Kunstwerke in der Ausstellungs- und Verkaufswerbung und in Museumskatalogen

Eine vergleichende Untersuchung des deutschen, französischen und US-amerikanischen Urheberrechts
 
 
V&R unipress
1. Auflage | erschienen am 16. Juli 2014
 
Buch | Hardcover | 430 Seiten
978-3-8471-0225-0 (ISBN)
 
Die Ausschließlichkeitsrechte der Urheber finden ihre Grenzen in den gesetzlichen Schranken, die den berechtigten Interessen der Allgemeinheit am Zugang zu geschützten Werken angemessen Rechnung tragen sollen. Hierzu zählt § 58 UrhG, der es Veranstaltern von Kunstausstellungen sowie dem Kunsthandel erlaubt, Kunstwerke zustimmungs- und vergütungsfrei für die Ausstellungs- und Verkaufswerbung zu nutzen. Museen, Bibliotheken und Bildungseinrichtungen dürfen diese Werke ebenfalls, ohne Bildrechte einholen zu müssen, in Ausstellungs- und Bestandsverzeichnissen wiedergeben. Die Autorin untersucht, ob der 2003 novellierte § 58 UrhG mit völker-, europa- und verfassungsrechtlichen Vorgaben vereinbar ist und in welchem Umfang Werbe- und Katalognutzungen bei europa- und verfassungsrechtskonformer Auslegung zulässig sind. Neben dem deutschen werden auch das französische und das US-amerikanische Urheberrecht ausführlich und praxisnah dargestellt. Es zeigt sich, dass weder das 'droit d'auteur' noch das 'copyright' Nutzungen von Kunstwerken in einem so weiten Umfang freistellen wie § 58 UrhG.
Schriften zum deutschen und internationalen Persönlichkeits- und Immaterialgüterrecht | 037
Deutsch
Deutschland
geheftet | Gewebe-Einband
Höhe: 236 mm | Breite: 162 mm | Dicke: 30 mm
789 gr
978-3-8471-0225-0 (9783847102250)
3847102257 (3847102257)
10.14220/9783847102250
weitere Ausgaben werden ermittelt
Dr. Constanze Thönebe ist Anwältin am Hamburger Standort einer deutschen Wirtschaftskanzlei.

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