Selbstrufmord

Geschichten, die man eigentlich nicht erzählen sollte
 
 
Fischer Taschenbuch (Verlag)
  • 2. Auflage
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  • erschienen am 24. Mai 2018
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
  • |
  • 336 Seiten
978-3-596-29947-8 (ISBN)
 
Sich wegschmeißen, fremdschämen und sich wiedererkennen. Martin Tietjen lässt sprichwörtlich die Hosen runter und redet Klartext übers Leben, über die Liebe und was dabei alles schief gehen kann.

»Am frühen Morgen machten wir uns auf den Weg nach Hause, ich saß im Nachtbus und erstarrte plötzlich vor Schreck. Ach du Scheiße! Ich hatte meinen Schal bei der Prostituierten im Zimmer vergessen, und mir fiel ein, dass meine Mutter uns Kindern immer den kompletten Namen in die Klamotten stickte, damit wir sie auf Klassenfahrten nicht mit anderen verwechseln konnten.
Und so mischte sich das beschwingte Gefühl, endlich keine Jungfrau mehr zu sein, mit der Angst, dass jemand aus dem Paradise Point of Sex bei meiner Mutter zu Hause anruft, weil mein Schal gefunden wurde. Aber - und viel wichtiger noch - auch mit der Erkenntnis, dass Frauen vielleicht doch nicht das Richtige für mich sind und ich mich endlich zu dem bekennen sollte, der ich eigentlich war.«
2. Auflage
  • Deutsch
  • Deutschland
  • Höhe: 191 mm
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  • Breite: 128 mm
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  • Dicke: 28 mm
  • 295 gr
978-3-596-29947-8 (9783596299478)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Martin Tietjen

Martin Tietjen (geboren 1985) ist halb deutsch und halb schwedisch. ?Sein Vater sah ihn als Konzernchef, seine Oma wollte ihn mit dem schwedischen Königshaus verheiraten. Doch Martin Tietjen hat seine eigenen Pläne, an denen er regelmäßig unterhaltsam scheitert. Seine Karriere startete er als Moderator beim Musiksender VIVA, er stand für den Norddeutschen Rundfunk vor der Kamera und ist zur Zeit Backstagemoderator bei RTL (DSDS, Let's Dance, Ninja Warrior).

>Selbstrufmord< ist ein unterhaltsames Buch über das Erwachsenwerden
 
Ein tolles Buch!
 
Mit >Selbstrufmord< liefert Tietjen [.] ein autobiografisches, überaus kurzweiliges Coming-of-Age-Werk [.]. In diesem tischt das wortgewandte Nordlicht genau solche Anekdoten auf, die andere lieber für sich behalten.
 
Martin Tietjen hat die [Geschichten vom Scheitern] wirklich sehr ehrlich aufgeschrieben. Manchmal sogar so ehrlich, dass es wehtut beim Lesen.
 
ein Buch, das unterhält und den Spirit der [.] Fuck-up-Nights in sich trägt: Fehler erzählen, drüber lachen, weitermachen - und natürlich weiter an die eigenen Träume glauben.
 
Leichte Unterhaltung zum Schmunzeln, Fremdschämen und auch, um sich an der einen oder anderen Stelle vielleicht wiederzuerkennen.
 
Er liefert [.] ein Coming-of-Age-Werk für Millennials. Witzig, sympathisch, unterhaltsam.

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