Die Grundrechtecharta der Europäischen Union im Strafverfahren

Anwendbarkeit und Rechtsfolgen
 
 
Springer (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 4. Mai 2018
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
  • |
  • 248 Seiten
978-3-658-22082-2 (ISBN)
 
Wie kaum ein anderes Rechtsgebiet kann das Straf- bzw. Strafverfahrensrecht als eine Quelle von Gefahren für Grund- und Menschenrechte angesehen werden. Die Autorin geht der Frage nach, inwieweit die Chartagrundrechte bzw. deren Anwendung durch den Europäischen Gerichtshof im Bereich des Strafrechts einen adäquaten Grundrechtsschutz bieten oder Grundrechte mehr als Störfaktor der unionalen Rechtsdurchsetzung angesehen werden. Mit dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon wurde das Strafrecht supranationalisiert. Die sukzessive Ausweitung der Unionskompetenzen im Bereich des Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts war schließlich ein wesentliches Argument für die Ausarbeitung und die Zuerkennung der Rechtsverbindlichkeit der Grundrechtecharta der Europäischen Union.
1. Aufl. 2018
  • Deutsch
  • Wiesbaden
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  • Deutschland
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
  • Höhe: 212 mm
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  • Breite: 152 mm
  • |
  • Dicke: 15 mm
  • 325 gr
978-3-658-22082-2 (9783658220822)
10.1007/978-3-658-22083-9
weitere Ausgaben werden ermittelt
Dr. Anna Wanitschek ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Europa- und Völkerrecht der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck.
Charakteristika der Chartagrundrechte.- Eröffnung des Anwendungsbereichs der Grundrechtecharta durch die Ausübungstrafrechtlicher Unionskompetenzen.- Gerichtlicher Schutz der Chartagrundrechte im Strafverfahren.
Wie kaum ein anderes Rechtsgebiet kann das Straf- bzw. Strafverfahrensrecht als eine Quelle von Gefahren für Grund- und Menschenrechte angesehen werden. Die Autorin geht der Frage nach, inwieweit die Chartagrundrechte bzw. deren Anwendung durch den Europäischen Gerichtshof im Bereich des Strafrechts einen adäquaten Grundrechtsschutz bieten oder Grundrechte mehr als Störfaktor der unionalen Rechtsdurchsetzung angesehen werden. Mit dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon wurde das Strafrecht supranationalisiert. Die sukzessive Ausweitung der Unionskompetenzen im Bereich des Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts war schließlich ein wesentliches Argument für die Ausarbeitung und die Zuerkennung der Rechtsverbindlichkeit der Grundrechtecharta der Europäischen Union.
Der Inhalt - Charakteristika der Chartagrundrechte

- Eröffnung des Anwendungsbereichs der Grundrechtecharta durch die Ausübung strafrechtlicher Unionskompetenzen
- Gerichtlicher Schutz der Chartagrundrechte im Strafverfahren

Die Zielgruppen - Lehrende und Studierende der Rechtswissenschaft, insbesondere des Europarechts und des Strafrechts

- Richter, Rechtsanwälte

Die AutorinDr. Anna Wanitschek ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Europa- und Völkerrecht der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck.
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