Soziale Theatralität

Die Inszenierung der Gesellschaft
 
 
Wilhelm Fink (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen im April 2018
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
  • |
  • 277 Seiten
978-3-7705-6310-4 (ISBN)
 
Leben wir noch in einer Gesellschaft? In aktuellen Debatten wird Gesellschaft oft zu jenen großen Erzählungen gerechnet, die vom Poststrukturalismus erfolgreich verabschiedet wurden. Dieses Buch widerspricht solchen Annahmen. Gesellschaft ist etwas, das sich zeigt, auch wenn der Begriff heute jede Selbstverständlichkeit verloren hat. Ihre sinnliche Erfahrung ist an Theatralität gebunden. Nicht abstraktes Wissen, sondern konkrete Bilder und Szenen vermitteln uns das Gefühl, in einer Gesellschaft zu leben. Was für eine Art von Theater wird im sozialen Leben gespielt? Wie tragen die Einzelnen durch ihr theatrales Handeln zur Darstellung von Gesellschaft bei - und was für eine Gesellschaft entsteht auf diese Weise? In zentralen Positionen aus der Sozialtheorie der Moderne sind theatrale Denkfiguren überdeutlich präsent. Das Buch verfolgt diese Linie bis zu prägenden Positionen der letzten Jahrzehnte, um daraus ein eigenes Verständnis gesellschaftlicher Theatralität zu entwickeln.
2018
  • Deutsch
  • Paderborn
  • |
  • Deutschland
Verlag Wilhelm Fink
  • Für Beruf und Forschung
  • Höhe: 216 mm
  • |
  • Breite: 137 mm
  • |
  • Dicke: 22 mm
  • 373 gr
978-3-7705-6310-4 (9783770563104)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Matthias Warstat ist seit 2012 Professor für Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Nach einem Studium der Theaterwissenschaft und Neueren Geschichte in Berlin forschte er im DFG-Schwerpunktprogramm "Theatralität als Paradigma in den Kulturwissenschaften".

Sofort lieferbar

49,90 €
inkl. 5% MwSt.
in den Warenkorb