Seele/DuSa als semiotischer Text im Spiegel der russisch-deutschen Übersetzung

 
 
Frank & Timme (Verlag)
  • erschienen am 27. November 2018
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 281 Seiten
978-3-7329-0449-5 (ISBN)
 
Warum hat "DuSa (Seele)" im Russischen den Status eines Kultursymbols? Sind "DuSa" und "Seele" intersprachliche Synonyme? Und wenn ja, warum lässt sich "DuSa" dann nicht immer mit "Seele" übersetzen? In der Tradition der Moskauer und Tartuer Schule der Semiotik modelliert Viktoriya Stukalenko "DuSa/Seele" als semiotischen Text. Mit einem integrativen, komparatistischen Forschungsansatz analysiert sie kulturelle Zeichenprozesse, die den russischen Seelenbegriff geprägt haben, und verweist auf die prinzipielle Diskontinuität in der Bedeutungsentwicklung kultureller Konstanten. Mit ihrer Untersuchung der metaphorischen Konzeptualisierung von "DuSa/Seele" beantwortet sie die Frage der Kulturspezifik aus kognitiv-linguistischer Perspektive. Am Beispiel von Übersetzungsmöglichkeiten für den Begriff "DuSa" verhandelt sie zudem die Frage nach den Grenzen der Übersetzbarkeit von kulturell markierten Schlüsselwörtern.
  • Deutsch
  • Berlin
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  • Deutschland
  • Höhe: 213 mm
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  • Breite: 151 mm
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  • Dicke: 20 mm
  • 393 gr
978-3-7329-0449-5 (9783732904495)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Viktoriya Stukalenko, *1984 in Schytomyr (Ukraine), Studium der Philologie und Übersetzungswissenschaft an der Nationalen I.-I.-Metschnikow-Universität Odessa und an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. 2006 bis 2009 Forschungs- und Lehrtätigkeit am Lehrstuhl für Translatologie der Universität Odessa. Promotion an der Universität Heidelberg. Sie lebt und arbeitet als Übersetzerin und Dolmetscherin in Berlin.

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