Platon

Meisterdenker der Antike
 
 
C.H. Beck (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 18. März 2021
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
  • |
  • 779 Seiten
978-3-406-76526-1 (ISBN)
 

Platon (428/27 - 348/47 v. Chr.) ist eine der bedeutendsten Gestalten der Geistesgeschichte. Dieses Werk bietet eine umfassende und grundlegende Einführung in sein Leben, Werk und Denken. Wer Platons Philosophie verstehen, seine überzeitlich wichtigen Fragen an den Menschen begreifen und seinem Weg zum Wahren, Schönen und Guten folgen möchte, dem sei dieses Buch nachdrücklich empfohlen.

Athen 399 v. Chr.: Auf der Stadt lasten immer noch die Schatten des verlorenen Krieges gegen Sparta. In ihrem Ringen um innere Stabilität verkraftet die Öffentlichkeit keinen Provokateur wie Sokrates und verurteilt ihn zu Tode. An dem Tag, da er den Schierlingsbecher trinken muss, verliert Platon (428/ 27 - 348/47 v. Chr.) seinen Lehrer - eine Erfahrung, die sein Leben und seine Philosophie nachhaltig prägen sollte.

Thomas Alexander Szlezák bringt uns nicht nur den Denker, sondern auch den Menschen Platon näher, um so dessen Philosophie besser erschließen und vermitteln zu können. Bei einem Durchgang durch Platons Dialoge und Briefe erhellt er zentrale Fragen nach Echtheit, Stil und Chronologie des Gesamtwerks. Eine Schlüsselrolle im Verständnis der Erkenntnistheorie Platons und seiner mündlichen Prinzipienlehre kommt dem Siebten Brief zu: Die Letztbegründung seiner philosophischen Erkenntnisse kann demnach nicht schriftlich niedergelegt, sondern nur mündlich vermittelt werden, und die Einsicht muss dann wie ein Funke überspringen, der ein Licht entzündet. Der Autor untermauert die These, daß dieser Brief echt und autobiographisch ist. Darüber hinaus führt er detailliert in Platons Denken ein: welche Einflüsse lassen sich in seinem Werk erkennen? Was verstand er eigentlich unter Philosophie? Sind doch davon Platons Menschenbild, seine physische Anthropologie, seine Theorie der Seele und seine Ethik abhängig.

Vor diesem Hintergrund werden sein Staatsdenken, seine Kosmologie, Ideenlehre und die Prinzipientheorie eingehend erläutert. Schließlich rückt der religiöse Charakter der platonischen Philosophie in den Fokus: Ist die Idee des Guten, das "Prinzip von allem", Platons Gottesbegriff?

gebunden
  • Deutsch
  • München
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  • Deutschland
  • Höhe: 223 mm
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  • Breite: 152 mm
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  • Dicke: 55 mm
  • 1040 gr
978-3-406-76526-1 (9783406765261)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Thomas Alexander Szlezák ist Professor em. für Griechische Philologie, aber auch für antike Philosophie an der Eberhard Karls Universität Tübingen.

Vorwort

Teil I: Leben
Kapitel 1 Umfeld und Herkunft
Kapitel 2 Leben

Teil II: Werk
Kapitel 1 Bestand und Echtheitsfragen
Kapitel 2 Formenvielfalt und Stil
Kapitel 3 Zur Chronologie der platonischen Schriften
Kapitel 4 Der platonische Dialog und seine Hermeneutik
Kapitel 5 Das alte Bild vom platonischen Dialog
Kapitel 6 Was aus den Grundtexten folgt

Teil III: Das Denken Platons
Kapitel 1 Erster Überblick und allgemeine Charakteristik
Kapitel 2 Der Begriff philosophia: Platons Philosophie der Philosophie
Kapitel 3 Anthropologie. Seelenlehre. Ethik
Kapitel 4 Philosophie der staatlichen Gemeinschaft
Kapitel 5 Kosmologie
Kapitel 6 Die Entdeckung der Idee
Kapitel 7 Theorie der Prinzipien
Kapitel 8 Die Mythen und die Religion, die Götter und der Gott

Anhang I Zum Siebten Brief
Anhang II Zu Platons Ironie

Anmerkungen
Abkürzungsverzeichnis
Abgekürzt zitierte Literatur
Stellenregister
Sachregister
Register der Namen und geographischen Begriffe
Register der Götternamen


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