Elitenbildung und Dekolonisierung

Die Évolués in Belgisch-Kongo 1944-1960
 
 
Vandenhoeck & Ruprecht (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 11. Juni 2018
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
  • |
  • 392 Seiten
978-3-525-37057-5 (ISBN)
 
Das Buch untersucht, wie sich die afrikanische Elite in Belgisch-Kongo von Gehilfen zu Gegnern des Kolonialstaates wandelte. Nach 1945 ging es der sich neu formierenden afrikanischen Elite angesichts von Reformversprechen zunächst weniger darum, den Kolonialismus zu überwinden, als einen privilegierten Platz darin zu besetzen. Die kolonialstaatliche Elitenpolitik bot den Évolués anhand von Vereinen und Zeitschriften eine ambivalente Öffentlichkeit, die Ermächtigung aber auch Kontrolle bedeutete. Daniel Tödt schildert den dornenreichen Kampf einer verbürgerlichten Elite um Gleichberechtigung, Anerkennung und Mitsprache. Enttäuscht über die Grenzen kolonialer Entwicklung erwuchs aus den Évolués die erste Politikergeneration des unabhängigen Kongos - Patrice Lumumba war einer von ihnen.
  • Dissertationsschrift
  • |
  • 2015
  • |
  • Humboldt-Universität zu Berlin
Aufl.
  • Deutsch
  • Göttingen
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  • Deutschland
  • Fadenheftung
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  • Gewebe-Einband
  • 19 Schaubilder
  • |
  • mit 19 Abbildungen
  • Höhe: 241 mm
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  • Breite: 167 mm
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  • Dicke: 32 mm
  • 772 gr
978-3-525-37057-5 (9783525370575)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Dr. Daniel Tödt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für die Geschichte Afrikas an der Humboldt-Universität zu Berlin. Für die seinem Buch »Elitenbildung und Dekolonisierung« zugrunde liegende Dissertation wurde er 2016 durch den Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands mit dem Übersetzungspreis der ZEIT-Stiftung ausgezeichnet.

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