Das Mädchen mit dem Poesiealbum

 
 
DuMont Buchverlag
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 18. Februar 2020
 
  • Buch
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  • Softcover
  • |
  • 314 Seiten
978-3-8321-6532-1 (ISBN)
 
Viele Familien haben ein Geheimnis. Doch nur wenige eines wie die von Bart van Es. 1942 hatten seine Großeltern, einfache Arbeiter aus Dordrecht, das ihnen völlig unbekannte jüdische Mädchen Lien vor den Nazis versteckt. Achtjährig war sie von ihren Eltern zu den van Es' geschickt worden, mit ihrem Poesiealbum und einem Brief der Mutter an die Pflegeeltern in der Tasche. Weitere Verstecke sollten folgen, nicht immer erging es ihr dort gut. 1945 kehrte sie als einzige Überlebende ihrer Familie zu den van Es' zurück und wurde von ihnen adoptiert. Dennoch kannte Bart Liens Geschichte nicht - wie konnte das sein, wo sie doch gemeinsam mit seinem Vater und dessen Geschwistern aufgewachsen war? Warum hatte seine Großmutter den Kontakt mit ihr abgebrochen? Bart van Es lüftet das Geheimnis seiner Familie und schlägt damit ein Kapitel der niederländisch-deutschen Geschichte auf. Und er lernt Lien de Jong kennen, die heute in Amsterdam lebt. Sie erzählt ihm die Geschichte ihres Lebens, die zu Bart van Es' Erstaunen auch seine eigenen Lebensfragen aufwirft. »In makelloser Prosa erzählt van Es ehrfurchtgebietend von den Tragödien und Triumphen der >versteckten Kinder< während des Holocausts, und von den Familien, die sie bei sich aufnahmen.« Georgia Hunter COSTA BOOK OF THE YEAR "Der Geheimtipp des Jahres. Packend und originell berührt das Buch auch die dringlichsten Themen unserer Zeit. Unser einstimmiger Gewinner." Die Jury
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mit zahlreichen s/w-Abbildungen, erstmals im Taschenbuch
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  • 315 gr
978-3-8321-6532-1 (9783832165321)
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Bart van Es wurde in den Niederlanden geboren und zog mit seinen Eltern nach England, wo er auch heute noch mit seiner Familie lebt. Er ist Professor für Englische Literatur an der Universität von Oxford und Fellow des St. Catherine's Colleges. Er veröffentlichte auch populäre Bücher über die Werke von William Shakespeare. Silvia Morawetz studierte Anglistik, Amerikanistik und Germanistik und ist seit 1984 als literarische Übersetzerin tätig. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit Stipendien des Deutschen Übersetzerfonds. Theresia Übelhör hat nach einem Studium der Anglistik und Romanistik etwa fünfzig Werke aus dem Englischen und Französischen übersetzt. Für DuMont legte sie 2017 die Übersetzung des >Atlas unserer Zeit< vor.

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