Aufklärung und Informationskontrolle im Zivilprozess

Eine vergleichende Studie zum deutschen, englischen und US-amerikanischen Recht
 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erscheint ca. im April 2020
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
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  • 240 Seiten
978-3-16-158888-4 (ISBN)
 
Der Zivilprozess jeder modernen Rechtsordnung muss zwei gegenläufige Ziele versöhnen: die Aufklärung des Sachverhalts und die Geheimhaltung schutzwürdiger Informationen. Bei der Lösung dieser Spannung haben sich in der kontinentalen und anglo-amerikanischen Rechtstradition sehr unterschiedliche Ansätze entwickelt. Thomas Vogt Geisse untersucht die Instrumente, mit welchen das deutsche, englische und US-amerikanische Recht diverse Gefahren der zivilprozessual veranlassten Informationsverbreitung regulieren. Die flexiblen Mittel des common law - beispielsweise die gerichtliche Anordnung von Informationsnutzungsverboten oder Vertraulichkeitskreisen - kontrastieren dabei mit den vergleichsweise beschränkten Kontrollmöglichkeiten deutscher Zivilrichter. Insbesondere das heikle Problem des beweisrechtlichen Geheimverfahrens wird durch den Rechtsvergleich in ein neues Licht gerückt.
  • Dissertationsschrift
1. Auflage
  • Deutsch
  • Tübingen
  • |
  • Deutschland
  • Fadenheftung
  • Höhe: 15.5 cm
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  • Breite: 23.2 cm
978-3-16-158888-4 (9783161588884)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Geboren 1983; Studium der Rechtswissenschaften an der Universidad de Chile in Santiago, Chile; DAAD-Stipendiat; 2014 LLM an der Universität Bonn; 2019 Promotion an der Universität Bonn; seit 2019 Professor für Prozessrecht an der Universidad Alberto Hurtado, Santiago.

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