzt erfullbar sein 86 Konkretes, beobachtbares Verhalten beschreiben 86 Sich prazise ausdrucken 86 Plan B im Hinterkopf behalten 87 Den Unterschied zwischen Bitten und Forderungen verstehen 88 Freiwilligkeit 89 Ein "Nein" bedeutet nicht das Ende einer Verhandlung 90 Bitten in grossen Gruppen aussern 90 Was Menschen abhalt, Bitten auszusprechen 91 Klare Bitten in Besprechungen und Versammlungen 92 Teil II Empathische Prasenz 95 Kapitel 6 Neurobiologische Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation 97 Empathiefahigkeit als Grundvoraussetzung fur das Zusammenleben 98 Die Entdeckung der Spiegelneurone 98 Die Definition von Empathie 99 Spiegelneurone und Gesichtsausdrucke 102 Empathie trainieren oder sie verlieren 102 Korpereigene Motivationssysteme 103 Wie Menschen sich die Welt erklaren: Die Theory of Mind 107 Deutungsraume, Fehldeutungen und Manipulation 107 Die Theory of Mind 109 Korpersprache und das Erkennen von Emotionen 112 FACS ein System fur die Beschreibung von Gesichtsausdrucken 112 Momente unkontrollierter Gefuhlsreaktionen 113 Typische Merkmale von Grundemotionen 114 Lugen und Lugenerkennung 114 Kapitel 7 Ubungen zur empathischen Prasenz 117 Unterschiedliche Formen des Zuhorens 117 Ein Experiment mit demWortchen "aber " 118 Gleichzeitigkeit von Nahe und Distanz 120 Der Unterschied zwischen Mitleid, Sympathie und Empathie 120 Aktives Zuhoren 123 Sachinhalte, Gefuhle und Bedurfnisse 123 Die Wirkung des aktiven Zuhorens 124 Die Gefahren beim aktiven Zuhoren 125 Rhythmus der Zusammenfassungen und hilfreiche Fragen 126 Umgang mit Vielrednern 126 Vorbehalte gegenuber aktivem Zuhoren 127 Tipps und Tricks im Umgang mit Stolperfallen 128 Irrtumer uber das aktive Zuhoren 129 Emotionale Resonanz und empathische Spekulation 131 Emotionale Resonanz 131 Empathische Spekulation 133 Empathische Prasenz im Konfliktgesprach 136 Der kontrollierte Dialog 136 Kapitel 8 Flexibilitat in der Anwendung der vier Schritte 139 Flexibilitat in der Reihenfolge der vier Schritte 139 Selbsteinfuhlung mit dem Giraffentanzparkett 140 Fliessender Wechsel von Fremd- und Selbsteinfuhlung 147 Perspektivwechsel als Voraussetzung fur Verbindung 147 Das Giraffentanzparkett mit 13 Schritten 148 Tipps und Variationen fur das Giraffentanzparkett 153 Das Sechs-Stuhle-Modell der Gewaltfreien Kommunikation 154 Teilnehmer des Sechs-Stuhle-Modells 154 Der Aufbau des Sechs-Stuhle-Modells 155 Die Giraffenhotline 157 Vorbereitung des Sechs-Stuhle-Modells 157 Ablauf des Sechs-Stuhle-Modells 157 Die Rolle des Trainers 158 Abschluss und Feedback 159 Teil III Innere Konflikte auflosen 161 Kapitel 9 Gewaltfreie Grenzen setzen 163 Beschutzende Anwendung von Macht 163 Bestrafende Anwendung von Macht 165 Was Menschen durch bestrafende Anwendung von Gewalt lernen 166 Kategorien von Machtanwendung 169 Absichten, Lerneffekte und Folgen von "Passivitat" 169 Absichten, Lerneffekte und Folgen von "Macht uber" 169 Absichten, Lerneffekte und Folgen von "Macht mit" 171 Perspektiven von Kulturveranderung 172 "Nein" sagen, "Nein" horen 172 Schwierigkeiten beim Neinsagen 173 Es gibt gute Grunde, "Nein" zu sagen 174 Horen Sie genau hin, bevor Sie "Nein" sagen 175 Nicht "Nein" sagen zu konnen, frisst Zeit 177 Ein "Nein" empathisch horen 179 "Stopp" sagen: Der "Giraffenschrei" 181 Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Aggression und "Giraffenschrei" 182 Kapitel 10 Selbstempathie 185 Alles beginnt mit Selbstempathie 186 Ubung zur Selbstempathie 186 Empathie fur das innere Team 188 Mediation des inneren Teams 189 Argerprozesse auflosen 190 Besonderheiten des Argerprozesses 191 Sechs Schritte auf dem Argertanzparkett 192 Umgang mit Scham und Schuld 193 Reaktionsmuster bei starken Gefuhlsausserungen 193 Scham identifizieren 194 Scham auflosen 195 "Mussen" und "Sollen" uberwinden 195 Sich Traume erfullen 196 Kapitel 11 Achtsamkeit, Wertschatzung und mentales Training 199 Achtsamkeit gegenuber Korper und Geist 199 Achtsamkeit im Umgang mit Korperwahrnehmungen 200 Korperliche von geistigen Prozessen unterscheiden 201 Zusammenhange von Denkprozessen und Korperempfindungen 202 Wertschatzung und Dank ausdrucken 203 Die Tucke von Lob und Tadel 204 Wertschatzung anstelle von Lob 204 Wertschatzung und Dank durch gemeinsames Feiern 205 Wiederholung bereichernder Gedanken oder Ubungen 207 Gewaltfreie Kommunikation mental trainieren 207 Vom Mangelland ins Fulleland 208 Kapitel 12 Spielend Gewaltfreie Kommunikation erlernen 211 Ablauf eines Grundlagentrainings 212 Inhalte eines Grundlagentrainings 212 Gestaltung eines Grundlagentrainings 213 Ausserer Rahmen, Struktur und Lernmaterialien 215 Ubungsgruppen und Intervisionsgruppen 216 Aufbau von Ubungsgruppen 216 Nutzen von Intervisionsgruppen 216 Einsatz von Rollenspielen 216 Moderate Beispiele fur den Einstieg 217 Feedback geben 217 Kriterien fur erfolgreiche Lern- und Arbeitsprozesse 217 Feedback nach Rollenspielen 219 Vorschlage fur eine berufliches Feedbackgesprach 222 Feedback nach Seminaren 223 Teil IV Gewaltfreie Kommunikation in der Gesellschaft 225 Kapitel 13 Gewaltfreie Kommunikation im Beruf 227 Chancen und Risiken von Konflikten 227 Arten von Konflikten 229 Empathietraining als Teil der Personalentwicklung 231 14 Thesen zum Empathietraining als Teil der Personalentwicklung 232 Organisationsentwicklung mit Gewaltfreier Kommunikation 234 Emotionale Intelligenz und Organisationsentwicklung 235 Empathietraining fur Mitarbeiter 235 Empathietraining fur Fuhrungskrafte 237 Systemisches Konsensieren und gewaltfreie Entscheidungsfindung 239 Systemisches Konsensieren nahert sich optimalen Entscheidungen an 239 Schnellkonsensieren 240 Vertieftes ausfuhrliches Systemisches Konsensieren 240 Kapitel 14 Erziehung und Partnerschaft 243 Gewaltfreie Kommunikation in der Erziehung 244 Langfristige Erziehungsziele der meisten Eltern 244 Das Gegenteil von gut ist gut gemeint 244 Folgen von Liebesentzug 246 Belohnung und Strafe 246 Herausforderungen von Liebesbeziehungen 247 Folgen von erzwungenem Anpassungsverhalten im Erwachsenenalter 247 Hilfreiche Strategien fur schwierige Partnerschaftssituationen 248 Die Macht der Projektionen 250 Die Wirkung von Glaubenssatzen 250 Sonnenseiten und Schattenseite 250 Erstarrtes Unwohlsein beginnt zu weichen 251 Kapitel 15 Gewaltfreie Kommunikation und Mediation 253 Vorteile der Mediation 253 Was ist Mediation? 