Talkshows hassen

Ein letztes Krisengespräch
 
 
Tropen (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 24. August 2019
 
  • Buch
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  • Softcover
  • |
  • 155 Seiten
978-3-608-50424-8 (ISBN)
 
Wer die politische Debatte liebt, darf Talkshows hassen! Die Gesellschaft ist politisiert wie lange nicht, der Diskussionsbedarf ist hoch. Doch in den politischen Talkshows ist davon nichts zu spüren: Ohne Vorwärtskommen reden dieselben Personen immer wieder über dieselben Themen. Warum ist ein einst demokratisierendes Fernsehformat zur populistischen Redemaschinerie verkommen und was sagt das über unsere Gesprächskultur aus? Die politische Debattenkultur ist in einer Sackgasse gefangen. Die Talkshow ist das anschaulichste Beispiel einer fehlerhaften Entwicklung, die sich sowohl im Alltag als auch im medialen Diskurs durchsetzt. Die Talkshowmaster behaupten, sowohl zu informieren als auch zu unterhalten, drehen sich jedoch in einer endlosen Dauerschleife um die gleichen Protagonisten und Thematiken. Statt gewinnbringend zu diskutieren, wird Politik so als zynische Aneinanderreihung von Kurzbotschaften inszeniert. Mittlerweile läuft der politische Betrieb selbst Gefahr, seinen Rhythmus den Programmplänen der großen Talkshows anzupassen. Die drängenden Fragen unserer Zeit stehen dabei nur selten auf dem Programmplan. Stattdessen wird ein lustloses und überraschungsarmes Bild von Politik vermittelt, von dem wir uns am liebsten abwenden wollen. Mit spitzer Feder und scharfer Zunge seziert Weber den profillosen Talkshowbetrieb, entlarvt die Manipulationsanfälligkeit der meinungsmachenden Medien und stellt ihren vernichtenden Einfluss auf unsere Debattenkultur heraus.
1. Aufl.
  • Deutsch
  • Deutschland
  • Klappenbroschur
  • Höhe: 195 mm
  • |
  • Breite: 116 mm
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  • Dicke: 17 mm
  • 204 gr
978-3-608-50424-8 (9783608504248)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Oliver Weber, geboren 1997, ist Student der Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Artikel und Essays von ihm erschienen unter anderem in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung», in «Geschichte der Gegenwart» und im «Mannheimer Morgen».

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