Während wir feiern

Roman
 
 
Berlin Verlag
  • 3. Auflage
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  • erschienen im Juli 2020
 
  • Buch
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  • Hardcover
  • |
  • 269 Seiten
978-3-8270-1408-5 (ISBN)
 
Ein einziger Tag. Symbolisch aufgeladen. Während die einen feiern, kämpfen andere um die Existenz. In ihrem kaleidoskopartig aufgebauten Roman erzählt Ulrike Ulrich klug, anspielungsreich und mit großem Witz von dem, was hier und jetzt passiert, und davon, wie auch kleine Entscheidungen unsere Leben und die der anderen beeinflussen.

»Wer erfahren will, wie sich das Leben im 21. Jahrhundert in einem der Herzen des Kapitalismus anfühlt, von welchen Widersprüchen die Menschen zerrissen werden und wie die große Politik auf die private Liebe wirkt, der sollte diesen rasanten, bitteren und immer wieder komischen Roman lesen.« Lukas Bärfuss
3. Auflage
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • mit Schutzumschlag
  • Höhe: 211 mm
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  • Breite: 135 mm
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  • Dicke: 31 mm
  • 440 gr
978-3-8270-1408-5 (9783827014085)
weitere Ausgaben werden ermittelt

Ulrike Ulrich, geboren 1968 in Düsseldorf, lebt seit 2004 als Schriftstellerin in Zürich. 2010 erschien ihr Debütroman »fern bleiben«, dem 2013 der Roman »Hinter den Augen« folgte, und 2015 der Erzählband »Draussen um diese Zeit«. Mit Svenja Herrmann hat sie Anthologien zum 60. und 70. Geburtstag der Menschenrechte herausgegeben. Mit Axmed Cabdullahi erschien zuletzt »Ein Alphabet vom Schreiben und Unterwegssein«. Sie gehört den Autor*innengruppen index und »Literatur für das, was passiert« an. Ihre Texte wurden u. a. mit dem Walter Serner-Preis 2010, dem Lilly-Ronchetti-Preis 2011 und Anerkennungspreisen der Stadt Zürich ausgezeichnet. 2016 erhielt Ulrike Ulrich ein Werkjahr der Stadt Zürich und 2018 einen Pro Helvetia-Werkbeitrag für »Während wir feiern«.

"Es ist ein starkes Buch!"
 
"Vier Mal eine Leseempfehlung"
 
»Das Buch ist eine Odyssee des Ankommens. Es braucht keine abenteuerlichen Reisen, nicht die Weite der Welt, sondern nur die Enge der Schweiz, um zu erzählen, was es erzählen will.«
 
»Dieses Buch ist ein Spektakel!«
 
»Eine kluge Gesellschaftsanalyse«
 
»>Während wir feiern< ist voller guter Dialoge und dichter Gedanken, die sich in den sehr unterschiedlichen Tonlagen der Figuren mal schnippisch und oft liebevoll anhören, meist schlagfertig, voller Wortwitz, oft cool [...] ein Buch der vielen guten Einfälle, der Zufälle auch.«
 
»Es ist ein treffender Einblick in ein bestimmtes Milieu der Wirtschaftsmetropole Zürich, mit vielen topografisch präzisen Details.«
 
»Ein bezwingendes Buch über das Leben in der Mitte Europas und der Mitte der Gesellschaft - und wie es ist, wenn man dort nicht zugehört.«
 
»Den Spannungsbogen hat Ulrich großartig konstruiert. Präzise durchorchestriert verflechten sich die Schicksale der Personen und spitzen sich gegen Ende zu.«
 
»Ein Roman, der weckende Wirkung hat und tief in die Menschen, ja in die heutige Gesellschaft insgesamt hineinschaut, sie analysiert - all diese Tiefe, in die Ulrike Ulrich hier eintaucht, findet statt vor dem ganz alltäglichen Hintergrund der Organisation eines oberflächlichen Ereignisses. G-e-n-i-a-l !«
 
»Ein kluges und wichtiges Buch.«
 
»Ulrich schafft es, die Gleichzeitigkeit des Banalen und Existenziellen abzubilden sowie die Hilflosigkeit der Figuren angesichts der Tatsache: Während wir feiern, bangen andere darum, dass wir sie abschieben.«
 
»Ein intelligentes, sozialkritisches Lesevergnügen«
 
»>Während wir feiern< ist auf der Ebene der Figurenpsychologie ein feinnerviges und subtil orchestriertes Buch, das präzise das Überlappen von Außenwelt und subjektivem Empfinden festhält.«
 
»Die Gegenüberstellung der Wahrnehmung einer Situation aus der Sicht von mindestens zwei Personen ist prototypisch für den Roman und gleichzeitig nie stereotyp gestaltet, was dazu führt, dass man nach anfänglich angenehm dahinplätschernder Lektüre in einen Sog hineingezogen wird.«
 
»Rasant, humorvoll, wortgewandt und mit einem frauenspezifischen Blick erzählt, versteht es Ulrike Ulrich, die heute wichtigen Themen Migration und Menschrechte in Europa auf unseren Alltag herunterzubrechen, und dabei hält sie uns auch als Nichtschweizerinnen einen Spiegel vor.«

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