254 Verbindung: Die Geschichte von den zwei Schwestern und der Apfelsine 254 Ziele von Mediation 255 Mediatoren als Dolmetscher 255 Stufen der Konflikteskalation 257 Die Eskalationsstufen nach Glasl 257 Konflikte verzerren die Wahrnehmung 260 Vermittlung ist ein Prozess 261 Die Phasen der Mediation 261 Phase 1: Vorstellung des Verfahrens und sicherer Rahmen 261 Grundgedanken der Mediation 262 Phase 2: Die Themen klaren 264 Phase 3: Den Konflikt bearbeiten 265 Phase 4: Nach Losungen suchen 266 Wie Gewaltfreie Kommunikation in der Mediation hilft 267 Kapitel 16 Gewaltfreie Kommunikation vertiefen und weitergeben 269 Der Weg zum Trainer der Gewaltfreien Kommunikation 269 Teilnahme an einem Grundlagentraining 270 Beschaftigung mit der Literatur zur Gewaltfreien Kommunikation 271 Regelmassige Teilnahme an einer Ubungsgruppe 271 Fuhren eines Tagebuchs zur Gewaltfreien Kommunikation 271 Eine berufsbegleitende Jahresausbildung zur Gewaltfreien Kommunikation 272 Verbande und Zertifizierungsstandards 275 Das Center for Nonviolent Communication 276 Der Fachverband Gewaltfreie Kommunikation e.V. 276 Checkliste fur Ihr Know-how als Trainer 277 Netzwerkpflege 278 Der Verein D-A-CH deutschsprachiger Gruppen fur Gewaltfreie Kommunikation 279 Gewaltfrei.de 279 Trainertreffen 279 Teil V Der Top-Ten-Teil 281 Kapitel 17 Zehn Ubungen zum Erlernen des Vokabulars der Gefuhle und Bedurfnisse 283 Ich sattle meine Giraffe 283 Synonyme fur Gefuhle finden 284 Bedurfnisse vollstandig ausdrucken 284 Welches Gefuhl ist anders? 285 Mit dem Finger Bedurfnisse auf den Rucken schreiben 285 Gefuhle nacheinander nennen 286 Tabu mit Bedurfnisbegriffen 286 Spiel mir ein Gefuhl 287 Bedurfnisse von den Lippen ablesen 287 Gefuhle mit dem "Empathie-Navigator Gewaltfreie Kommunikation" erfassen 288 Kapitel 18 Zehn Autoren, die Sie gelesen haben sollten 289 Bucher und DVDs von Marshall Rosenberg 289 Bucher von Joachim Bauer 290 Bucher von Monika Oboth 291 Kelly Bryson: "Sei nicht nett, sei echt!" 292 Paul Ekman: "Gefuhle lesen" 292 Dan Greenburg: "Die Kunst, sich schlecht zu fuhlen" 293 Alfie Kohn: "Liebe und Eigenstandigkeit" 293 Tom Holmes: "Reisen in die Innenwelt" 294 Melanie Sears: "Gewaltfreie Kommunikation im Gesundheitswesen" 294 Bridget Belgrave und Gina Lawrie: "Das GFK-Tanzparkett" 295 Kapitel 19 Zehn Kriterien zur Auswahl einer Ausbildung fur Gewaltfreie Kommunikation 297 Ausstrahlung des Ausbildungsteams 297 Erfahrung und beruflicher Hintergrund des Ausbildungsteams 298 Personliche Empfehlungen 298 Methodische Gestaltung 298 Inhaltliche Schwerpunkte 299 Kosten der Ausbildung 299 Fragen, die den Vergleich mehrerer Ausbildungen erleichtern 299 Raumlichkeiten und Umgebung 300 Entfernung und Ubungsgruppen 300 Allgemeine Geschaftsbedingungen 300 Ihre Ziele und Absichten 300 Kapitel 20 Zehn Moglichkeiten, die Haltung der Gewaltfreien Kommunikation zu vertiefen 303 Ein Grundlagentraining besuchen 303 Eine berufsbegleitende Jahresausbildung absolvieren 304 Schwerpunktseminare belegen 304 Teilnahme an Ubungsgruppen 304 Bucher, Horbucher und Videos 305 Ein Tagebuch der Gewaltfreien Kommunikation fuhren 305 Dinge feiern und betrauern, die Sie bewegen 305 Empathische Briefe und E-Mails schreiben 306 Lernen, von Gewaltfreier Kommunikation zu erzahlen 306 Arbeitgeber und Familie einbeziehen 306 Stichwortverzeichnis 307

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