111 Gründe, Golf zu lieben

Eine Liebeserklärung an den schönsten Sport der Welt. Neuausgabe mit Bonusgründen und Bildteil
 
 
Schwarzkopf & Schwarzkopf (Verlag)
  • erschienen am 1. Dezember 2017
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 255 Seiten
978-3-86265-676-9 (ISBN)
 
Ein Buch über Geduld, Hosenbeinlängen und darüber, wie ein »Birdie-Flachmann« zum Glücksbringer wird - eine Liebeserklärung an einen unschlagbaren Sport Wer schon spielt, erkennt sich in den Texten wieder. Wer noch nicht spielt, kennt zumindest Tiger Woods. 111 GRÜNDE, GOLF ZU LIEBEN ist ein leidenschaftliches und augenzwinkerndes Plädoyer für den Golfsport - und die Welt rund um Caddys, Klubterrassen und gepflegte Grünflächen. Der Autor Hein-Dirk Stünitz hat seiner Meinung nach viel zu spät zu diesem wundervollen Sport gefunden, deswegen sind seine Argumente nicht nur überzeugend, sondern animierend: Jeder sollte einmal den Driver zur Probe schwingen oder bei einem Weizen auf der Vereinsveranda auf das Beinahe-Hole-in-one anstoßen! So zeichnet das Buch ein ebenso unterhaltsames wie psychologisch einfühlsames Porträt des ambitionierten Hobbygolfers, dem es wie jedem Liebenden geht: Er erlebt Glücksmomente, tiefe Verbundenheit und manchmal pure Verzweiflung. Golf ist der Sport für die Ausdauernden, für Rasenliebhaber und nach 112 Jahren auch endlich wieder für alle Olympia-Fans! Mit der Wiederaufnahme ins Repertoire des größten Sportereignisses der Welt sehen Schiebermütze, Caddy und Co. ihrer großen Sternstunde spätestens im Jahr 2016 entgegen. Bislang verzeichnet das Mitgliedsregister 630.000 Golfer innerhalb Deutschlands. Dabei lässt die Zahl von zwei Millionen Hobbygolfern, die ab und zu zum Schläger greifen, das Potenzial erahnen; nicht mit eingerechnet diejenigen, die keineswegs abgeneigt wären, einmal den Driver zur Probe zu schwingen. Ihre Zahl soll sogar bei vier Millionen liegen! Profis und Amateure kennen ihre Gründe, den weißen Ball unermüdlich übers Grüne zu treiben. Doch beiden sitzt das Handicap im Nacken. Und der Traum vom Hole-in-one reißt nie ab. Golfer sind Ästhetiker, nicht nur wegen der Hosen: ob in elegantem Dunkelblau, mit exzentrischen Prints à la John Daly oder, in Erinnerung an die alten Rasentage, klassisch kariert. Sie sind Klubmitglieder, die die Liebe zum weißen Runden teilen und das Verweilen schätzen. Hein-Dirk Stünitz sinniert über Wünsche, Hoffnungen, Zweifel und Marotten und malt ein herrlich unterhaltsames Bild von diesen Sportlern - vom »Schönwettergolfer« und »Ballbeschwörer«. Das Buch begleitet einen Freizeitgolfer von den begeisterten Anfängen seiner Leidenschaft bis zu den verzweifelt-neurotischen Versuchen, sein Handicap zu verbessern. So wird das Durchblättern der Versandkataloge zum Vokabeltest und das Après-Golf-Weizen auf der Vereinsveranda zur eigentlichen Siegerehrung. Eine Auflistung des detaillierten Regelwerks sucht man vergebens, dafür tönt eine Ode an die Poesie des langen Schlages!
  • Deutsch
  • Berlin
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  • Deutschland
  • Höhe: 190 mm
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  • Breite: 126 mm
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  • Dicke: 27 mm
  • 288 gr
978-3-86265-676-9 (9783862656769)
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HEIN-DIRK STÜNITZ, geboren 1948 in Schleswig, lebt in Bargteheide in der Nähe von Hamburg. Der pensionierte Schulleiter ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Vor 13 Jahren packte ihn eine Leidenschaft, die ihn so schnell nicht mehr loslassen sollte - Golf. Schon bald merkte er, wie süchtig dieser »Altherrensport« machen kann. Seitdem wird die Freizeit sehr einseitig genutzt. Natürlich wird auch im Winter gegolft, denn eine Hoffnung bleibt: irgendwann einmal ein einstelliges Handicap vorweisen zu können.
Golf muss und soll in aller Ruhe gespielt werden, aber es gibt Golfer, die die Geduld ihrer Mitspieler auf eine harte Probe stellen. Nicht nur, dass sie nach zehn Probeschwüngen den Schläger wechseln, treten sie auch im elften Anlauf noch einmal zurück, um die Linie zu überprüfen.

Wenn sie dann endlich vor dem »finalen« Schlag stehen, wackeln sie so lange mit dem Schläger, dass dem Zuseher das Handgelenk schmerzt. Ruht der Schlägerkopf dann endlich vor dem Ball, nimmt der augenscheinlich tiefenentspannte Spieler die Position einer altgriechischen Statue ein. Er bewegt sich gefühlte fünf Minuten nicht.
Die wirklichen Ballbeschwörer zeigen sich auf dem Grün. Da wird von vorne und von hinten die Linie gelesen und auch noch mal seitwärts geschaut, wie ein eventuelles Break zu berücksichtigen ist.

Man kniet sich hin, um die Wuchsrichtung der Grashalme zu erkennen, oder man legt sich sogar auf den Bauch, damit einem ja nichts entgeht.
Hein-Dirk Stünitz

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